#12 ALCOMEDIAN: Wein trifft auf Humor
Shownotes
Folge 12 "Wir haben heute vor viel zu vielen Dingen Angst. Vielleicht ist es am Ende gefährlicher, keinen Spass mehr zu haben", sagt der Alcomedian, bürgerlich Lukas Fehr. Er ist einerseits Sommelier und Weinberater, andererseits Kabarettist und ehemaliger Schwankschauspieler. Jörg Schneider nahm ihn mit 19 Jahren unter Vertrag. Was der Alcomedian von der Schauspiel- und Kasperli-Legende lernte, erzählt er Matthias Hauser in dieser Folge. Der Antiquitätenliebhaber sagt, dass er gerne in einer früheren Zeit gelebt hätte, aber trotzdem nicht findet, dass früher alles besser war. Der Alcomedian sagt, wieso er keine Zeit für Perfektionismus hat und wo er dann trotzdem perfektionistisch ist. Er spricht über die Gemeinsamkeiten von Wein und Mensch und welche Anektoten im Weinhandel perfekte Geschichten für die Bühne liefern. Matthias stellt die These in den Raum, dass (zu Beginn) niemand gerne Wein hat und erzählt von einem Wein im Ausland, den er fälschlicherweise für Eistee gehalten hat. Der Alcomedian findet, dass er nüchtern betrachtet zu viel Alkohol trinkt und ihn gar nicht wirklich verträgt.
Hier geht es zum Alcomedian und seinem Podcast.
Matthias Hauser macht am 10. September eine neue Comedy-Show, die den Titel seines Podcasts trägt. Tickets für "Chömmer rede?":
Feedback, Fragen und persönliche Nachrichten sind willkommen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ultrabequemisch steuern?
00:00:01: Ja, das sind halt so richtig altmodische.
00:00:03: Ich mache ruhig Hock wie Sie gieren, ich merke jetzt gar nicht
00:00:08: mehr.
00:00:08: Dann bist du bereit!
00:00:09: Ich bin bereit.
00:00:10: Baratgeboren.
00:00:16: Hallo miteinander und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von meinem Podcast.
00:00:20: Können wir reden?
00:00:25: Heute mit dem sommelier und gabretist Al-Komidien.
00:00:31: Herzlich Willkommen, schön dass du da bist.
00:00:33: Danke vielmals.
00:00:34: Danke, dann ja dürfen kommen.
00:00:36: Du hattest ja nicht weit.
00:00:38: Ja, stimmt!
00:00:38: Richtig genau.
00:00:39: Ich habe gerade über
00:00:40: deine schöne Stühle gesprochen.
00:00:43: Hast du noch ein Fäbel für Antiquitäten?
00:00:46: Total!
00:00:47: Total.
00:00:47: Ja, auf jeden Fall!
00:00:49: Ich bin ja einfach ein bisschen spät auf die Welt, habe ich das Gefühl.
00:00:53: Mit dem Hader ist schon mein ganzes Leben.
00:00:56: Wir gefahren so alte Sachen, alte wehrschaftliche Sachen.
00:01:00: Du sitzt jetzt hier auf einer englischen Stuhle aus der ... Ja, wahrscheinlich fünftiger, an einem Fall sechziger Jahre.
00:01:08: Auf jeden Fall vor den achtziger Jahren, weil dort hat es diese Firma gelopft.
00:01:11: Wahrscheinlich haben sie zu gute Stühle gemacht.
00:01:12: Und in welcher Zeit der Bochen wärst du denn tatsächlich gerne?
00:01:16: Ja, ich habe mir das überleitet.
00:01:17: Das optimale Jahrgang wäre so der von meinem Grossvater, so neunzehn... ...neunzehntrühen dreiesig!
00:01:24: Der Krieg ist dauernd, den muss ich nicht haben.
00:01:26: Und
00:01:26: dann so Wirtschaftswunder.
00:01:28: fünftiger Jahr, sechziger Jahr und siebentiger Jahr.
00:01:30: Ich glaube das hätte mir gefallen.
00:01:31: Okay, los ist auch die Musik.
00:01:33: oder hast du sonst Sachen gerne aus dieser Epoche?
00:01:36: Natürlich!
00:01:37: Bin total staubbleiben.
00:01:38: Also hinter mir sieht man eine Röhreradio neben der einen Plattenspieler, der funktioniert, der läuft auch noch...
00:01:45: Ah, das brauchst du auch?
00:01:46: Ja,
00:01:46: für den Fall selbstverständlich
00:01:47: ja.
00:01:48: Nein, das ist ein Totalsfabel, das ich habe.
00:01:50: Irgendwie schon früher habe ich gemerkt, dass ich mit dieser mit der Musik nicht anfangen
00:01:55: zu können.
00:01:56: Bist du einer, die sagt, dass es früher alles besser war?
00:01:59: Nein!
00:02:00: Nein um Gottes Willen!
00:02:02: Auf gar keinen Fall.
00:02:03: Aber es gibt gewisse Sachen, die mir einfach gefallen aus dieser Zeit und gewisse Dinge, die wir in der heutigen Zeit jetzt nicht so gefallen.
00:02:11: Aber nein ich höre nicht so.
00:02:12: dennoch seit früher alles ist besser gewesen.
00:02:15: Da gibt's noch viele Sachen, wo wir viel gelernt haben in den letzten ... vielleicht machen wir es heute fast schon zu gut, vielleicht ist das was mich stört.
00:02:28: Ja also bist du auch nicht so ein Fan von Perfektionismus oder dass alles muss perfekt sein?
00:02:33: Nein
00:02:34: nein ich bin da der Pragmatist!
00:02:36: Das ist... nein nein nein, Pragmatismus pur.
00:02:39: Perfekti-nusmus, nein Du kennst ja die Achtzig- und Zwanzigprozentregeln, oder?
00:02:45: Ja,
00:02:45: Pareto sagt man gleich.
00:02:46: Genau richtig!
00:02:47: Das verfechte ich voll.
00:02:49: Sechs
00:02:50: schnell für dich, was vielleicht nicht ist.
00:02:51: Ach
00:02:51: so, du brauchst eine Achtzigprozente von deiner Zeit zum zwanzig Prozent zu erreichen.
00:02:57: Du brauchst aber auch ein zwanziger Prozent von deinem Zeit um Achtzehn zu erreichen,
00:03:02: d.h.,
00:03:02: du kommst relativ schnell, relativ weit.
00:03:05: Und ja, die letzten zwanzig Prozent werden dann intensiv.
00:03:09: Das ist über den Perfektionismus.
00:03:11: oder was ich jetzt nicht unbedingt brauche?
00:03:13: Das sind diese zwanzige Prozent, wo man auch sagen kann... Ja!
00:03:17: Genau, richtig.
00:03:19: Aber wieso ist das so bei dir?
00:03:22: Bei mir ist es ja recht ähnlich, muss ich sagen.
00:03:25: Zum Teil sehr ehrgeizig, aber in gewissen Sachen, an denen man merkt doch, dass es funktioniert, aber es muss nicht perfekt sein.
00:03:32: Du hast keine Zeit für Perfektionismus.
00:03:35: Ich nehme auch bei dir es ähnlich, aber ich bin allein!
00:03:37: Ich mache wirklich alles komplett.
00:03:41: Ich habe niemanden, der mir hilft.
00:03:43: Und darum musst du auch irgendwann mal den Fäufen gerade stehen und sagen, komm jetzt isst er so... Als ich das Konzept entwickelt habe, dachte ich natürlich ja dann tut man aufs Menü abstimmen und das wird dann alles eine perfekte Ein- ... einfach um weg ist es.
00:04:00: Wenn du so viele Adressen hast oder so viel Auftritt hast dann musst du sagen komm ich komme halbstum früher, ich schaue was da ist und mache etwas Dresses.
00:04:10: Und das Coole an dir ist auch, dass du wirklich ein gewaltiges Stimmorgan hast dass du oftmals sogar ohne Mikrofon auskommst?
00:04:17: Ja, ich bin ja auch ein Technikverfechter.
00:04:20: Obwohl es in den fünften Jahren schon ein Mikrophone gibt!
00:04:23: Nein, aber bei Frau habe ich das Mikrofone eingebaut.
00:04:28: Es ist einfach zum Spielen so für mich ... Ich habe es einfach nie gelernt mit dem Mikrofon zu spielen, weil ich das eigentlich auch in der Regel nicht brauche.
00:04:37: Weil ich halt vom Theater her eine Stimme habe, die man wirklich einsetzen kann, unverstärkt bis – je nach Fähigkeit – bis zu hunderthundfünfzig Leute.
00:04:45: Und die Leute lassen da einmal ganz anders zu!
00:04:47: Ja?
00:04:48: Das habe ich festgestellt.
00:04:50: Du stehst davor und du wirst vielleicht auch von einem Veranstalter mit dem Mikrofon, das du kennst.
00:04:57: Es wird viel rein geflüstert oder?
00:04:59: Sie haben ein Mikrophone in der Hand und denken jetzt können sie noch leiser reden.
00:05:03: Und hinten ist der Techniker am Schrauben aber irgendwann ist es fertig!
00:05:06: Dann liege ich das Mikrofon auf die Seite, stehe an dem Herd, packe den Verstärker aus der Interne und fange mal an.
00:05:12: Und dann ist es einfach so wow!
00:05:14: Und dann hast du schon einmal... Ja, das war sehr
00:05:16: eindrücklich.
00:05:17: Absolut.
00:05:18: Weisst du noch, wenn du das erste Mal gemerkt hast, dass du hier wirklich eine laute Stimme hast?
00:05:25: Das habe ich spart gemerkt weil wir haben tatsächlich ... Wir sind eine lute Familie und das ist halt dann viel Leute am Tisch, auch viele Gäste immer.
00:05:38: Und alle durcheinander gereden, wie man das so kennt.
00:05:41: Dann hat man einfach dämt zugelostet, wo der Lüte ist!
00:05:44: So hat jeder geguckt, dass er der Lütte ist.
00:05:47: Ja, wo ich irgendwann mal zu meinen Tanten in die Ferien bin – in einer Blockwohnung?
00:05:54: In der Hälfte dieser Zeiten war ich zu Hause, weil ich einfach zu laut war.
00:05:58: Mit Nachbarn links und oben ist das nicht so gegangen.
00:06:02: Ich bin auf dem Purohof aufgewachsen.
00:06:03: Und wie viel sind die?
00:06:05: Wie viele Geschüßten du?
00:06:06: Wir waren vier Kinder.
00:06:08: Und wir hatten immer noch Spendlinge, die bei uns fast gewohnt haben.
00:06:12: Jede freie Minute sahen die Büschen aus und dann kam sie aus Italien mit einem Vierkind.
00:06:18: Es ist immer etwas gelaufen.
00:06:19: Der klassische Fall von einer Bauernfamilie, wo man sagt, mehr Wasser in die Zuppe kommt
00:06:24: auch nicht mehr drauf an?
00:06:25: Genau!
00:06:26: Meine Mutter hat immer gesagt, ob es jetzt für ... Sechs Kochen oder zwölf Aufwänden ist der Gehirn.
00:06:31: Wir waren
00:06:32: tatsächlich in den Fünften und das kommt mir irgendwie schon an bekannt vor, dass man sagt einfach der mit den lützischen Stimmen oder der was sich am besten durchsitzen kann, der kann seine Story erzählen.
00:06:43: aber der Anteil ist dann auch beschränkt oder das Mittag ist vielleicht nicht ewig lang und dann hat jeder so seinen kurzen Anteil.
00:06:51: Genau, die Sendezeit ist knapp!
00:06:52: Oder man muss dann bereit sein?
00:06:56: Das finde ich sehr spannend, dass du vom Theater her auch kommst.
00:07:01: Können wir noch darüber reden?
00:07:02: Was war dein schulischer beruflicher Werdegang eigentlich?
00:07:06: Oh, das ist relativ kurz tatsächlich.
00:07:08: Ich wusste schon früh, ich will auf die Bühne und zwar nicht Shakespeare spielen sondern ich würde Comedy machen also Comedy damals noch Cabaret oder eben halt so diese Lustspiel, diese Schwenk, diese Buhnenwerkkomödie, die Jörg Schneider usw.
00:07:25: gespielt haben.
00:07:27: Die habe ich gekannt und dann wusste ich, dass
00:07:29: ich es mache.
00:07:29: Wieso hast du das gewusst?
00:07:30: Hast du dich als Kind selber gesehen?
00:07:32: Ja, allerdings... Und dann tatsächlich im Fernsehen.
00:07:37: Wir hatten eine kleine Rotstichung in Kisten, Spat mit Spaten im Fernseh, aber dann haben wir das am Samstagabend mit den Öffnen geschaut.
00:07:43: Der Schweizer Fernseher hat das hier noch gezeigt und ich wusste, dass ... Das will ich machen!
00:07:48: Ich habe Jörg Schneider gesehen, so einen siebenzeigjährigen Anzug, da kommt es schon wieder.
00:07:52: Und wenn er diese Pointen super serviert und die Leute lachen, dann habe ich gefunden, hey, das will ich tun.
00:07:59: Jetzt habe ich die Frage vergessen.
00:08:01: Wie war
00:08:02: du eigentlich zum Theater?
00:08:03: Richtig,
00:08:03: genau!
00:08:03: Ich bin überhaupt der beruflich werte Gang.
00:08:06: Da war es gewesen und dann wusste ich, dass ich das machen will.
00:08:08: Und dann haben meine Eltern gesagt, ihr könnt schon aber etwas anständig lernen.
00:08:13: Dann habe ich geschaut, was geht am schnellsten.
00:08:16: Kellner geht zwei Jahre gegen Satz zu drei.
00:08:19: Gut, mache ich.
00:08:20: Ja, dann habe ich Kellner gelernt und hatte tatsächlich während der Lehre noch beim Jörg Schneider unterschreiben können mit ihm auf den Tournee.
00:08:30: Der Kaiser Duri-Birot war ein riesiger Volk, so eine klassische englische Fars.
00:08:36: Und dort hat er einen gebrauchten Junge, der möglichst groß ist.
00:08:41: und ja, bis Kastin wieder einzig war!
00:08:47: Ich habe
00:08:47: gedacht, ja das ist mein... Das hat er
00:08:48: selbst produziert.
00:08:50: Er hatte hier nicht Zeit und Geld, um so ein wochenlanges Casting zu veranstalten.
00:08:55: Keine Zeit
00:08:56: für Perfekt.
00:08:57: Genau richtig, da sind wir wieder bei mir pragmatisch.
00:09:00: Er brauchte einfach einen.
00:09:02: Ja ich war gerade dort und habe mich riesig gefreut, dass ich das machen
00:09:06: darf.
00:09:07: Das heisst du bist ungefähr mit
00:09:09: Willemalt?
00:09:10: Mit Nünzehnien.
00:09:11: Und was hast du da so gelernt von einem Schauspieler wie Jörg Schneider?
00:09:17: Vieles, vielleicht sogar alles.
00:09:19: Ich muss mich natürlich vorstellen... Sonst sind andere in meinem Alter Fußball-Fan und ich bin jetzt sportlich völlig uninteressiert.
00:09:28: Aber ich glaube Ronaldo spielt noch, oder?
00:09:31: Ja
00:09:31: schon aber nicht mehr!
00:09:32: Du bist
00:09:32: einfach irgendein Star, musst dich jetzt vorstellen ... Die rühren es an und sagen, ich habe links aussen noch einen Platz frei.
00:09:42: Das ging mir so, weil mein Fußballstar Jörg Schneider war.
00:09:48: Ich habe hier schon Schallplatten gelost.
00:09:50: Hier sind die ganze Gabri Stars von dieser Zeit.
00:09:54: C. S. Kaiser, Rudi Walter, Margit Reiner ... Jörgs Schneider waren meine Vorbilder.
00:10:00: Und der sagt auch, wie wäre das?
00:10:03: Das ist der Hammer.
00:10:07: Und natürlich, wenn ich nicht auf der Bühne war, habe ich eine Rolle gespielt.
00:10:13: Ich stand in den Aulgassen jeden Abend und schaute, was sie machen.
00:10:16: Also die
00:10:18: Schauspieler
00:10:19: oder das Publikum?
00:10:21: Nein, das Publikum habe ich nicht gesehen.
00:10:22: Ich bin so gestanden, dass es mich nicht sieht.
00:10:25: Aber was macht ihr?
00:10:26: Da ist es wirklich gut zwischen Portal und Bühnenbild.
00:10:29: Du hast einen halben Meter Platz gehabt, da könntest du nie schauen wie auf der Bühne geht.
00:10:36: Dann habe ich genau beobachtet was die jeden Abend machen.
00:10:40: Das hat mich so fasziniert und interessiert.
00:10:43: So habe ich es gelernt.
00:10:45: Was zum Beispiel?
00:10:46: Wie man ein Poentes übersetzt.
00:10:48: Dass Comedy nur mit Timing zu tun hat.
00:10:52: Dass eigentlich nur um das geht!
00:10:55: Du weisst, du beobachtest die Publikum oder gehörst es einfach.
00:11:00: Und du weisst jetzt lachen, lachen und lachen ... Jetzt flacht er ab!
00:11:04: Jetzt musst du ihn bringen.
00:11:05: Das sind Sachen, die dich in der Praxis lernen.
00:11:09: Nicht aus einem Buch oder einen Kurs, sondern jeder Abend ... Hier hast du noch zwei Hundert Vorstellungen gespielt.
00:11:16: Wir sind krass.
00:11:17: Jeder Abend beobachtet das, lernt es, versucht zu übernehmen.
00:11:23: Und ja, das war meine Lehrzeit im Theater.
00:11:27: Klar, ich habe an der Schauspielschule auch noch etwas gemacht, aber ich würde sagen eigentlich, dass hat man mehr gebraucht.
00:11:32: Ja und ist es dann für dich egal gewesen, dass quasi jeden Abend das gleiche ist?
00:11:38: Weil beim Theater ist ein wirklich Wort für Wort, du musst es eigentlich wieder bringen oder?
00:11:42: Ich mache das heute noch!
00:11:44: Also... Großteil ist eigentlich wirklich Wort für Wort.
00:11:50: Du wirst auch mal alles geschrieben haben und dann lernst du es auswendig und dann bringest du es.
00:11:58: Ja, aber ich bringe es nie genau gleich.
00:12:00: Das
00:12:01: wäre mir persönlich fast ein bisschen zu langweilig.
00:12:05: Man will es ums eines zu einem identisch bringen.
00:12:08: Eine gewisse Sache natürlich schon...
00:12:10: Ich fiele auch Formulierungen.
00:12:12: Ich bin ein Textmensch, ich bin ein Schreiber und dann fiele ich an diesen Formulieren bis ich wirklich den genau perfekten Wortlaut gefunden habe.
00:12:22: Und dann wird er gebracht.
00:12:24: Klar!
00:12:25: Wenn jemand irgendetwas drüber ruft, haben wir einen Auftritt?
00:12:29: Dann probiert man das natürlich zu übernehmen Genau.
00:12:31: Dann fangst du an, improvisieren.
00:12:33: Probierst etwas draus zu machen?
00:12:35: Nimmst du es vielleicht auf und bringst es als Run-in-Gag oder so?
00:12:39: Aber wenn nix kommt, dann bringe ich das Eis zu Eis.
00:12:42: Ja...
00:12:43: Und markiere mir auch gedanklich im Kopf jeden Versprecher von mir, der mich grusig aufregt.
00:12:49: Okay!
00:12:51: Gut, ich komme jetzt wieder zu sprechen in der Selbe, aber jetzt komme ich gleich wieder zur Befehlung.
00:12:56: Aber nein, das ist mir extrem wichtig, dass es für mich einfacher
00:13:01: ist.
00:13:02: Wenn ich es eigentlich dann so bringen kann, wie ich es mir einmal zurechtgelegt habe.
00:13:08: Also
00:13:08: für dich ist es dann gleich fast wie ein Theater-Performance?
00:13:11: Ja!
00:13:11: Ich glaube man kann was man kann und das ist das wenn ich gelernt habe.
00:13:16: Für mich ist es ein Theater Performance.
00:13:18: Ich bin über das Interessiert, aber ich habe ein Jahrzehn-Jahrelanges Tunetheater entgleitet.
00:13:23: Das habe
00:13:23: ich auch noch irgendwo gelesen.
00:13:24: Ja, also
00:13:25: im Stil von Jörg Schneider, mit professionellen Schauspielern, z.B.
00:13:32: die Tochter von Paul Bühlme hat mir einen Vertrag gehabt und so Sachen, Bühnenbild und allem darum und dran ... Ja, dort musst du natürlich schon präzise sein.
00:13:43: Und dann habe ich gemerkt, dass das irgendwie nicht funktioniert.
00:13:46: Ich glaube die Ära vom Boulevard Theater ist wirklich vorbei.
00:13:49: Die Leute interessiert es nicht.
00:13:51: Also ich habe das mit bemerkenswert weniger Folgen gemacht.
00:13:56: Und der Bruder hat immer gesagt, du musst Comedy machen!
00:14:00: Du musst Comedy tun!
00:14:01: Nein, Comedy ist blöd.
00:14:03: Nein, das will ich nicht.
00:14:04: Ich möchte Szenen spielen und dann habe mich auf das besonnen ... Eben auf so die Kabarettisten, mit einem Emil von mir aus oder eben einen Walter Roderer, der das ja auch sehr erfolgreich gemacht hat.
00:14:15: Und wo ihr auch so ein bisschen Figuren spürst?
00:14:17: Genau!
00:14:17: Das zähmische Sache.
00:14:19: Genau, wo du dann eigentlich in eine Szene reinkommst, wo Du Geschichten erzählst und Geschichten darstellst... ...und dort habe ich dann so meine Medie gefunden.
00:14:28: Ich habe das geliebt, zum Beispiel auch Rotstift.
00:14:31: Das sind für mich so die grossen.
00:14:33: Die sind super!
00:14:33: Wirklich, da habe ich viel gelernt.
00:14:35: und was mich dort fasziniert ist... Du hast so alle klassische Nummern gegeben und du hast so all drei, vier, fünf Minuten, hast du etwas total anderes?
00:14:44: Da kommt ein Text, da kommt das Gedicht, dann kommt das Lied.
00:14:47: Ja, ich finde es super!
00:14:48: Jeder habe jetzt noch keine, aber ich arbeite daran.
00:14:50: Ah
00:14:51: wirklich?!
00:14:51: Also
00:14:52: bist du selber nur so ein bisschen musikalisch oder...?
00:14:56: Ich musste mal Flöten lernen und meine Flötelehrerin fand, dass ich ein gutes Taktgefühl habe.
00:15:01: Nein, ich kann einen Ton haben!
00:15:04: Als Schauspieler spielte ich viel in so Kindermeerlingen.
00:15:08: Und dort musste man immer singen.
00:15:09: Das kann ich schon, aber das ist jetzt nicht die wahnsinnige Gesangstalente wäre.
00:15:15: Aber für Gabri musst du auch nicht singen, sondern interpretieren.
00:15:20: Oder
00:15:20: du musst den Text nicht schön singen oder du musst ihn dann quasi gesanglich spielen?
00:15:25: Und auch wiederum kann ich.
00:15:27: Das ist ja der einzige Grund, wieso ich auf der Bühne Musik mache.
00:15:32: Weil mit Comedy geht's.
00:15:35: Für eine Rock-Karriere wird es natürlich niemals langen und für sonst irgendeine musikalische Dings, aber ich bin ultra happy dass ich eigentlich weitere Leidenschaft neben der Comedy so auf den Bühnen ausleben kann oder wirklich mit Songs.
00:15:50: Früher habe ich gesagt Pitchwebe für Armee, heute sage ich ... Pitch
00:15:53: webe für Jumi!
00:15:54: ...
00:15:55: und vorgeschritten, weil es doch ein paar mehr gehört sind je nachdem Nein, aber ich finde das witzig und finde es irgendwie cool.
00:16:02: Wie du gesagt hast noch einen anderen Aspekt
00:16:05: für mich zu
00:16:06: zeigen.
00:16:06: Ein bisschen
00:16:06: anwesend!
00:16:07: Ich will mal anders abzulehren.
00:16:08: Weil
00:16:08: ich so stand up gekommen bin... Ich bin nicht ein grosser Fan.
00:16:12: Ich werde auch eine zwei Stunden lang sein Mikrofon frisst.
00:16:15: Ich weiss nicht.
00:16:16: Das ist irgendetwas, was mir nicht so gefällt.
00:16:18: Aber schlussendlich bist du ja wichtig.
00:16:20: Du musst das machen, was die Publikum will und
00:16:23: nicht etwas dir gefällt
00:16:24: und das, was man kann.
00:16:26: Genau richtig
00:16:27: Genau.
00:16:27: Und ich habe dann schnell mal gemerkt, dass ich nichts wirklich so ausgezeichnet kann oder mega ausgeprägt.
00:16:34: Aber was ich habe ist darüber reden und wie sich das nicht kann.
00:16:38: Ja.
00:16:38: Das ist ja schon etwas.
00:16:40: Endlich das!
00:16:41: Ich habe auch keine Kompetenzen für mich zu reden und trinken.
00:16:44: Und es ist auch ein wahnsinniges Gefühl.
00:16:46: Du musst auch bitte überlegen, was man jetzt aus dem machen
00:16:49: will?
00:16:49: Ja.
00:16:50: An die Comedian wurde deine Figur... Wo du dir, glaube ich, mehr oder weniger im Lockdown ausdenkst.
00:16:56: Oder war das schon vorher so etwas umgegangen?
00:16:59: Das war vorher um.
00:17:00: Auf jeden Fall!
00:17:01: Aber wie gesagt, ich leite das Donateater und arbeite nebenan im Weihandel.
00:17:08: Und dann vielleicht keine Zeit zu verwirken, um das Projekt die Idee, die war, früher schon zu verwirklichen.
00:17:15: Während der Pandemie habe ich es im Weibusiness geschafft, weil ich festgestellt habe wie systemrelevant
00:17:23: ist.
00:17:23: Hast du mal gemerkt, dass sogar immer noch einen Anstieg gibt?
00:17:27: Dass Leute mehr konsumieren?
00:17:28: Das
00:17:29: ist extrem!
00:17:31: Wir haben Weihnachtsumsätze geschrieben, ein halbes Jahr lang.
00:17:34: Nein, diese Leute haben gesoffen wie die Blöde und es hat ja auch ... ...dann ein bisschen etwas kosten darf.
00:17:39: Im Restaurant kostet die Flasche auch eine Achtzeighunderte Franken, jetzt laden wir ihn mal rein!
00:17:43: Da kommst du für das Geld ordentlich etwas über?
00:17:46: Nein, wir haben diese Blöde geschafft.
00:17:49: Aber ich konnte spielen... Fakt ist ein Auftrittsverbot und danach habe ich in dieser Zeit den Möglichkeiten gehabt um dieses Konzept zu entwickeln.
00:17:59: Und was ist dein hauptsächlicher Konzept?
00:18:01: wie bist du unterwegs als Alkomedien?
00:18:04: Es ist eigentlich die Kombination zwischen Wie Wissen Und ja, Kabarett.
00:18:09: Ich habe dann angefangen als eine Karikatur von einem Weiberater oder von einem Alkoholberater vom Sommerjahr und bewege mich jetzt aber schon auch ein bisschen richtig Cabaret weil Vi und Menschen haben viel Gemeinsamkeit.
00:18:27: Man kann also mit einer Flasche Vi den Menschen klären und man kann mit dem Mensch einen Flaschen Vi klären.
00:18:33: Okay!
00:18:34: Das ist so etwas was ich mir jetzt ... Gerade damit beschäftigen.
00:18:37: Das ist das, was ich bringe plus natürlich auch immer halbe Wissen wie Attitüde, die da oben sind, wo ich durchs Recht rucke.
00:18:46: Ja und ich bin ja schon bei dir gewesen, ich finde es fantastisch, wie du versuchst wirklich auch Abläufe oder Entstehung von Weinen oder gewisse Eigenheiten vom Wein.
00:18:56: Es hat eine humoristische Art zu vermitteln.
00:18:59: Das ist sehr einzigartig, finde ich.
00:19:01: Ich glaube, das kann es vielleicht sogar erfunden.
00:19:04: Aber nein!
00:19:04: Das war so, als der Bruder sagte, du musst kommende machen, kommende.
00:19:07: Und ich habe gefunden ... Nein!
00:19:09: Irgendwie überwaden?
00:19:10: Was soll ich erzählen?
00:19:13: Hier habe ich den Anspruch schon auch zum Stoff übermittelt.
00:19:17: Darum ist es eben halt... Comedy ist eigentlich immer lustig, oder stand up comedy muss lustig sein und ich als Kabarettist darf einmal spannend sein.
00:19:27: Es darf auch mal nachdenklich sein.
00:19:30: Einmal so sein, dass der kalte Rücken abläuft und so.
00:19:33: Oha!
00:19:34: So habe ich es noch nie gesehen.
00:19:35: Und mit diesem arbeiten macht extrem viel Spaß.
00:19:38: Was sind das zum Beispiel für Themen, die die Leute nicht mehr nachdenklich werden?
00:19:45: Ja, da gibt es z.B.
00:19:46: Sachen ... Das war ein Stück über Gin zum Beispiel, die ich am Anfang spielte und dort habe ich den Fakt auseinandergenommen, dass man gewisse Marken grundlos ablehnt.
00:19:58: Weil man sagt, das ist schlecht bekannte Marken ohne dass man sie kennt.
00:20:04: Ich habe aufgeschlüsselt, was das eigentlich ist und was das bedeutet, was hier auf der Renite steht Das ist das, was du ablehnt, qualitativ sehr viel höher ist als das, dass du fährst und trinkst.
00:20:20: Und da ist dann schon der eine oder andere, die ein bisschen geschluckt hat ... Ja?
00:20:24: Du bist dann plötzlich so klein?
00:20:25: Es
00:20:26: sind ganze Jeansortimente überdenken... Ja!
00:20:28: Und so ein Kenner, der das jahrelang propagiert hat, das ist gut und das schlecht, ohne dass er es verstanden hat, plötzlich Oha.
00:20:37: Und ja, das war's dann schon ... Da merkst du.
00:20:40: Man hat den anderen nicht erladen, aber Gott!
00:20:42: Wie ist eigentlich ein Gin vom Leben?
00:20:44: Ein Gin des Lebens?
00:20:45: Ja natürlich selbstständlich in diesem Fall.
00:20:48: Der Gin des Leibens gibt es sowieso ja.
00:20:51: Wobei ich mich jetzt von diesen Themen sage... Wir haben verabschiedet und angefangen mit Gin, weil ich gemerkt habe, dass es auch während der Pandemie eine riesige Gin-Hype war.
00:21:00: Die Leute sind riesig gefreut aber keine Ahnung.
00:21:03: Ich setzte einen Deton an und habe etwas über Bier gemacht, festgestellt, dass kein Mensch interessiert.
00:21:09: Ein Bier ist ein bieres Bier!
00:21:11: Ist nicht wahr?
00:21:11: Es gibt heute so wahnsinnige
00:21:13: Fälle... Es gibt also Bier-Sommeliers oder...?
00:21:14: Ja, es gibt so
00:21:15: tolle Bierstile und Biouarten
00:21:17: usw.,
00:21:18: Aber ein grosses Teil von den Biertrinker interessieren sie nicht so sehr.
00:21:23: Und das Bier hat immer noch so ein Problem.
00:21:26: Es gibt kein Bier für achtausig Franken.
00:21:30: Das
00:21:30: ist natürlich etwas, was beim Weih geht.
00:21:32: Wie hat es etwas Mystisches?
00:21:34: Der hat etwas Heiliges fast schon!
00:21:38: Das ist sehr viel dankbarer.
00:21:40: und dann habe ich mit der Invermanche entschieden, dass ich mich wirklich nur auf Weih konzentriere.
00:21:44: Was mir persönlich am Wölsten ist auch und halt den meisten Stoff ...
00:21:51: Und du stellst dir den Wei vor allem abfeuern?
00:21:54: Oder machst du manchmal aufmerksam auf gewisse Gefahren oder Schattenseite, auch gerade von einem übermäßigen Konsum.
00:22:01: Klar gehört dazu.
00:22:05: Man muss ihn richtig einsetzen.
00:22:07: Ich predige Qualität für Quantität das ganz klar.
00:22:12: was ich aber noch viel mehr... Prädigen ist eigentlich das, was sich der heutige Zeit angreifen will.
00:22:18: Wir sind so unfassbar vernünftig und so unfASSBAR VORSICHTIG!
00:22:24: Und so unglaublich ängstlich...
00:22:26: Sind wir?
00:22:27: Ja, sind wir.
00:22:28: Du überlegst dir zwei Mal heute, ob du irgendetwas sagst.
00:22:32: Das ist ein Stück weit.
00:22:32: gut, man will niemanden beleidigen.
00:22:35: Was wir in den Fünfzigerjahren gemacht haben mit gewissen Äthien, das ist falsch.
00:22:40: Aber heute sind wir vielleicht sogar fast etwas zu vorsichtig geworden und auch etwas zu ängstlich.
00:22:47: Autos, die wir heute fahren und ausgestattet sind mit allen Sicherheitsvorkehrungen und Assistenzsystemen.
00:22:54: Aber es macht einfach keinen Spaß mehr zu fahren!
00:22:57: Ich fahre eine alte Kiste aus den Achtzigerjahren und das ist mein ganzes Leben, weil ich so grossartig finde.
00:23:03: Und eben trinke auch Wein, denn laut WHO muss schon vor einem Glas Wein Angst haben.
00:23:10: Jeder Schluck ist schädlich... Ich stelle mir einfach die Frage, ob es nicht viel schädlicher ist von allem Angst zu haben.
00:23:19: Wie muss man richtig einsetzen?
00:23:22: Er macht dir einen schönen Tag.
00:23:23: Sonst glas wie am Abend macht ihr einen schöner Tag noch viel schöner.
00:23:26: oder auch eine schöne Situation und du triffst mit Kollegen, mit Freunden durch das Lesen.
00:23:30: Du stellst nachher wie auf.
00:23:32: Das macht es schöner aber es rettet dir keinen schlechten Tag.
00:23:36: Wie verstärkt hat ein schlechter Tag?
00:23:38: Darfst du kein Glas weit trinken?
00:23:40: Ja, oder wenn du emotional bist.
00:23:42: Dann trinkst du das Glas Wasser und gehst ins Bett und hoffst, dass der nächste Tag wieder besser ist!
00:23:46: Und ich denke, fast gefährlich ist überhaupt wirklich keine Wein mehr zu trinken.
00:23:51: Kein Spass mehr zu haben... Das ist etwas, was ich heute Zeit ein wenig anbrangere.
00:23:56: Und das ist auch das, was mich in meinen Programmen einbaut.
00:23:59: Mut zum Freude an, mut zum Genuss sich auch erlauben, aber klar ... Alkoholismus ist schlimm, zu viel trinken ist nicht gut.
00:24:10: Das gehört auch dazu ja.
00:24:12: Wie machst du das selber?
00:24:13: Ich meine, du bist ja immer umgegeben von wei... Ja!
00:24:16: ... die ganze Zeit über weih.
00:24:17: Das ist wahrscheinlich auch nicht ganz einfach zum dann vernünftigen Umgang zu haben oder?
00:24:21: Also ich denke zu viel.
00:24:23: Das is klar.
00:24:24: Was heisst
00:24:25: das was ist?
00:24:27: Mehr als die WHO empfiehlt.
00:24:28: Nein, ich trinke natürlich.
00:24:33: für mich ist wie der letzte Programmpunkt im Tag.
00:24:38: Das ist so, wenn ich nichts mehr muss und eine Feierabung habe, dann will ich ein Glas weiterinkommen oder zwei.
00:24:45: Das geht nicht ganz immer leider.
00:24:47: Ich versuche es.
00:24:48: Klar, wenn ich Auftritt habe, dann bin ich irgendwo im Argau, im Solotonisch ist das schon gleich und habe so ein Comedy-Weinentein und dann wird der ganze Abend hier weitrunken.
00:24:58: oder ich habe ja hier mehrere Weis am Start.
00:25:00: dann und es ist lustig und ich erzähle da was man tun kann und bin am Ende vom Abendstockhagel nüchtern will ich die Weiswaffe probieren, ich habe sie auch im Glas als Requisit zum Schwenken usw.. Aber ich trinke keine Wein am Abend.
00:25:18: Und weil ich fahren habe, mit meinem Auto ohne Sicherheit, ohne Airbag oder ABS, ohne nichts, fahre ich heim und dann wenn ich zu Hause komme, dann trink ich gerne ein Glas Wein.
00:25:28: Ja
00:25:29: aber einfach mal professionell bleiben und den Auftritt gut durchziehen können und einfach... Also
00:25:35: erstens einmal das!
00:25:36: Weil eben Ja, wie kommt jetzt der perfekten ist gleich wieder.
00:25:41: Ich finde mir doch auf meine Performance und vor allem meine Rhetorik etwas ein.
00:25:47: Und diese Rhetorie kann ich nur, dass wirklich klare Reden akzentuieren.
00:25:54: Es geht nicht
00:25:55: flüssig in den Alkohol?
00:25:56: Nein!
00:25:57: Es funktioniert überhaupt nicht.
00:25:59: Unverstärkt zu reden musst du halt wirklich deutlich redet.
00:26:03: Du musst klarreden Das geht nicht, wenn du Alkohol getrunken hast.
00:26:11: Es ist auch nicht so, dass ich Verträge unglaublich viel finde.
00:26:14: Wirklich?
00:26:15: Nein!
00:26:15: Obwohl du es eigentlich gewöhnt bist...
00:26:18: Ja trotzdem, ich merke es sofort.
00:26:21: Und ja das stört.
00:26:23: Also das heisst nach zweigeles Viamaubik ... Das kannst
00:26:27: du so nicht sagen.
00:26:28: Es kommt immer darauf an, wie du zweig bist.
00:26:31: Zum Beispiel haben viele Leute das Gefühl, es gibt guten Alkohol und schlechten Alkohl.
00:26:37: Was hier kauft, ist qualitativ in Ordnung.
00:26:39: Es hat mich mit dir selbst zu
00:26:41: tun.
00:26:41: Warum du jetzt nach einem günstigen Gin Kopfweh hast und nach dem teuren Whiskey nicht?
00:26:47: Der Alkool auf der Körper funktioniert genau gleich.
00:26:51: Aber wenn ... kippst du dich mit billigem Gin zu.
00:26:54: Und wenn, genüssest du das Glas?
00:26:56: Gute Whisky!
00:26:57: Es hat mich mit dem zu tun wie du zwingt
00:26:59: bist.
00:26:59: Okay... Ja... Und darum...
00:27:01: Nein, wenn du natürlich gut gegessen hast und gut gelaufen hast und du fit bist
00:27:04: usw.,
00:27:05: magst ein bisschen mehr Leiden als wenn du müde bist und vielleicht nichts gegessen hattest und sowieso mit den Nerven.
00:27:10: dann nachher merkst du es sofort oder?
00:27:13: Und eben vor einem Auftritt Nervosität oder... Das kennen wir alle, da magst nicht so viel Leiden.
00:27:19: Nein aber eben Ich will die Versuchung manchmal auch gross zu sagen, ich mache mich etwas locker und nehme vielleicht schon mal ein halbes Glas Wein vorm Auftritt.
00:27:29: Aber in dieser Versuchungen liest du gar nicht.
00:27:31: Nein, weil ich genau weiss, ob man es gefallen kann.
00:27:36: Wie gehört bei mir wirklich dazu zum Genüssen?
00:27:39: Zum Ausklingen lassen oder zum ... Ja, einfach vierhabe.
00:27:45: Das ist für mich der letzte Termin.
00:27:47: Wir sind ja eigentlich in einer Weibau-Region und da ist auch viel mit den Leuten zu tun, wo wir sind.
00:27:53: Wie ist es für dich wenn du siehst dass gewisse Leute vielleicht gleich ein bisschen abhängiger sind als es wirklich schlau wäre und wirklich ein Alkoholproblem haben?
00:28:03: Ja gut mit diesen muss ich sagen tatsächlich habe ich nicht soviel zu tun weil die trinken eher günstigeren Alk Kohlen Die lösen sich auch nicht beraten sondern die wissen genau hier unten.
00:28:18: Das ist meine.
00:28:19: Mit denen habe ich eigentlich nichts zu tun.
00:28:22: Meine Arbeit hat mit den Leuten zu tun, die Freude haben und ein Interesse haben, das sich dann der Flasche aussuchen will oder etwas Neues ausprobieren, eine Traubensorte, die es nicht kennen ... Und
00:28:33: auch ein Budget haben vielleicht?
00:28:35: Durchaus ja!
00:28:36: Also Leute, die halt einfach ein Interessen haben und Freude daran haben.
00:28:39: Und schlussendlich, ich nehme an, dass bei dir auch so geht's mir v.a.
00:28:43: darum, ich würde die Leute freud machen.
00:28:45: Ja, absolut.
00:28:45: Oder das schönste Kompliment und schönerweise auch das Häufigste, was ich überkomme ist wenn ich die Leute verabschieden würde, danken wir mal für den schönen Abend.
00:28:54: Und dann haben sie es gut zu essen gehabt, sind wein gehalten, sie haben mir zugelassen und sind froh gehabt und das finde ich sehr schön!
00:29:03: Somalier und Weiberater erlebst du schon die unterschiedlichsten Leute, die zu dir am liebsten kommen.
00:29:07: Ja
00:29:08: ja!
00:29:09: In deine Abteilung ... Ich weiss nicht, bist du aktuell immer noch im Verkauf oder in der Beratung tätig?
00:29:15: Ja tatsächlich.
00:29:15: Bist du eigentlich
00:29:16: ...
00:29:16: Ja ich bin in einem sehr schönen Weihgut in Wilchingen.
00:29:21: Da
00:29:21: habe
00:29:22: ich tatsächlich den Verkauftesfront, da darf ich die Events machen.
00:29:25: Ich darf Tegostationen machen.
00:29:28: Heute noch Mittag habe ich zum Beispiel eine Kellerführung für sechzehn Personen.
00:29:31: Das mache ich natürlich besonders gerne.
00:29:33: Ja, absolut!
00:29:34: Und ein paar Müsterlein möchte ich natürlich schon noch hören.
00:29:37: Das ist ein Verründer.
00:29:39: Darum kann man so wahrscheinlich auch erzählen die Geschichten oder ... Wo war das?
00:29:44: Vögellei oder was in der Viabteilung?
00:29:47: Vögeli macht Schuhe an den Kleinen... Ja, darum da unter
00:29:49: den Globus.
00:29:50: Genau richtig.
00:29:51: Fast zwanzig Jahre war ich beim Globus in der viabteilungen und Ja, schlussendlich ist ja das was ich auf der Bühne erzählen.
00:29:58: Nicht anders als Erlebnisse die ich da hatte.
00:30:01: Nur einfach dass du halt wenn du jetzt Schösschen an hast ... nicht alles kannst sagen!
00:30:07: Du darfst alles denken aber nicht alles sagen... Aber du kannst es aufschreiben und du kannst dann dramaturgisch aufbereiten und auf den Bühnen bringen.
00:30:15: Und merkst
00:30:15: du am liebsten wahrscheinlich schon wenn etwas passiert.
00:30:17: okay?
00:30:18: Jetzt genau.
00:30:19: Das gibt's später auf der bühne.
00:30:21: Ja auf
00:30:21: jeden Fall ganz klar.
00:30:22: also manchmal bist du hier natürlich auch Suchend.
00:30:26: Ich bin etwas im Schreiben und wo ich in die Zürich geschafft habe, das sind doch über eine Stunde, immer der Laptop auf den Knie, immer geschrieben... Also wenn ich ausgestiegen bin?
00:30:37: Im Zug, sorry!
00:30:39: Habe ich nicht gesagt, nein ist wichtig.
00:30:42: Und dann habe ich halt noch... Ja wenn du aussteigst, den Laptob zugeklappst im Hirn geht es noch nahe und du bist noch in dem Stück drin, und plötzlich sagt irgendetwas.
00:30:53: Und du sagst ja wohl das ist es!
00:30:55: Genau auf das habe ich gewartet.
00:30:57: Danach konnte ich sie im Heim wechseln können.
00:31:00: Also du suchst natürlich nach dem Zeug.
00:31:04: Du willst natürlich... Ja du bist offen dafür.
00:31:07: Und danach findest du Sachen.
00:31:09: Das ist grossartig.
00:31:12: Eine sehr lustige Story ist, wo Jugendliche kommen.
00:31:17: Ist das auch so oder endlich passiert mit Jaman und
00:31:22: Jobro?
00:31:23: Ja, das sind für mich schon langjährige Begleiter.
00:31:29: Manchmal habe ich Auftritts, die dann nach einer Fragestader sagen können, aber der Jobro bringst du noch.
00:31:35: Der muss springen!
00:31:36: Das ist etwas... Wie
00:31:37: ein Greatest Hit.
00:31:39: Richtig, ja genau so.
00:31:43: Es ist wie wenn Abonnent muss Mama Mia spielen oder?
00:31:45: Jetzt bin ich wieder in meiner Zeit.
00:31:47: Nein, aber schlussendlich ist es schon etwas so passiert.
00:31:53: Ich habe sogar nochmal eine Geschichte geschrieben über diese.
00:31:56: Ich brauchte ein neues Material und es ist auch wirklich so passiert, dass sie hier drin gekommen sind und dann gesagt ... Ähm, Alter!
00:32:03: Hörst du
00:32:05: Dumpy-Mann?!
00:32:06: Ja, Dumping-Pong!
00:32:07: Ich weiss nicht, wie heisst das!
00:32:09: Dombi-Ringja?
00:32:10: Ja, Dombii!
00:32:12: Und dann sind die wirklich hergekommen und haben gesagt, ich kann probieren.
00:32:17: Ich wusste, da gibt es Nummern.
00:32:19: Wie gehst du mit so etwas um?
00:32:20: Also einerseits muss man ja kommende Ernst nehmen.
00:32:24: Ja, weiss auch nicht.
00:32:25: Muss ich ja nicht auf alles eingehen?
00:32:26: Genau!
00:32:27: Und da gibt es jetzt zwei Versionen und hier gibt's natürlich die wahre Version, wie sie wirklich war.
00:32:32: Und das gibt diese Version, wenn ich auf der Bühne erzähle, wie du siehst.
00:32:35: Die Wahrversion ist dann tatsächlich gewesen, dass sich diesen jungen Herren erklärt haben was diese Flasche kostet und dass ich die jetzt nicht einfach so den Dörf aufmache.
00:32:46: Dass die nicht mehr ist... Sie sind halt wieder abtackelt.
00:32:50: Aber Sie haben gemeint, man könnte es probieren.
00:32:53: In der Bühnenversion ist meine Ausführung etwas länger und ich stelle hier auch ein bisschen Bezüge her, dass man nicht einfach so kommen kann und sagen, man kann versuchen zu halten.
00:33:07: Das ist wie ... Du musst ein bisschen flirten vorher, einfach simpeln.
00:33:12: Oder du musst ein wenig Interesse zeigen.
00:33:14: Du kannst auch nicht für eine junge Dame stehen und sagen, kommst du sechs Mann?
00:33:18: Zumindest zu meiner Zeit ging das nicht.
00:33:20: Und
00:33:20: die Geschichte endet damit, dass ich dann gewusst habe, dass mich im Kühlschrank noch auf leschen Prosecohan von der Degustation von letzten Wochen mit meiner grossen Hand das Etikett abtecken und ihn aus schenken.
00:33:32: Was natürlich ein grosser Fehler ist, weil jetzt habe ich jeden Tag irgendwelche Dompy-Mons langsam der Billigprosecke aus.
00:33:42: Sehr schön!
00:33:43: Aber gibt es auch Leute, die sich positiv oder gut verhalten bei dir?
00:33:49: Natürlich, auf jeden Fall selbstverständlich und das sind ja auch die meisten.
00:33:54: Es ist so dass ich einen Beruf habe wo ich den Leuten Freude machen darf und diese Leute kommen freiwillig zu mir Ausser der Weihnacht, da müssen sie.
00:34:04: Da sind es gestresst und das ist toll!
00:34:05: So wenn Sie ein Geschenk brauchen, aber ich habe auch nur darüber.
00:34:08: Aber nein, in der Regel freuen sich diese Leute zum Dasein.
00:34:11: Sie freuen sich mit dieser Zeit zu verbringen, sie freuen sich damit zu fachsimpeln – und das macht Freude.
00:34:17: Grundsätzlich freue ich mich, wenn eine Person reinkommt und in der Regel ist das eine angenehme Begegnung.
00:34:22: Weil die Leute haben sich vielleicht informiert oder sie haben etwas probiert und darum kommen sie wieder oder irgendetwas ... Und das macht freud.
00:34:30: Gibt es auch Leute, die einfach kommen und sagen, ich hätte gerne einen Wien?
00:34:32: Natürlich!
00:34:33: Klar.
00:34:33: Und da habe ich natürlich auch Nummern darüber geschrieben.
00:34:37: Ja... Was empfehlen zu
00:34:38: sein?!
00:34:40: Das ist wie wenn du in ein Musikgeschäft hinein kommst.
00:34:43: Ich hätte gerne Platte oder eine CD oder was hat man heute heute?
00:34:45: Hätten wir nichts mehr?
00:34:46: Nicht einmal ein Musik-Geschäft?
00:34:47: Das ist
00:34:48: schon etwas schade.
00:34:49: Da können wir vergleichen aus.
00:34:51: Es klingt so, dass es aus dem Radio rauskommt.
00:34:56: Wie gut?
00:34:57: Welche Richtung empfehlen Sie?
00:35:00: Für was ist das?
00:35:01: Für eine Hochsäge, für sich selbst oder für eine Beerdigung?
00:35:04: Schlönen Sie mal etwas vor!
00:35:06: So geht's mir gerne mit dem Weih.
00:35:08: Aber wie kannst du dich die Leute angetasten und herausfinden, was sie sich vorstellen?
00:35:13: Gibt es gewisse Fragen?
00:35:15: Natürlich gibt es einen ganzen Leidfaden.
00:35:17: Man versucht herauszufinden, ob es für sich selber oder als Geschenke ist.
00:35:22: Wenn es ein Geschenk ist, dann ... Das soll
00:35:23: ein Billiger sein.
00:35:25: Nein!
00:35:25: Du versuchst mal herauszufinden, was die Person, der diese Weile für einen Menschen überkommt.
00:35:33: Geht die Person vielleicht in eine Ferie?
00:35:35: Hat sie eine Affinität für ein Land?
00:35:36: Vielleicht habe ich etwas von dort?
00:35:37: Dann kann man sagen, ich habe mir etwas überlegt.
00:35:40: Du warst doch Spanien.
00:35:41: Es hat dir so gut gefallen.
00:35:42: Schau, du hast eine spanische Weile und schon haben wir das gelöst.
00:35:46: Ein Satzbereich, von dem wie wenn wird er eingesetzt?
00:35:50: Wenn er für dich selber ist.
00:35:51: Ja!
00:35:51: Ist es zum Appiro?
00:35:52: Bist du im Garten raus?
00:35:54: Ist das zu einem Fondue oder ist es zu einem ... Ich weiss noch nicht, zu einem Chateaubriand?
00:35:59: Und dann kannst du natürlich arbeiten.
00:36:01: Oder wenn er sagt ja ich weiss doch nicht Kacken mit Hörnchen und sagt ja da würde jetzt ein guter Schweizer Blauburgunder dazu passen.
00:36:08: Nur ein bisschen Holz um etwas Zürcher runter zu haben aber eigentlich Stalldankwussbau.
00:36:13: Das werde ich irgendwie.
00:36:15: Meine Theise ist ja, dass man wei eigentlich gar nicht gerne hat.
00:36:19: Dass man sich.
00:36:20: das muss hart antrainieren wie zum Beispiel auch Kaffee.
00:36:23: Am Anfang hätte ich niemand Kaffe gerne und dann kannst du mit dieser Bitterkeit um oder gewünscht dich daran und irgendwann findest du plötzlich es ist...
00:36:33: Das mag auch für das Rauchenstimmen, beim Weis nicht so.
00:36:36: Beim Weih gibt es böse Einstehungsdrogen.
00:36:39: Da gibt's z.B.
00:36:40: ein Weisswein, wo du durch die Gehrung stoppen und dann hast du noch einen Großteil des Traubensafts zurück.
00:36:45: Du musst mir jetzt nicht sagen, dass man den Traubsaft nicht gerne hat!
00:36:49: So kommt man langsam rein... Es ist ja so, dass wir trinken, ist eine Entwicklung.
00:36:55: Niemand fängt bei Barolo A oder Barberisto.
00:37:01: Kein Mensch.
00:37:02: Du fängst irgendwo einmal an mit so einem Primitivo am Abilä?
00:37:07: Oder du fangst, es muss süss sein!
00:37:10: Es muss schwer sein!
00:37:11: Gibt es
00:37:11: Leute, die sagen Primitiva geht immer?
00:37:14: Jetzt für mich nicht.
00:37:15: Ja...
00:37:16: Du findest bei mir einen schönen Wiecheladon, aber ich habe kein einziger Primitiv.
00:37:20: Das ist
00:37:21: zu primitif.
00:37:22: Nein, das Primitive hat nichts mit Primitiven zu tun.
00:37:24: Das sind ja früheren Fisorten und das kommt von Prima erst.
00:37:28: Aber es ist halt ein Weih ... Er ist halt so wie eine Fernsehekomödie.
00:37:35: Ja, er ist ein bisschen plump.
00:37:38: Find ich jetzt!
00:37:39: Aber wenn du natürlich nichts anderes kennst, findest du das toll?
00:37:41: Es gibt ja Leute, die schauen auf die Fernsehen, weil es mich aufregt.
00:37:45: und es gibt aber Leute, der schaut auf die TV...
00:37:46: Und weil's nicht aus den Fünfzehn Geräte ist?
00:37:48: Ja genau richtig.
00:37:49: Das ist lieber ein Film aus dieser Zeit.
00:37:51: Aber gut.
00:37:52: Nein, aber es gibt Leute, da schauen sie die Tagshows oder irgendetwas und finden das lässig und das ist halt ein Primitivo.
00:37:58: Aber man kann sich weiterentwickeln Man kann eben mal ein Film schauen, einen Hitchcock gucken und sich dann ab dieser Perfektion freuen.
00:38:06: Jetzt bin ich wieder bei der Perfektion!
00:38:08: Aber
00:38:08: hattest du es von Anfang an gerne gehabt?
00:38:10: Oder würdest du mir ein bisschen recht geben, dass man sich am Anfang schon etwas schönreden muss oder so?
00:38:14: Nein,
00:38:15: ich gebe dir nicht recht.
00:38:16: Ich hab's wirklich gern gehabt.
00:38:18: Ich mag mich noch erinnern.
00:38:19: Ich war in der Lehre als Kellner.
00:38:21: Und ja, das ist mein erstes Kontakt mit Wey.
00:38:26: Wir haben zu Hause eigentlich kaum Wein trinken ... Es hat kein Weihkauf im Tisch bei uns daheim, das habe ich nicht mitbekommen.
00:38:33: Ich habe es dort kennengelernt und war sofort begeistert.
00:38:37: Und ich habe auch nachher keine Drogen jemals noch angelangt.
00:38:43: Das ist miss.
00:38:44: Ja, es ist auch eine der grössten Drogen.
00:38:46: Missding!
00:38:48: Ja, schlussendlich ist alles ein Drogen, kann auch Zucker ein Drogen sein.
00:38:51: Ja absolut.
00:38:51: Schliesslich kannst du egal was wenn du aus Falsch einsetzt bist, ist das ein Droge?
00:38:55: Es gibt aber Drogen nach Aufmerksamkeit oder nach Anerkennung oder nach irgendetwas also schliesslicher Geschwindigkeit.
00:39:01: Alles ist ein DROGEN Und ich wusste, dass es meins ist.
00:39:04: Ich hatte das gerne.
00:39:05: Die Aromenvielfalt ... Ja natürlich auch den ganzen Aspekt der Geselligkeit und vom Zusammensein.
00:39:15: Das hat mir schon aufgefallen.
00:39:16: Ist es wie noch ein Gütersiegel, dass sogar Jesus Wasser verwandelt hat?
00:39:20: Natürlich!
00:39:21: Das wird sehr
00:39:21: gut.
00:39:21: Das Todslag-Augument.
00:39:22: Ja,
00:39:24: natürlich.
00:39:24: Er konnte ja auch Wein in Wasser verwenden.
00:39:27: Hat er ja auch können oder konnte weniger machen?
00:39:31: Ja, er hat relativ viel gemacht.
00:39:33: Wir wissen hier, in der Bibel steht es, er machte sechshundert Liter, da sind etwa achthundert Flächen, das sind fast zwei Paläte... Das ist viel!
00:39:39: Das langt dann für eine Hochzeit?
00:39:41: Ich will's meinen und sie ist ja erst, weil die Weile ausgegangen sind.
00:39:44: Es muss sehr reisenfest gewesen
00:39:45: sein.
00:39:46: Er hätte ja weniger machen können, einen halben Liter oder so.
00:39:49: Der Effekt wäre gereichig sein.
00:39:50: Ist ja nachher auch einfach rasch ein bisschen auf dem Wasser gehen, spazieren und hat nicht gerade eine Atlantik-Übergwährung gemacht.
00:39:55: Aber hier ... Nein jetzt sind wir vom Thema abgekommen, Entschuldigung
00:40:00: Ja, alles Gute.
00:40:00: Ich wollte einfach die Tee-Sewel in den Raum stellen wenn es bei mir ein bisschen so war.
00:40:03: Aber ich kann sonst noch ein anderes Erlebnis erzählen.
00:40:05: Ich war vor ein paar Jahren in Georgie am Nachhochsein und dann hatte sie eine Karaffe auf dem Tisch.
00:40:11: Und dann dachte ich, dass das etwas farblich aussieht wie ISD.
00:40:14: Ich dachte super!
00:40:15: Ich probiere das und nachher ist es aber ganz weiter gewesen.
00:40:19: Dann hat der Kollege gelacht und gesagt, du hast gerade Salatsoße getrunken.
00:40:23: Und irgendwann sagt die georgische Kollegin nebenan ... Das ist im Fall der Weih.
00:40:30: Und
00:40:30: wir
00:40:31: haben herausgefunden, dass der geogische Weih ganz speziell hergestellt wird, dass er quasi bevor noch richtig ... Du kennst dich hier besser aus oder?
00:40:41: Bevor er richtig reif ist, wird er schon verarbeitet.
00:40:44: zum Weih Es war wirklich relativ ...
00:40:48: Also er war braun?
00:40:50: Ja es hat irgendwie ein bisschen etwas aus gesehen wie ...
00:40:54: Weil braun?
00:40:54: das würde auf Oxidation hinweisen.
00:40:58: Das heisst, es könnte sein, dass sie in Weisswein nehmen und die dann nachher an der Luft kältern.
00:41:05: An der Luft ausbauen.
00:41:06: Und dann wird er braun, hat auch keinen Fruchtaromen, sondern mehr so ein bisschen ... Es geht dann richtig gewürzt, kann fast schon richtig liebstückl gehen.
00:41:17: Sollte Scherei, keine Schereis.
00:41:20: Das ist doch wie eine oxidative Schereie, sondern ...
00:41:23: Schere, schere, ledig.
00:41:25: Das meine ich aus Kirche, in Spanien.
00:41:27: So ein Oloroso oder so etwas, das ja dunkel ist könnte in diese Richtung gehen.
00:41:33: Weil nicht ganz rife Trauben dann wäre er nicht braun.
00:41:37: Nur wegen der nicht-reifen Trauben.
00:41:39: Dann wäre es steisur.
00:41:40: Gibt's irgendwie so einen Verfahren, dass man es quasi relativ früh schon verarbeitet?
00:41:45: Also wenn es halt früher, dann wären es unrife Trauben?
00:41:48: Oder was meinst du jetzt
00:41:49: mit
00:41:49: Kammemachen?
00:41:50: Das wär z.B.
00:41:51: Wärschü.
00:41:52: Das ist ein Essig aus Unreifendrauben, aber dann wäre es sauer und nicht bitter.
00:41:55: Ja vielleicht war das auch so.
00:41:57: Aber es ging wirklich eher so richtig Essig.
00:41:59: Und wir fanden den nicht so gut, sind am Tag darauf noch in einem Restaurant gegangen, wo man gesagt hat, wenn man im geogischen Wein nochmal eine Chance gibt?
00:42:08: Weil anscheinend ist das so in Ihres grössten Exportgut.
00:42:12: Der georgische Weih?
00:42:13: Und
00:42:13: dann hab ich so gedacht, hui wenn das...
00:42:15: Wenn das das ist?
00:42:17: Ich muss gestanden mit georgischen, sagst
00:42:19: du?
00:42:19: Georgische
00:42:20: weh kenne mich nicht aus.
00:42:21: Hab noch nie etwas degustiert, bin aber zum Beispiel... Eben
00:42:23: jetzt weiss ich so!
00:42:24: Nein,
00:42:24: nein, das geht da nicht einfach auf der Liste.
00:42:26: Muss sich davon probieren, muss sich vielleicht mal die Nummern drüber
00:42:28: schauen.
00:42:28: Und der andere war gut ja.
00:42:30: Okay.
00:42:30: Aber ich bin in Madeira gewesen letztes Jahr und dort ist es zum Beispiel ein einziger Weibaugebiet wo der Weih tut kochen also die tun dann erhitzen Und auch schauen, dass Pfester niemals ganz voll sind.
00:42:40: Wir hier schauen immer, dass ja Pfesser voll sind!
00:42:42: Dass ja keine Luft dazu kommt und die nur noch halb voll.
00:42:45: Dann passiert mir genau das, was ich erwähnt habe.
00:42:47: Dass er dann oxidativ wird ... Könnte sein...
00:42:50: Aber
00:42:50: dass dann halt absichtlich gemacht wird oder gewisse Sachen werden absichtlich gemacht, weil es halt einfach eine traditionische Skulpturgut und der Weih muss so sein.
00:42:59: Und diejenigen, die dort leben, ja, sie haben sich wahrscheinlich daran gewöhnt.
00:43:03: Ja, aber ich möchte jetzt die These ablehnen, damit man nicht von Anfang an gerne hat.
00:43:08: Nein!
00:43:08: Es gibt Weis, die einem auch wirklich einfach machen.
00:43:12: Es gibt so viele verschiedene Weiharten dass ich das jetzt nicht unterschreibe.
00:43:17: Okay, ist gut.
00:43:18: Er erzählt noch von den Leuten, die im Weihnachtsstress posten können?
00:43:24: Ja!
00:43:24: Das ist natürlich Glaubenszeiten.
00:43:26: Man muss sagen, da haben wir gemacht... Ende November und Dezember ein Drittel des Jahres umsatz.
00:43:33: Das kann man sich mal vorstellen, was hier los ist.
00:43:37: Also die fressen einen... Und sie sind natürlich völlig lost.
00:43:40: Die sollten das geschenkt haben!
00:43:43: Es ist für einen Weihkennner von jemandem, der kein Weih trinkt.
00:43:48: Darum geht man ja in den Globus, denn dann ist zumindest schon der richtige Kleber drauf.
00:43:51: Ein Weih vom Gopf ist nicht so gereicht wie ... Wie von Globens.
00:43:57: Es kann die gleiche Flasche sein, aber es ist halt schon ... Daher hast du mit den Haufen Unsicherheit zu tun.
00:44:04: Sie wollen natürlich ja keinen Fehler machen.
00:44:06: Sie möchten möglichst, dass der auch Freude hat.
00:44:09: Haben sie aber verpasst sich vorher Informationen einzuholen über diese Person?
00:44:14: Nachschlimmer sind dann so Sekretärinnen.
00:44:17: Ah,
00:44:18: wo für den Schiff?
00:44:19: Im Auftrag vom Schiff!
00:44:21: Für einen ganz wichtigen Kunde, der sich natürlich auskennt laut eigenen Angaben muss ein Weih holen.
00:44:29: Und du hast so deine Allrounder, deine Safe-Battles, die immer gehen.
00:44:36: Die grosse Arbeit ist die Dame zu beruhigen, um das Gefühl zu geben.
00:44:40: Sie kann mir vertrauen und es wird gut kommen!
00:44:44: Und ihr hattet die Flasche mit zu gästen, eigentlich den kleineren Teil.
00:44:47: Die
00:44:47: Shows, die du dort anhast, ist das auch wie so der Arzt-Kittel, dass die Leute ihr vertrauen und wissen, mehr sind professionelle Hände?
00:44:54: Auf
00:44:54: jeden Fall!
00:44:56: Als ich das Konzept mit dem Alkoholmedien entwickelt habe, habe ich tatsächlich mal einen Test gemacht, irgendeinem Restaurant in Wieningen, wenn ich da mit einer Beizerin zusammen sage, ja wir machen ein Event.
00:45:06: Dann habe ich es gemacht und zwar so richtig schön im dreiteiligen Anzug oder so klassisch oder so.
00:45:13: Das hat nicht funktioniert.
00:45:14: Ja...
00:45:15: Und nachdem Anlass habe ich gewusst, dass ich die Shows anlegen
00:45:19: muss.
00:45:19: Ich hasse diese Shows!
00:45:20: Ich finde die Shoses völlig unmöglich.
00:45:22: Aber wenn der mit den Shows etwas sagt?
00:45:25: Ist es etwas ganz anderes als wenn irgendjemand etwas
00:45:28: sagt?!
00:45:29: Das war eine der besten Entscheidungen, die ich treffen konnte.
00:45:32: Ich glaube, mein Erfolg, das ich heute habe, fußt vor allem an dieser Show.
00:45:37: An dieser sehr grossen Dank hat sie diese Show.
00:45:40: Ja genau, an diese Show richtig!
00:45:42: Das
00:45:43: ist eigentlich mehrere?
00:45:45: Im Moment habe ich noch eine.
00:45:46: Das ist tatsächlich ein ganz altes Show vom Globus und zwar haben wir diese vor über zehn Jahren angemeldet.
00:45:54: Die wurden einmal ausgeschraubt, es gab dann Schönerung ... Und ich wusste auch, warum da so ein Alte im Spind hängt.
00:46:01: Und dann fand ich, hm, die nehmen wir.
00:46:03: Was ist, wenn der mal etwas zustoßt?
00:46:05: Wenn die verschwindet oder...
00:46:06: Es ist nichts wertvolles!
00:46:07: Man kann sich bei Work-Fashion immer noch bestellen können.
00:46:10: Es
00:46:10: ist einfach so eine altmodische klassische Kellner-Show.
00:46:14: Das ist nichts Schönes.
00:46:16: Aber
00:46:16: ich kann mir vorstellen es ist wie bei den Kindern.
00:46:18: Die haben so einen spezifischen ... Blühstierle, die sie immer brauchen.
00:46:22: Wenn es das nicht mehr gibt, ist es ganz schwierig und du kannst es zwar noch bestellen aber sie sind dann einfach nicht mehr das Gleiche.
00:46:27: Nein nein ich wäsche sie auch.
00:46:28: Das mache man mit der Blühestierle nicht unbedingt.
00:46:31: Wollt ihr mal schauen was du wäschtest?
00:46:33: Nein nein, ich habe hier ja nicht so einen enge Bezug zu meiner Shows.
00:46:38: wie gesagt sie ist eigentlich eine Hassliebe.
00:46:40: Man kann sie gut einmal ersetzen.
00:46:42: vielleicht schaffen wir mal den zweiten an.
00:46:45: Weil ja, ohne kann ich nicht auftreten.
00:46:47: Das ist natürlich der Grösste.
00:46:49: Du hast als Schauspieler das eine von deinen grössten Albträumen, die du hast.
00:46:53: Alle haben diese Albtreume wach ins Nachtschweiß gebadet auf.
00:46:57: Entweder du hast den Text vergessen oder du findest dein Kostüm nicht.
00:47:02: Oder findest du den Eingang zur Bühne nicht?
00:47:05: Aber nein!
00:47:06: Dass man es nicht kostet, ist einer dieser grossen Ängste und das ist mir auch so.
00:47:09: Ich schaue mich jemandem, der in meine Kofferie ist.
00:47:13: Aber hast du das manchmal, dass du wirklich Blackouts hast auf der Bühne?
00:47:17: Ja, es gibt es tatsächlich.
00:47:21: Manchmal passiert irgendetwas... Es ist eine Konstentationssache.
00:47:25: Du stehst hier und rutschst und der Schweiss läuft dann so runter.
00:47:28: Obwohl du sonst eigentlich nichts machst.
00:47:29: Dann kann irgendwas passieren.
00:47:31: Das kann dir etwas irritieren und dann kannst du den Vater verlieren.
00:47:36: Meine Texte kann recht gut sein.
00:47:38: Da wird Worte für Worte, jede Formulierung ...
00:47:42: Das ist wie im Langzeitgedächtnis oder?
00:47:44: Ja.
00:47:45: Ich stelle mir das vor wie so ein ... Ein Welt, in dem du laufst durch.
00:47:51: Wenn du zehnmal durchgelaufen bist, hat es etwas wie eine Wege.
00:47:54: Jetzt bin ich aber vielleicht schon zwei, dreihundert Mal durch gelaufen.
00:47:57: D.h.,
00:47:58: das ist eine Autobahn!
00:48:00: Du kannst rückwärts laufen und Pirouetten machen ohne dass sie auf die Schnurren halten.
00:48:05: Und dann auch einen.
00:48:06: Findst du natürlich, wenn du das Blackout hast.
00:48:08: Findest du schon die nächste Strasse steht?
00:48:10: Die nächste Einfahrt, wo du wieder rein kannst oder sonst ... Weil es natürlich Nummern Gabrio ist.
00:48:14: Eh, Gabrio.
00:48:15: Gabrio!
00:48:16: Gabbare isch.
00:48:19: Kannst du im schlimmsten Fall beendigst diese Nummeren?
00:48:22: Dann ist es halt etwas komisch so ein bisschen.
00:48:25: Ein
00:48:25: wenig sehr abrupt.
00:48:26: Abrupt und fangst mit den Neuen an.
00:48:28: Das Publikum weiss ja nicht wie sie sein sollen.
00:48:30: Ja.
00:48:31: Und denke für mich... Ist aber schon in der neuen Geschichte drin.
00:48:35: Aber ja, das gibt es natürlich.
00:48:37: Gibt es einen Auftritt, der eine Erinnerung geblieben wird?
00:48:39: Weil er etwas absgelaufen ist oder weil die Umstände ein wenig suboptimal waren?
00:48:45: Ja!
00:48:46: Du weisst wie's ist... Die kann man sich gut merken.
00:48:48: Die
00:48:49: guten?!
00:48:49: Die, die alles perfekt war und gestummelt haben.
00:48:51: Die vergiss sie wieder.
00:48:53: Aber wie?
00:48:54: Du hast einmal so'n Auftritt wo einfach völlig verpüchst ist.
00:48:57: Das bleibt reibig.
00:48:58: Und das hängt einem noch.
00:49:00: Das habe ich logisch.
00:49:01: Das hat jeder schon gehabt.
00:49:02: Gerade v.a.
00:49:03: am Anfang wo du halt Mal alles annimmst, mal alles machst und erst später dann halt aus der Erfahrung weisch.
00:49:13: Vielleicht lieben wir nicht.
00:49:15: Und ja, gerade eben wenn du anfängst...
00:49:18: Aber erzähl mal von einem!
00:49:18: Ich
00:49:19: muss mich das wirklich erzählen, da machen wir nachher noch besser.
00:49:21: Also zum Beispiel ein Klassiker war noch mit dem Chin-Programm von einer Wirtin, einer Hoteldirektorin, die eine absolute... Gen-Fanatikerin war, Gen-fan.
00:49:34: Die wusste, dass es das gibt und die hat mich erkennt und gesagt, hey du musst kommen als Personal.
00:49:39: Das musstest du machen!
00:49:41: Und dann habe ich das gemacht, ja natürlich das ganze Programm von einer halben
00:49:44: Stunde an.
00:49:45: Das ist schon mal ein Red Flag.
00:49:47: Ich
00:49:48: will das niemals machen.
00:49:49: Kommen wir da her und stellen fest, ein Großteil ihrer Belegschaft ist englisch sprechend muslimischen Glaubens?
00:49:59: Jawohl Es
00:50:00: ist kein schöner Nobby.
00:50:01: Ich habe kürzt und kürze, ich trinke keinen Alkohol.
00:50:04: Und die verstehe ich auch nicht!
00:50:06: Ja... Und ich arbeite mit Wortspielen rein, das kannst du nicht einfach auf Englisch machen.
00:50:10: Nur schon lachen mit Weinen was in Deutsch lustig ist, geht in Englischen nicht.
00:50:14: Und ja, ich habe es so schnell wie möglich gemacht.
00:50:17: Ich bin einfach kürz und kurz.
00:50:19: Ist das ganze Programm?
00:50:20: Ja, das ganze Programme.
00:50:21: Nach drei Minuten.
00:50:22: Genau Das war so etwas oder auch mal an einem Appero.
00:50:27: Das war auch für eine Firma wieder.
00:50:31: Ganz schlimm, die Leute stehen nicht das ganze Programm in Griechen und ich konnte nicht testen vorher.
00:50:37: Das waren aber sehr viele Leute.
00:50:38: Ich weiss nicht mehr viel, aber wirklich viele.
00:50:40: Ich habe ein Mikrofon gebraucht und das Mikrophone konnte man nicht abmontieren.
00:50:45: Das Kabel war fix installiert.
00:50:48: Und ich weiss, dass es für mich natürlich für meine Eins-Ninzen gefiel zu tief war.
00:50:52: Und vielleicht vorgebügt erhalten wir uns irgendwie an dieses Mikrofone haben und müssen... Das kannst du vergessen!
00:50:59: Das geht einfach nicht.
00:51:00: Das ist auch nicht schön gewesen.
00:51:02: Heute weiss ich, ich empfehle immer so für ... Personalessen einer weniger, obwohl ich schon ein paar sehr gute Personalessen gemacht habe.
00:51:11: Zum Beispiel für eine Brauerei über Bier.
00:51:14: Das hat
00:51:14: super funktioniert!
00:51:15: Sehr schön!
00:51:16: Mehr verkommt ein ALS?
00:51:18: Ja.
00:51:18: Habe ich festgestellt.
00:51:20: Und du hast mittlerweile so viele Erfahrungen, dass du auch den Leuten sagen kannst, das wird funktionieren und das wird nicht funktionieren, machen sie etwas mehr so... Also wie ihnen auch Tipps geben für die Gestaltung dieses Eventes oder?
00:51:31: Richtig!
00:51:31: Und natürlich jetzt auch Gott sei Dank.
00:51:33: genug auf dir dann ja auch zu sagen mache ich nicht Weil das nützt niemandem etwas.
00:51:37: Ich mache keine Werbung.
00:51:38: Die einzige Werbung, die ich habe ist Mund-zu-Mund-Propaganda.
00:51:41: Das ist irgendjemand, der mich gesehen hat.
00:51:43: Aber das Beste wenn du den Auftritt hast, irgendwo in Muri ist schon gleich mal und am nächsten Morgen, wenn der Rechner aufstatt ist, hast du zwei Anfragen für ein Weihnachtsessen
00:51:51: oder
00:51:52: für ein Geburtstag.
00:51:52: Ja, das ist auch gut so!
00:51:53: Das ist perfekt, oder?
00:51:53: Aber gegen den natürlich, wenn es sauscht, dann noch eine... Er ist natürlich auch sehr stark in Negativwerbungen.
00:52:00: Man muss sagen, oh, der Septimitteschoss, der ist aber für gar nichts,
00:52:03: oder?!
00:52:04: Hast du das schon etwas gemerkt?
00:52:07: Ja, da kann ich den Rechner aufmachen und es kommt nichts.
00:52:10: Nein natürlich!
00:52:11: Das ist klar.
00:52:13: Wenn's nicht passt ... Du bist wieder gleich wie beim Wein.
00:52:16: Da gibt's auch wieder so Gemeinsamkeit.
00:52:18: Der Comedy ist Geschmackssache und es muss passen.
00:52:22: Und wenn der Comedy-Medien das, was er macht, nicht passt, dann ist er automatisch schlecht.
00:52:29: Wenn ein Wein nicht zum Essen passt, danach ist automatisch schlechter.
00:52:33: Obwohl ich eigentlich gut wäre.
00:52:34: Ja, ist man dort ein wenig... Da macht man wenige Unterschiede und pauschallt das Ganze ins Bewort?
00:52:42: Absolut
00:52:43: ja!
00:52:43: Uns fehlen heute sowieso ein bisschen die Graubereiche.
00:52:45: Das ist auch etwas, was mich heute nervt.
00:52:47: Heute ist alles analysiert.
00:52:49: Und alles entweder schwarz oder weiss, digital, eins oder null, so diese Graubiereiche gibt es gar nicht.
00:52:56: Das finde ich schade.
00:52:57: Und bei Weih musst du das unbedingt haben.
00:53:00: Da gibt es nicht gut oder schlecht.
00:53:01: Es gibt passend oder unpassend, und das ist wichtig!
00:53:04: Wenn man noch nicht passt, muss man sich überlegen für was wir dann passen.
00:53:07: Ich
00:53:08: bin sicher, dein Gregorianist... Wie darf er ändern?
00:53:12: Sicher ein... irgendwie ein Setting, der perfekt passen
00:53:15: würde.
00:53:16: Das wäre jetzt noch spannend gewesen, wenn du dort dabei warst und da
00:53:19: das
00:53:19: fachkompetente Urteil abgeben würdest.
00:53:22: Hier
00:53:22: hätten wir sicher irgendetwas machen können daraus.
00:53:25: Weil es ist nichts... Vergeben.
00:53:27: Es ist nichts so schlecht, dass es für nichts ist.
00:53:30: Man kann sich immer noch das schlechte Beispiel brauchen!
00:53:33: Danke vielmals für dieses Play-Doh-Ein und auch für meine Farbtöne – ich sage jetzt nicht Grautöne oder Nionsen.
00:53:43: Und dir weiterhin alles Gute auf deinem Weg.
00:53:46: Als Alkomedian, falls ihr Interessen habt, könnt ihr ihn gerne anfragen.
00:53:51: Er kommt gerne von euch am nächsten Morgen ins E-Mail über.
00:53:54: Und du hast auch einen Podcast, gell?
00:53:56: Genau.
00:53:56: Wenn du ein Story-Sclub erzählst...
00:53:59: Ja ich lache erzählen.
00:54:00: Du lachst
00:54:01: erzählen... Ich habe deine Rolle, ich bin der Host des Moderates und ich tue mich mit Leuten aus den Branchen unterhalten – mit Sommeliers oder Wehmachern, aber auch Weihkritikern wie Rönig Abriel zum Beispiel.
00:54:16: Die erzählen mir dann oder uns ihre witzigsten Weihgeschichte.
00:54:20: Absolut grossartig!
00:54:21: Der All-Comedian-Podcast glaubt, geller?
00:54:23: Ja, irgendwie so.
00:54:25: Alkoholmideen oder Lachen mit Weinen, dann kommen wir da zu mir!
00:54:28: Dann finden wir es.
00:54:29: Danke vielmals für eure Aufmerksamkeit.
00:54:31: auch die Hei.
00:54:32: ihr könnt das gerne auf YouTube schauen und folgen.
00:54:36: gerne den Podcast bewertet und falls ihr irgendeine Frage habt schreibt auch gerne eure Fragen in die Kommentare.
00:54:41: Dann werden Sie beantworten.
00:54:44: Feedback auch immer willkommen können auch meine E-Mail machen an matiashauserliveatgmail.com.
00:54:52: Tschüss zusammen Und danke dir vielmals.
00:54:54: Ich danke, merci vielmals!
00:54:56: Ciao ciao.
00:54:56: Tschüss.
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