PETER PFÄNDLER: "Ich war am Ende" #16

Shownotes

Folge 16 Comedian Peter Pfändler erzählt erstmals öffentlich von früheren Aggressionen und wie ihn eine Schlägerei auf die Intensivstation brachte. Die Geschichte hat aber glücklicherweise ein Happy End, das komplett überrascht. Ein hingegen abruptes und schmerzhaftes Ende nahm für Peter das legendäre Comedyduo "Sutter & Pfändler". Wie er sich nach dem plötzlichen Karriere-Aus fühlte, aufrappelte und das erfolgreiche Solo-Comeback schaffte, führt der ehemalige Reitprofi und fast-olympische Ruderer in diesem Gespräch mit Stand Up Comedian Matthias Hauser aus. Zudem spricht der späte Vater über graue Haare nach Elterngesprächen und wieso ihn seine Kinder unter Denkmalschutz stellen wollen.

Termine von Peter Pfändler.

Matthias Hauser macht dieses Jahr nur zwei exklusive Comedy-Solo-Shows. Und zwar am 10. September in Schaffhausen und am 12. November in Laufenburg AG. Gönnt euch Tickets!

Ab heute, 16. Juni, gibt es Tickets für den Raiffeisen Comedy Zischtig.

Feedbacks immer gerne in den Kommentaren oder per E-Mail an choemmerredepodcast at gmail.com

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich war ziemlich am Ende.

00:00:02: Ziemlich am Ende!

00:00:04: Und irgendwie ging es mir trotzdem.

00:00:06: irgendwie, weil ich vielleicht etwas in mir habe, dass es eben am Schluss trotzdem immer wieder positiv kommt.

00:00:15: Also weisst du was ich meine?

00:00:20: Hallo miteinander und herzlich willkommen zu einem neuen Folge von meinem Podcast.

00:00:24: Kümmer Reden heute mit dem absolut fixen Stern der Schweizer kommenden Szenen an Peter Fendler

00:00:35: Montus macht mich nicht verlegen.

00:00:38: Das muss ja schon sein und es gehört natürlich auch dazu, dass ich kurz erzähle, dass sich ein früher als Teenager immer in der Bibliotheke bei so Comedy- und Gabri Zedis auswählen geht und dort natürlich auch euch gehört haben.

00:00:52: Sutter und Fändler mit dem Hotel Barcelona.

00:00:56: Ja, Sutter mit Barcelona.

00:00:58: Es war eine coole Geschichte.

00:01:00: Der Sutter kam einmal und sagte, er kann noch ihn umrühren.

00:01:04: Dann habe ich sie so gelassen ... Und ich habe innerlich gesagt, das ist nicht vom Coney.

00:01:08: Das ist nicht möglich!

00:01:09: Okay, weil es so lustig ist?

00:01:12: Das ist nichts

00:01:12: von dir.

00:01:12: Woher heisst du

00:01:13: die?

00:01:14: Nein, nein, nein!

00:01:15: Ich brauchte sie auch lange, bis sie rausgerutscht hat.

00:01:18: Der Chef war schon einem Kischon.

00:01:21: Ich hatte den Aufbauquasi von diesen Nummern.

00:01:24: Ich habe das gelassen und habe so innerlich gedacht, dass du etwas mehr machen musst.

00:01:32: In Madrid habe ich eine Schule studiert.

00:01:34: Danach hat er in Barcelona gearbeitet und lebt.

00:01:37: Coni ist ein grosser Fußballfan, war Barcelona-Fan.

00:01:41: Dann habe ich irgendwann mal angefangen, die spanishen Fussball zu anzumachen.

00:01:46: Ich dachte, das könnte man irgendwie einbauen.

00:01:49: Ich wollte auch sagen, ich hatte null Ahnung von Fussballs.

00:01:52: Null, null, null!

00:01:55: Er im Gegensatz zu sehen ... Ich musste einfach all diese nehmen.

00:02:01: Ich musste lernen, ich hatte keine Ahnung.

00:02:04: Und dann

00:02:05: gibt es dort die Szenen, wo das quasi in den Böllentouren läuft oder?

00:02:10: Es geht nicht um Sachen gespielt, die gar nicht möglich sind, weil ich gesagt habe, jetzt geht's zu dem und vom Messi zum Bioscholl und nachher wieder zurück zum Iniesta.

00:02:20: Wenn einer ein bisschen rauskommt im Fussball weiss er, dass der Iniesta ganz anders gespielt hat als das, was ich gemacht habe.

00:02:26: Aber die Nummerin war cool.

00:02:30: nicht Barcelona, sondern Barcelona.

00:02:32: Barcelona?

00:02:33: Ja ja es ist natürlich das Catalan oder dass so ein bisschen anders hinführen kommt.

00:02:38: Abgesehen von wo es tatsächlich einen Grand Hotel Barcelona gibt.

00:02:42: aber das ist nicht so ein Grand Hotel.

00:02:45: und jetzt mittlerweile will ich mich sogar nur noch Hotel Barcelona.

00:02:51: da alles verändert sicherlich.

00:02:53: Ja absolut, definitiv so.

00:02:57: Vielleicht erst mal Frage geht es dir eigentlich wie ... Bist du unterwegs momentan?

00:03:01: Aktuell geht es jetzt.

00:03:03: Was du da seid, ist absolut übermütig, ziemlich am Anschlag.

00:03:08: Das hat etwas damit zu tun, dass ich sehr viel um die Ohren habe, beruflich ... Und damit werden zweite Teile der Frage, müsste ich sagen.

00:03:19: Gut!

00:03:19: Sehr gut!

00:03:21: Jetzt habe ich aber gesehen meine beiden Kinder, Achti und Helfi, um die Frau immer unterwegs zu sein.

00:03:28: Im Moment ist es eine Situation, in der ich nicht so gerne habe.

00:03:32: Wenn du nur noch schnell, schnell siehst ... Aber ich glaube, jeder Familie kommt irgendwann einmal vor.

00:03:40: Ich glaube v.a.

00:03:41: Hausfrauen, sonst gibt es überhaupt noch Hausfraue.

00:03:44: Die können nachvollziehen, was ich meine.

00:03:47: Wenn ich sage, wie frustrierend es ist, wenn du etwas Gutes kochst und die Kinder kommen, drücken sie im Kopf in den Zack wieder weg in der Schule?

00:03:55: Das ist schwierig und am Abend aufzumachen!

00:03:59: Da habe ich meine Kriege mit dem Lehrplan einer Zwanziglehrer gekommen, alles daran gegründet und gesagt gemacht.

00:04:07: Hey!

00:04:07: Wenn ich nicht ... Vor allem meine Frau hat jeden Tag eine Stunde und noch länger aufgewürmt mit den Kindern.

00:04:15: Vergiss es?

00:04:16: Jetzt frage ich mich einfach, ist das Sinn und Zweck heute noch?

00:04:19: Für was gehen Sie in die Schule?

00:04:21: Langsam frage Ich mich, könnte ich das nicht mit Homeschooling machen.

00:04:25: Ernsthaft?!

00:04:27: Wärst du jetzt noch einer, die dir das um den Machis geht selber?

00:04:30: Also sofort.

00:04:31: Ja und sie würden die wesentlichen Sachen lernen.

00:04:36: Wieso ist es für dich wesentliche?

00:04:37: Du

00:04:37: weisst ja selbst, dass es so viele Blödszeuge gibt, die unnötig in der Schule sind.

00:04:45: Jetzt wird sehr politisch, darum höre ich auf, zu zeigen was sie meinen.

00:04:49: Aber ich glaube, es ist wichtig, dass du im Leben ... die essentiellen Erfahrungswerte, die du sammlerst über die Jahre hinweg.

00:04:59: Gerade im Umgang mit uns und unter unseren Menschen.

00:05:03: Dass diese Werte weitergehen kann, dass du Analogie aufzeigen kannst, was passiert, wenn du einen Entscheid fällst?

00:05:13: Und welche Konsequenzen es daraus geben kannst oder sagen ... Ja, das finde ich eine super Idee!

00:05:20: Was brauchst du alles dafür?

00:05:22: Warum?

00:05:23: Wenn du das so machen möchtest, dann solltest du dieses haben.

00:05:28: Das hast du konsequent, dass du das noch nicht kennst.

00:05:31: Also kannst du es anderen gar nicht machen.

00:05:33: Weisst du ein bisschen das verknüpfte logische Denken?

00:05:38: Ich glaube dem seien wir lernen über lebene Leben!

00:05:46: Du hast vorher, weil wir im Vorgespräch ... Vorgesprüche haben wir ja nicht gemacht.

00:05:53: Ja, du hast aufgebaut genau.

00:05:55: Hure gut und schnell!

00:05:57: Ich habe mit Freuden festgestellt, dass der Weiss genau wie das Stecker von innen geht

00:06:03: ist grossartig.

00:06:04: Dann gibt es einen anderen, den ich gesehen habe.

00:06:06: Und er hat gesagt, du nimmst doch ein XLR-Stecker, dann musst du dich nicht beim Check machen.

00:06:13: Dort hast du gesagt, da hast du so eine Bemerkung gemacht.

00:06:18: Man kann ein wenig dort und dann hat man etwas mehr Stand bei.

00:06:23: Ich erachte das als immer wichtiger.

00:06:26: Diejenigen, die sagen, dass ich nur noch etwas mache, gehen diese Gefahr rein, wenn sie etwas einmal nicht mehr haben, ist das hier huckend.

00:06:35: Jetzt steht das aber wieder ein wenig im Widerspruch, weil man sagt ja, Erfolge gleich Fokussierung auf etwas.

00:06:43: Das würde eigentlich bedeuten als Schlussfolgerung.

00:06:47: Sicherheit wäre mehr platziert zu arbeiten ... Aber dann kannst du nicht so Erfolg haben?

00:06:55: Ist noch eine schwierige Situation.

00:06:58: So, das sind Situationen, die ich mit meinen Kindern, wie gesagt, acht in zehn Jahren alt bin.

00:07:04: Diskutieren.

00:07:05: Und das sind dann Sachen, die mich den Lehrerinnen nicht so gerne haben, weil du das und unsere Kinder in anderen Gesprächen stoffen, jemanden in der Schule.

00:07:14: Merkensprobleme!

00:07:15: Okay ja... Es ist spannend, denn unsere Kinder sind im gleichen Alter.

00:07:19: Also sechs bis elf und ich mache noch einige Stunden Ausaufgaben.

00:07:23: Noch

00:07:25: nicht?

00:07:25: Nein, vielleicht sind wir da.

00:07:26: Ja, die Kleinen sind ja schon auf dem Haus und ist vielleicht noch mal anders als bei uns hier.

00:07:30: Das ist eine Katastrophe!

00:07:32: Ist eine andere Geschichte?

00:07:34: Nein aber es bewegt natürlich, es ist hier.

00:07:36: Und gerade früher... Also ich bin erzogen worden, der hat den Lehrer die Erlaubnis bekommen von meinem Vater, der wirklich gesagt hat, wenn er ihn auch nicht tute.

00:07:46: Baren Grindannen ist in Ordnung.

00:07:48: Echt?!

00:07:49: Muss man mal an den Gedanken heute, das ist schon keisch, oder?

00:07:54: Aber es ist auch

00:07:55: cool.

00:07:56: Bist

00:07:57: du dort mal noch gerügt und geschlagen worden?

00:08:00: Ja, ja.

00:08:00: Ich war bei Ergonn in der Sekte einen Sechzehn-Sechten-Sächzen in der Schule.

00:08:05: Zum Teil so den Finger, weisst du alle Fingerbeere zusammenheben.

00:08:09: Und dann hat sie mit einem solchen Lineal ... Das war ein so leistlich, um ca.

00:08:14: dreißig Zentimeter.

00:08:15: Ein

00:08:15: richtiges Holz?

00:08:16: Ja!

00:08:17: So einen richtigen Holzliste, ein Zentimeter breit und dreißglang oder?

00:08:22: Hat sie genussvoll, hat sie die Fingerbeeren oben abgetascht.

00:08:27: Ich kann mich gut daran erinnern, dass der Sert schon ... Das war mein Best-Friend, Sergio.

00:08:35: In einer Zeit gab es den sog.

00:08:37: Herr Schwarzenbach ausländisch raus und das war noch däftig dort.

00:08:43: Und Sergio war mein bestpottig.

00:08:46: Er kam richtig von TÜV von Sizilien auf.

00:08:49: Er war einfach mein Herzensmensch.

00:08:53: Mein bester Freund ab der zweiten Klasse irgendwie.

00:08:57: Der hat geredet!

00:08:59: Und die Lehrerin sagte ... Wendler, vielen Dank!

00:09:03: Ich sagte, ich habe nichts gesagt.

00:09:04: Ich war ruhig.

00:09:05: Da kommst du zufrieden!

00:09:06: Und dann mussten sie ausgeholt mit dem Hohen stecken oder also mit diesem Leistchen und haben sie im Handgelenk gehabt, dass sie mir kein Kassel drauf tun kann.

00:09:21: Ui!

00:09:21: Du!

00:09:21: Ich habe mich gegen eine Ungerechtigkeit gewerkt.

00:09:24: Sie hat gesagt, er sei Renitant und muss man untersuchen lassen und Abklärungen und psychologischen Diensten.

00:09:34: Und wenn es um Gerechtigkeit geht, dann wird sie ziemlich ... Dann wird es schwierig.

00:09:44: Ich habe eine ausgesprochene Gerechtigkeit sein, aber alles andere bin als Renitant.

00:09:51: Bist du schon so ein kleiner Rebelli?

00:09:53: Ab dort hatte ich Streik mit dieser Lehrerin.

00:09:58: Aber wirst du sagen, dass das auch im Wesen drin ist, dass du so etwas rebellisch bist und dich vielleicht auch mal auflehnt gegen Autorität?

00:10:04: Nein überhaupt nicht!

00:10:05: Es hat nichts mit Autoritäten zu tun sondern mit Gerächtigkeit.

00:10:09: Und die Gerechtigkeit und Autoritäten sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

00:10:14: Ich bin auch nicht der, den ich anstehen kann oder mal einen Pust im Sack machen und sagen hier verstanden und ruhig ist.

00:10:20: Das ist es nicht.

00:10:21: Nein rebellisch, das bin ich nicht!

00:10:23: Aber ich setze mich eindeutig für Schwächere ein.

00:10:27: Ich setze mir eindeute für Unterdrückte ein... Ohne dass ich jetzt so Blumenpflücker, Röckchen und Highland-Sondalen bin.

00:10:36: Aber es gibt gewisse Sachen, da finde ich, das ist die Pflicht von uns als Mensch, dass man an geht.

00:10:42: Ich habe meine Gründe geschaut und mein Körper durchgefangen.

00:10:47: Immer wieder einmal in irgendetwas eingefangen,

00:10:50: die nicht

00:10:50: mehr genäht werden müssen, weil ich mich für jemanden eingesetzt habe, der schwöcher

00:10:55: war.

00:10:56: Weil es wirklich Schlegereien gab?

00:10:58: Ja später dann v.a.

00:10:59: Barcelona und Madrid vor allem.

00:11:03: Da bin ich als so völlig neu verbunden worden.

00:11:06: So eine neue Fanhütte.

00:11:07: Ich bin am Belviu aufgewachsen.

00:11:09: Da hatten sie auch so lustige Leute um einen an.

00:11:11: die jemand hier mal zuerst reingeschlagen haben, bevor sie gefragt haben.

00:11:17: Aber dort unten war es also in dieser Zeit, wo ich da war.

00:11:19: Da hatte ein Hund mehr Rechte als gewisse Menschen und das ist mir ... Ich habe dann gar nicht gross überlegt aber bin schon jemanden drin gegangen und es war etwas schwierig nachher.

00:11:33: Was heisst das?

00:11:34: Ja, also... Ist

00:11:36: es vermöbelt worden?

00:11:37: Ja

00:11:38: ja, vermöbeln ist der Vornamen übel.

00:11:42: Bis in die Intensivstationen war es zu uns verrückt.

00:11:45: Also ich hatte den, der mich angreifen konnte.

00:11:49: Dann habe ich nachher im Spital gesehen.

00:11:53: Er ist im Zimmer neben mir gelegen.

00:11:55: Auf die Intensive?

00:11:56: Ja, er hat mir etwas gegeben aber er hat Entscheidende gegeben, dass ich nicht intensiv gehe.

00:12:03: Auf jeden Fall!

00:12:05: Gut, ich weiss gar nicht mehr viel von dem... Das ist heute einer meiner besten Freunde, die ich

00:12:12: habe.

00:12:12: Nein wirklich?

00:12:13: Ja,

00:12:13: das ist dann wieder die andere Seite von mir.

00:12:16: Ich weiss nicht warum aber oft in meinem Leben, dass ich am Anfang aus irgendwelchen Situationen nicht gut hatte.

00:12:27: und sich das nachher ergeben hat, weil man nochmals neu daran ist, nochmals neue Chancen gegeben hat.

00:12:33: Wir haben gesagt, dass es irgendwie noch cooler

00:12:35: ist.

00:12:36: Aber wir müssen uns jetzt nicht zuerst prügeln bevor wir uns stehen.

00:12:39: Nein, im Gegenteil!

00:12:40: Ich habe dich ja gesehen auf der Bühne geschwanden, du hast ein Warmup vor dem Keller gemacht ... Ich kenne mich auch dort nicht.

00:12:49: Er hat gesagt, was ist das für ein geiler Hund?

00:12:54: Hat mir richtig gut gefallen wie du es gemacht hast und nachher haben wir noch die Vorstellung geschnattert in dem Fabriktheater.

00:13:03: Und jetzt höckeln wir zusammen!

00:13:04: Ist doch schon schön oder?

00:13:05: Ja

00:13:06: absolut gewissartig habe ich ihn natürlich sehr gefreut und ich würde natürlich von dir schon ein bisschen wissen, wie es dich dann wirklich auf Bühnen gezogen hat Wie du den Weg zu der Comedy gefunden hast als kleineren Zeit.

00:13:18: Als ich etwa stand, ob die Comedy noch gar nicht so gegeben hat.

00:13:20: Die haben ja mehr Sketch-Comedies gemacht oder?

00:13:23: Total!

00:13:24: Da machte man einen Nummer.

00:13:25: Diese Nummern hatten eine Pointe am Schluss.

00:13:28: Dann war es Blackout und hatte eine Sekunde Zeit um auf die anderen Seite von der Bühne zu stehen oder wegzugehen.

00:13:35: Und dann hattest du eine andere Perhütte drauf.

00:13:37: Dann bist du reinkommen und es gab einen neuen Sketch.

00:13:41: Das gibt's nicht mehr heute...

00:13:42: Das war

00:13:43: es.

00:13:45: Früher hattest du eine Boite für ein Sketch und heute ist Boite nach Boite, und das Sketch ist eigentlich zweimal vor vierzehn Minuten.

00:13:57: Also diejenigen, die noch so arbeiten wie früher, das ist vorbei.

00:14:01: Witzel verzählen ist vorbei!

00:14:03: Es hat sich so unglaublich geändert.

00:14:06: Das ist schwierig zu erklären, weisst du?

00:14:10: So Nummern wie Hotel Barcelona, was du vorhin antäunt hast, kann man vielleicht nur noch einen Pass nahezu... Begleiten und Muschengeschichte herummachen, um dann zwei oder drei Sachen aus dem rauszuholen.

00:14:28: Aber das ist schon komplett anders geworden.

00:14:32: Was war so das, was ich auf die Bühne gebracht habe?

00:14:35: Du hast gemerkt, dass ich in mir etwas schlummern sollte, den Leuten zu zeigen.

00:14:41: Das frage ich mich auch, weil ich grundsätzlich von Haus aus ein Extrem ... Bescheiden, rücksichtsvolle... Also nein, nicht rücksichtvoll.

00:14:51: Das kannst

00:14:52: du ja niemand sagen.

00:14:52: nach der Schlägerei-Gesichten?

00:14:54: Ein

00:14:54: zurückhaltender Dogger, aber grüner Tier gewesen.

00:14:57: Er kommt ja nicht einfach

00:14:58: von ungefähr.

00:15:01: Nein jetzt!

00:15:03: Irgendwie schon.

00:15:04: Ich weiss auch nicht, seit ich ein kleiner Bub bin, habe ich Freude daran.

00:15:09: Damals in Zirkusknie hat mich die ganze Kniefamilie als kleinen Bub gekannt und da ist Peterli, der wieder nach Hause schaut.

00:15:18: Ich bin durch den Hintereingang geschlafen.

00:15:21: Er hat mir immer fasziniert, wobei eigentlich mehr als hinteren Kulissen als vorderen Kuliessen ...

00:15:26: Okay.

00:15:26: ...

00:15:28: später dann in der Stifte.

00:15:30: Klar, meine ... Der erste Teil meines Lebens als Stift in der Tanzschuladrache habe ich gemacht und tanze.

00:15:40: Übrigens, du, die ja schon nach Hause ist.

00:15:44: Rock'n Roll Club Angelli.

00:15:46: Angello Cicconi.

00:15:48: Da musste ich gut sein, dass ich dich schlafen konnte.

00:15:51: Und dann stehst du eindeutig immer ja vorne auf der Bühne und wenn dein Tanzunterricht ist, hast du zwei Plattenspieler, wo du auflegst und ich rede dazu.

00:16:02: Also ist der Weg zum DJ relativ klein.

00:16:06: Dann hat mir mal eine gehört in Barcelona.

00:16:09: Aber auch so, wie du für die Touristen arbeitest, musst du bei mir am Radio arbeiten.

00:16:15: Das war eine Zintonia, in der ein paar Hunderttausende Zuhörer jeden Tag hatten.

00:16:21: Ich wusste nicht, ob ich einen Tourist hatte.

00:16:22: Ich habe es dann einfach gemacht und so nachher wie Abstecher von Swissair nach ein paar Jahren wieder zurück in die Medien ging.

00:16:32: Und dann wach sie sich irgendwie drin.

00:16:34: Dann war er nicht der Redaktor ... Sollte bist du in der Moderation gewesen, also kannst du anfragen über seinen Journal alsch könntest dich auch modurieren.

00:16:44: und dann machst du mal eine Sprüche und gemächt das kommt an.

00:16:50: Irgendwann stehst du auf der Bühne und hast ein Programm?

00:16:55: Es war lustig, dass wir endlich gelaufen sind.

00:16:57: Ich bin auch vom Radio, dann Eventmoderationen und dann immer mehr gemerkt, okay Comedy wäre eigentlich mega cool.

00:17:04: Hände ihr euch schnell gefunden als Duo?

00:17:08: Das ist ja eigentlich auch ... vielleicht noch zum Fluchen, aber zuerst wissen sie einen reisen Sagen oder wenn man so eine gute Konstellation findet!

00:17:16: Der Goni Sutter war von Anfang an für mich vom ersten Tag eine, die du nicht hättest knacken können.

00:17:23: Es war ein Arschloch.

00:17:24: Entschuldigung, wenn ich das so sage ... Ein arroganter Blöde-Siege, der dich von oben herab angeschaut hat.

00:17:33: Er hatte das Gefühl, weil er sieben Jahre hier in einem Club in Spanien geschaffen hat, aber nicht einmal richtig konnte Spanisch etwas schaffen.

00:17:43: Das Fakt war, dass in diesen Clubs als er auch mal ab und zu aufgelegt hat, habe ich vorher meine fixen Angaschungen schon gehabt.

00:17:51: Es war nicht so, aber ich sagte ihm vor, dass wir ihn aus dem Fingern einen Freund machen können.

00:18:01: Und dann mussten wir irgendwann eine Morgenmoderation machen.

00:18:07: Weil es ist schon so, ich bin nicht ganz ein Einfacher zum Zusammenarbeiten.

00:18:11: Ich mag nichts, wenn man langmunt erklären muss, Herr Gott normal ... Das siehst du doch!

00:18:16: Also mach's doch!

00:18:18: Und da hier die Grundsatzdiskussionen in einem Morgenprogramm, das geht nicht bei mir.

00:18:23: Ach komm, geh raus und hol' einen Kaffee, Max, alleine.

00:18:25: Und das haben Sie natürlich nicht geerren gehabt, ihr Leute weisst ja so?

00:18:29: Ja, und dann ... Er konnte das aber irgendwie.

00:18:32: Und ich fand einen blitzartigen Kurs raus.

00:18:34: Er hatte noch coole Gaben, konnte Sprüche anzulegen auf Papier.

00:18:40: Ich war der, den es besser hätte umsetzen können.

00:18:42: Und weil sie auch Stimmen anmachen konnten und so eine Zeit in Sandericke.

00:18:46: Ich weiss nicht, ob wir mal etwas ausprobieren.

00:18:49: Wir haben mal eine Achtzehn-Sochlinieauftrittung gehabt.

00:18:54: Dann ist es Zweitejahr, die Achtetriessung.

00:18:56: Und ob dann ... Es ging so hoch, dass es im Regen um die Doppel war.

00:19:00: Bei uns ist es ein Siebentzegöpfe, eine Sofäufer-Siebentzege.

00:19:03: Also da bist du richtig unterwegs!

00:19:05: Ja ja, also...

00:19:07: Und wie ist das?

00:19:09: Also eben ihr habt ja klare Rolle verteidigend gehabt.

00:19:12: Wie du sie jetzt auch gesagt hast oder?

00:19:14: Du warst vor allem der Exim mit den Poeten und ... Auch der, der ihn so ein bisschen anstellt?

00:19:21: Ja,

00:19:21: das war so.

00:19:23: Am Anfang wollte ich den arroganten Stadtsirchen spielen und er die Lustung.

00:19:29: Das hat nicht funktioniert.

00:19:31: Bis wir irgendwann gemerkt haben, er mit seiner Art, habe ich gesagt, keine Spiele dich am Morgen früh.

00:19:40: Genau diese Art und Weise, wie du mit deinen spitzen Bewegungen hast.

00:19:44: Und ich spiele durchknallt, wie auf dem Sender.

00:19:47: Also er ist der Weiss gelohnt, die alles unter Kontrolle hat und dich den Dumm August.

00:19:54: Wo aber auch immer wieder eines auf den Deckel überkommt.

00:19:57: Und eigentlich muss ich sagen so viel mal ... Mehr Pointe habe ich gar nicht gehabt, im Gegenteil.

00:20:05: Es war eigentlich recht ausgeglichen, aber man hat es natürlich so wahrgenommen.

00:20:09: Er hat das auch so empfunden?

00:20:11: Nein,

00:20:11: er hatte am Anfang hohe Mühe damit.

00:20:15: Ich glaube immer nachher hatte er den Mühen, aber er hat dann einfach gemerkt ... So funktioniert's einfach immer ein Duo!

00:20:22: Schau bei Marco Cello.

00:20:24: Schau bitte, ist mir Rinskis.

00:20:26: Es gibt immer einen, der lustig ist und immer einen wohnen muss.

00:20:32: Ja.

00:20:34: So war es halt auch alles, oder?

00:20:36: Bis im siebzehn, glaube ich, als wir das achtzehn gemacht haben.

00:20:39: Heute habe ich noch ein Video geschaut vom Arosa-Humorfestival, in dem ihr zusammen auftreten seid.

00:20:45: Ist das einer der letzten, die du waren?

00:20:49: Er ist nachher ganz stark in Depressionen gehabt.

00:20:53: Die Burnout und was auch immer.

00:20:56: Schwierig!

00:20:57: Das finde ich schwierig, weil ... Wenn es um psychische Sachen geht ... Das Bein ist gebraucht.

00:21:07: Es gibt zwei Monate, wo man gut ist und Therapie machen muss.

00:21:12: Dann weisst du, das tut man halt ein wenig weh, das kann man auch wegtherapieren.

00:21:16: Aber mit dem Kopf hat er eine kleine böse Gespengschlied hier drin, in der ich immer runterziehe.

00:21:23: Das ist furchtbar schlimm.

00:21:26: Und dann wollte er wirklich alleine gehen.

00:21:31: Ja, jetzt hat er seine Bar und macht es noch gelegentlich einmal so seine Geschichten.

00:21:36: Aber wir haben eigentlich keinen Kontakt mehr miteinander.

00:21:40: Ist das für dich etwas schade?

00:21:41: Weisst du, wie das dann so ein bisschen zu Ende ging oder?

00:21:45: Wenn du zurückschauest, wo wir gestanden sind ... Auf einem Stichpunkt, den ich ein wenig mehr brauchte, konnte der noch grössere Knall kommen.

00:21:57: Es war nicht schön, wieder neue Anzüge anzufangen.

00:22:05: Ich weiss noch, ich war in Mallorca beim Rolf Knie in der Finca.

00:22:13: Wir haben am Musical einen Zirkustynastik geschaffen.

00:22:19: Ich habe dort sämtliche Texte geschrieben, sog.

00:22:22: Libretto.

00:22:23: Dann kam die Mitteilung vom Goni.

00:22:28: Das war es mit uns ... Das war im Mai.

00:22:33: Im Oktober bzw.

00:22:34: November mussten wir beim Rolf Knie bei Salto Notale arbeiten, als du auch wieder.

00:22:41: Dann habe ich das angeschaut und nicht gerade den Tränen angekommen, aber am Boden zerstört, sagt der Pfändler, was es ist.

00:22:49: Ich sage ja, das war es jetzt mit dem Pagonio.

00:22:52: Da schaut mich der Rolfknie an, fährt er gerade in die Augen rein und zeigt mir, dass man es alleine macht!

00:22:59: Du kannst das.

00:23:02: Ja, bin dann hier gesessen und irgendwie erst den ersten Tag nachgeteilt, was er mir überhaupt gesagt hat.

00:23:08: Und jetzt ist es so... Wenn man immer zweitens schafft und aufs Mal die Nebel zunimmt, ist jemand ähnlich wie wenn du immer am Snowboarder bist und du musst aufzumachen, Skifahren oder noch anders.

00:23:21: Da bist du im Skifahrern ... Jetzt musst du auf einmal ein Brett stehen.

00:23:26: Dann gehst du am Anfang immer nur um!

00:23:28: Weil es funktioniert einfach anders.

00:23:31: Und da bin ich dann aber dankbar, habe ich ziemlich rasch den Bogen gefunden.

00:23:36: Aber noch mal schnell die Message... Also ist das ein bisschen wie Schluss machen per WhatsApp gewesen oder so?

00:23:41: Nein, nein, nein!

00:23:43: Ja

00:23:43: also im weitesten Sinn in einem, es war nicht Whatsapp, sondern Mail.

00:23:49: zweitere Mal darüber gesprochen.

00:23:51: Conny und ich haben uns das Money sagen mit dem Telefonat verabschiedet.

00:23:57: Wirklich anständig, aber es hat so viel umgereimt.

00:24:01: Dann gab er auf das Mal, wo ich im Nachhinein rauskomme.

00:24:05: Als sie gesagt haben, der hat die ganze Zeit ... Weisst du auch?

00:24:10: Eine halbe Warte ist eine ganze Lüge.

00:24:14: Weisst du, was ich meine?

00:24:15: Und jetzt möchte ich gar nicht anfangen zu erzählen, was

00:24:17: das alles gar nicht ist.

00:24:19: Nein,

00:24:19: nein!

00:24:19: Das kommt noch dazu.

00:24:21: Fakt ist, es ist halt wie ein Üblicher in einer Trennung.

00:24:25: Ich habe nie eine Trenning erlebt von einfach im Nachhinein auch immer ... Es geht super gut und so.

00:24:32: Gut, also

00:24:32: mit meiner ex-Friendin, die ich vor dreißig Jahren hatte.

00:24:35: Wenn wir heute mal einen ab und zu telefonieren, lachen wir sie im Frühling – das war es!

00:24:42: Aber jetzt im Moment noch nicht.

00:24:46: Wir haben nie in die Bar gehabt in Schmerz.

00:24:48: Das muss ich auch so sagen... Zum

00:24:49: Konis Utrein zu trinken?

00:24:51: Wie lange ging diese Phase von den Trennungsschmerzen und sich dann selber aufrappeln und eben neu durchstarten?

00:24:59: bis du wieder voll am Start

00:25:00: warst.

00:25:01: Für mich hat es gehalten, im Mai der Kenntnis nun Monial-Eye weiterzumachen.

00:25:07: Wir hatten eine ausverkaufte Saison für ein neues Programm.

00:25:13: Alles müssen absagen und versuchen neu zu machen.

00:25:18: Und dort bin ich ... Bis in Oktober oder November, wo es los ging mit Zalto-Notale.

00:25:26: Da habe ich über zwanzig Stunden pro Tag gearbeitet ... zum Versuchen neu zu machen, auszuprobieren.

00:25:31: Wie kann ich das tun?

00:25:33: Kommt es gut oder nicht gut?

00:25:36: mit den Leuten telefonieren und dann keine Reaktion und nichts.

00:25:40: Du weisst ja so schlaflos.

00:25:44: Ich war also ziemlich am Ende.

00:25:46: Ziemlich am Ende!

00:25:49: Dann gab es auch andere Dinge, die ich mich über Wasser halten konnte.

00:25:56: Wie nicht aufs Mal gespielt?

00:25:58: Bin ich aufs mal ein Bösewicht gewesen und war nur lustig.

00:26:02: Das ist glaube

00:26:03: ich das Freilichtheater.

00:26:04: Ja, Freilichentheater mit Ross und so.

00:26:05: Ja ja, da hat man natürlich schon genutzt, dass ich seit zwanzig Jahren durch Niergeräte bin oder da haben wir Sachen machen können.

00:26:13: Altenkawalerieoberst musste mich verfolgen um mich siebzehnmal abends ... Sattel schiessen.

00:26:20: Und wir konnten da mit den Anzachen reiten, wo die anderen dachten, Kinder, das dürfen sie doch so nicht reiten!

00:26:26: Das geht ja, das ist sehr gefährlich... Aber weisst du, das waren die Gleiche, die gesagt haben?

00:26:31: Ja aber dieses Pferd, der hat ja den Kopf geschüttelt, Kinder ich kann mich so nicht konzentrieren!

00:26:37: Aber hättet ihr das denn Energie gegeben oder war es noch ein zusätzlicher Stressing?

00:26:42: Der

00:26:43: Text-Lehrner war eine Sache, dass ein bisschen spiele dort eine andere Sache auf dem Ross sitzen, noch mal eine andere Sache.

00:26:50: Es ging los und es ist eigentlich in der Nacht.

00:26:53: Was mache ich nachher?

00:26:55: Ich habe eine Familie, meine Frau, eine Tochter, die zweieinhalb war und den Bub, der gerade auf die Welt kam ... Und dann machst du deine Gedanken als selbstständige Werbende.

00:27:07: Da kannst du nicht einfach mal aufs Raff gehen und zuhause bei den Pfändlern.

00:27:13: Ich habe noch etwas verdient, und jetzt sollte ich noch ein bisschen Geld überkommen.

00:27:16: Dass es so einfach geht, ist ja schon nicht, oder?

00:27:19: Ja ... Irgendwie ging es mir trotzdem irgendwie, weil ich vielleicht etwas in mir hatte, dass es eben am Schluss trotzdem immer wieder positiv kommt.

00:27:31: Also weisst du was ich meine?

00:27:32: Schau wie der so eine Situation war, das ist nicht gut und man könnte es positiv hinausziehen.

00:27:38: Bist du auch inner- und optimistisch ein Mensch trotz allem oder erkämpftest du das

00:27:43: dann ab?

00:27:44: Ein

00:27:44: fröhlicher Mensch!

00:27:47: Ich glaube, ich tue Mangels Talent mit sehr viel Willen und Einsatzbereitschaft, die ich ersetzen.

00:27:55: Nein, zu ernsthaft.

00:27:56: Wenn ich sehe wie viele Leute das hier draussen hat ... Es gibt so viele Talente da draußen!

00:28:02: Und

00:28:03: die machen einfach nichts aus sich, weil sie einfach fuhrer sind.

00:28:08: Das tut mir jemand fast ein wenig weh?

00:28:10: Ja.

00:28:11: Hättest du mehr Platz für uns vielleicht?

00:28:14: Ja, für die Hardworkers.

00:28:17: Absolut!

00:28:18: Wie hast du dich dann reingekämpft?

00:28:19: Du warst zum Beispiel in der ersten Tournee, wo du dich als Peter Pfändler auch als ... eben als...

00:28:27: Ja, der Zufall an das Füllen war mein Manager.

00:28:31: Das wäre dann eigentlich unser Manager gewesen.

00:28:33: Mein Manager kam auf Engelberg zu den Freilichtspielen und geschaut.

00:28:39: Dann war noch eine dabei, die dort Werbung für das Vinetto gemacht hat.

00:28:46: Wir gingen in ein Paar nach Mabing und trinken nichts.

00:28:50: Und dort hatte ich aber irgendwie ein Gehühl, da musste ich einfach ein Bier trinken.

00:28:54: Ich hatte eine halbe Bierlein und war nicht gerade besoffen.

00:28:58: Aber ich war bei Uhuren heppig.

00:29:00: Nein, das war schon nicht bei Uhurn heppi.

00:29:03: Dann habe ich dann angefangen zu erzählen wie es mit den Schauspielern so geht.

00:29:08: Die haben immer mehr anfangen zu lassen.

00:29:12: Bis ich gemerkt habe, dass man Nummern draus machen kann!

00:29:16: Tatsächlich war der Winnetou in dem ersten Programm, den ich so erzählt habe.

00:29:23: Dann habe ich daraus einfach ein Nummerling gemacht.

00:29:25: Es hat mir so viel Mühe gegeben, dass ich noch andere Sachen dazu nehmen konnte und natürlich musste ich erst auf Sachen zurückgreifen, die vorher funktionierten.

00:29:37: Aber es ging also schon zwei oder drei Jahre.

00:29:41: ... bis Handwerk vom Stand-up-Comedian so machen, dass du wirklich rausgehen kannst und das anders machen.

00:29:50: Es gibt Tätigkeiten, die es auch versucht haben, aber nicht geschafft haben.

00:29:53: Sie sind immer noch in ihren Scratchen und in ihren Weizeln.

00:29:59: Weisst du, wenn der Ein-Scratch gibt?

00:30:01: Das war einfach nichts mehr.

00:30:03: Man muss es anders lösen.

00:30:05: Ja,

00:30:05: und was hat es mit ihm Ego vielleicht auch ein bisschen gemacht?

00:30:08: Weisst du das wieder wie von Null?

00:30:09: Fast hast du mich so anfangen klar bekannt.

00:30:11: Hatte gewisse Massen ja gleich gehabt aber trotzdem oder ist es wahrscheinlich...

00:30:16: Also es rührt immer wieder zurück.

00:30:19: und ja sie war eine Suche.

00:30:21: kämpfen.

00:30:22: Ego ist bei mir uninteressant.

00:30:24: Ego kenne ich eigentlich nicht.

00:30:27: Da bin ich dankbar, dass das in mir drin ist.

00:30:30: Ich versuchte es zu erklären anhand von den journalistischen Arbeiten, die ich hatte und beim Radio oder beim Fernsehen.

00:30:39: Und du schaffst einen ganzen Tag einen Beitrag?

00:30:43: Nachher kommt der Schiffredakteurlose nach und sagt, er ist zu lang, dem musst du kürzen!

00:30:49: Dann lernst du einfach ... Wirklich zu kürzen und Priorisierungen zu sehen.

00:30:56: Und das ist so wie wenn du sagst, dann sollt ihr jetzt nicht mehr noch einen Teller essen.

00:31:00: Das ist für die Figur nicht gut.

00:31:03: Ich bin dankbar, dass ich das in mir habe.

00:31:05: Weil andere in den Medien dich ähren!

00:31:09: Tagelang, um einen Satz.

00:31:12: Aber du hast mehr Sätze, du hast fünf Wörtchen mehr als ich.

00:31:15: Ich hatte das Erlebnis bei den Schauspielern und da spinnete ich eigentlich.

00:31:19: Da geht es doch ums Produkt!

00:31:20: Und dann

00:31:22: konnte man es einfach ändern.

00:31:26: oder hat's geändert?

00:31:27: Oder ich gehe auf die Bühne und wenn ich noch so lange etwas gearbeitet habe ... Wenn ich nach dem dritten Mal gemerkt habe, es kommt nicht an, ping, das war es.

00:31:36: So wie du einfach sagst Ist sie nicht mehr, habe ich nicht gerne.

00:31:39: Oder trinke ich nicht mehr top oder nicht?

00:31:41: gut?

00:31:41: Weisst du so in dieser Nebene?

00:31:43: Es ist ja auch relativ demokratisch und das Publikum entscheidet dann weniger, wenn es lacht, ist es gut und sonst muss er weg.

00:31:50: Also

00:31:50: demokratisch ist das nicht!

00:31:53: Nein, das ist alles andere.

00:31:55: Das ist ein brutalste Regime von dir vorne dran, sagt ja oder nein ohne

00:32:02: wenn und aber.

00:32:02: Aber

00:32:03: das ist wie im alten Raum, wo der Finger rauf geht oder runter.

00:32:07: Und das hat dann gar nichts mit meinen Tieren zu tun, sondern sie lachen oder sie lacht nicht.

00:32:11: Das ist ein Knochenherd!

00:32:13: Nein, die Demokratie wäre ja wenn ich sagen könnte – haben Sie es nicht lustig gewonnen, wenn wir darüber abstimmen?

00:32:21: Also gut, so schlecht ist es nicht.

00:32:22: Ja

00:32:22: aber jedes Lachen ist ein Stimm, oder?

00:32:25: Ja, ja schon.

00:32:26: Wenn du so willst und wenn es nicht lachet... Ich bin

00:32:30: voll bei dir aber wenn sie nicht lachen,

00:32:33: weil du

00:32:33: einen anderen Humor hast, dann stehst du ein Zimmer mit abgesagtem Hosen da oder?

00:32:38: Können

00:32:38: wir mal über deinem primären Becher reden?

00:32:41: ich habe das Gefühl jedes Mal wenn du primäre machst ist irgendwie ein Stromausfall oder du hast noch körperliche Probleme.

00:32:48: was ist hier los?

00:32:51: Gute Frage Da müssen wir auch über die Lokalität in Zürich reden.

00:32:56: Das erste Mal bei der Premiere hat es eine Platine in dem Minspultin verjagt, wenn er keine Tomme hatte – das war's!

00:33:08: Der Sieg von einem

00:33:10: Armtechniker

00:33:11: konnte gar nicht viel machen.

00:33:14: Zum Glück hatte es noch so eine Hausanlage und ein Mikrofon, wenn dann irgendwie ... Wenn ich da nicht hören würde, hat das Problem unsere Anlagen

00:33:22: kaputt.

00:33:22: Die Hausanlagen sind immer grotisch leuchtend?

00:33:25: Ja!

00:33:25: Und gleichzeitig wollte meine Stimme nicht mehr so sein.

00:33:30: Aber der Scienti ist einfach nur erschwerend dazu gekommen.

00:33:33: Aber tatsächlich haben wir einen Ton gehabt und die Prämierer mussten verschieben.

00:33:40: Und jetzt vorhin In der Stadt Zürich, im Grossraum, Bahnhof Stadl und Hofer-Bellwühleimag gibt es irgendjemand etwas passiert.

00:33:52: Ich weiss bis jetzt nicht genau was das ist.

00:33:54: Stromausfall?

00:33:54: Ja ja, Stromausfalt aber warum?

00:33:56: Ich habe keine Ahnung, weil ich habe in Ihren Klassen wieder ein Backer drin ist, aber faktisch ... Es gab einen Stromausfalls.

00:34:06: Und man weiss nicht genau, warum.

00:34:08: Wir haben gesagt, wir warten bis um acht Uhr und wenn am acht Uhr nichts ist, dann müssen wir aufhören.

00:34:14: Und wir sind ja reinkommen, haben hier anfangen zu aufbauen, angefangen die Sachen ein paar Abmachungen und dann hat es einen Knall gegeben.

00:34:20: Das heisst kein Soundcheck, keine Lichtcheck, gar nichts.

00:34:25: Dann war es in der Nünzeinzehn-Zwei-Vierzig und plötzlich kam der Strom wieder her.

00:34:32: Zwenzig Hundert, also zwanzig Null-Null ... Ich habe die Take-off gemacht und habe die Show durchgezogen.

00:34:39: Also, von dem her ist es ... Ja, aber es war wieder etwas irgendwie.

00:34:45: Hast du das

00:34:46: dann irgendwann anfangen persönlich zu nehmen, dass jedes Mal irgendetwas ist?

00:34:49: Nein!

00:34:50: Innerlich du also.

00:34:53: Vorhin sagte ich, ich bin grün an dir.

00:34:56: Und als Grönadier lernst du ganz extrem Auftrag weiterführen.

00:35:01: Das war jetzt natürlich auch so.

00:35:03: Ein Publikum bezahlt, sind interessiert in sowas von nicht, ob es einen Stromausfall hatte oder nicht.

00:35:10: Ich habe gezahlt und will etwas überkommen.

00:35:12: Ende der Diskussion bin ich am achte raus und habe geliefert.

00:35:16: Standing ovation die Leute haben doppelt.

00:35:19: also was kannst du noch mehr machen?

00:35:20: Aber alle sind heimgegangen und sagten ja das ist jetzt so ...

00:35:24: Und einmal hast du schon glaube ich sogar, dass wir so ansprechen, dass irgendwie körperlich noch einen Zweck geben oder etwas.

00:35:31: Ja das war einfach in einer Vorstellung.

00:35:34: Nach fünf Minuten hat es bei mir Panke gemacht und ich hatte es all der erste Mal im Leben.

00:35:41: ein Fasereiss in den Waden.

00:35:43: Jetzt wenn du musst zweimal sechszehn Minuten durchheben.

00:35:48: Also die Millionen schweren und hoch bezahlten Fussballer, die hätten sich mit einem Paar vom Platz tragen lassen.

00:35:57: Als grüner Tierbis ist es einfach durch.

00:36:00: Und das hat wehtun.

00:36:01: Ich konnte nicht tanzen wie ich wollte oder steppen wie ich will.

00:36:07: Spannend ist aber ... Ich hatte nur eine Nummer mit der Lady Lily.

00:36:11: Das war so ein Kultfigur.

00:36:12: Ich hatte zehn Zentimeter hoch in Heihilz.

00:36:16: In diesen Innennismen war man fast am Wohlste.

00:36:20: Dann hast du

00:36:21: dich gerade abhalten.

00:36:22: Mein Arzt hat mir gesagt, es ist logisch.

00:36:25: Du bist viel weiter oben und kannst trotzdem mit den Fersen abstimmen.

00:36:29: Es ist ja klar, dass er das weniger wehtut.

00:36:31: Nein, die hast du schon

00:36:32: gerade in deiner Werbung

00:36:33: gespielt!

00:36:34: Nein?

00:36:35: Deshalb leide ich dir dafür auch nicht mehr.

00:36:37: oder sollte ich auch nicht machen, weil es zu viele gibt, die wollen sagen ... Das ist Diskriminierung.

00:36:44: Ah, kranke Sichen.

00:36:45: Ich war so eine fröhliche Frau, eine Französin, die in der Schweiz gelebt hat und sich über Deutsch-Schweizer Lustung gemacht hat und hat sich über Gott und die Welt mochiert und amüsiert.

00:37:01: Es waren wirklich coole Nummern.

00:37:03: Aber dann laden wir das halt weg und suchen nach Neuem!

00:37:07: Ja, jetzt hast du ja ein Solo-Programm, das einfach lustig heisst.

00:37:10: Ich habe irgendwie zwei Sachen gedacht im Moment noch.

00:37:14: Erstens ist es einfach eine Ansage oder einfach lustige, dann musst du ihn wirklich auch liefern.

00:37:21: und zweitens ist er natürlich noch von Vorteil bei einer Comedy schon wenn es einfach lustiger ist.

00:37:26: Wir

00:37:27: haben dich früher immer den Fehler gemacht.

00:37:30: Ach wie muss man das Programm taufen, dass es zum Inhalt passt?

00:37:34: Und der Rolf Knie hat mir einmal gesagt Du kannst ein Programm benennen, wie du willst.

00:37:40: Ob ich Saltonaltale füge oder ob ich Aguagrande oder was auch immer.

00:37:48: Gut jetzt wenn wir Agua nähen würden dann vermutlich die Leute noch denken da gibt es noch etwas mit Wasser aber eigentlich kommt das gar nicht drauf an.

00:37:57: Also kannst du am Schluss sagen was du willst.

00:38:00: Aber einfach lustig ist hier tatsächlich.

00:38:05: Wir haben so viele Sachen drin, die dann einfach mit den Anderen zu sagen wollen.

00:38:11: Es ist einfach wieder lustig!

00:38:13: Ich habe schon noch etwas Freude, wenn du gegen dich die Anruf von diesem Programm angeschaut hast, wie viel Lacher das hier kümmern wird und wie inhaltlich es auch unterschiedlich sein kann.

00:38:30: Ich brauche keine Botschaft, ich mache keine Politisatieren.

00:38:34: Ich mache nicht irgendwie einen hochintellektuellen Theater.

00:38:39: Die Leute kommen und

00:38:40: ich möchte

00:38:40: nichts anderes als das Freude haben!

00:38:44: Ich war in Neuhausen im Trottenteater und gerade unmittelbar vor mir eine Regierungsrätin und ein Freund der Stadtpräsidentin ist alle zusammengekommen.

00:39:00: Wenn ich die zwei Vollprofi-Politikerinnen gesehen habe, nebenbei ihre Männer und noch andere aus der Gemeinde, die einfach dort sitzen und ich ... Ich hatte das Gefühl, dass sie jetzt einfach abschalten können.

00:39:17: Weil es lustig war, die quietscht und gelacht wegen dem Blödsinn, was sich dann ergeben hat.

00:39:24: Und das Publikum, der nicht mehr aufgehört hat.

00:39:27: Man muss sagen, hey Leute, schau mal eine Aufdauer, ihr lachet zu viel!

00:39:31: Dann meinten Sie wieder, es sei geabsichtlich.

00:39:33: Es gab sich dann so.

00:39:35: Dann weiss ich ... Mein Auftrag als Unterhalter ist erfüllt Und innerlich macht es unendlich viel Freude, aber auch Dankbarkeit, dass ich das machen konnte, was ich wollte.

00:39:49: Den Menschen ein Lachen schenken.

00:39:52: Über was lachst du selber?

00:39:53: Was findest du einfach lustig?

00:39:58: Weisst du, so im Alltag?

00:40:02: Gestern Abend haben wir miteinander... Die Dinge, die am Tisch besprochen haben.

00:40:06: Und meine Tochter hat wieder irgendein Spruch ... Sie ist Elfi und hat wieder irgendwie einen Spruch rausgehauen.

00:40:14: So auf der Basis kennst du eigentlich Dinosaurier noch?

00:40:18: Wieso meinst du das?

00:40:19: Die sind von Millionen von Jahren aus gestorben.

00:40:22: Hat sie gesagt ja nur weil du so alt

00:40:24: bist.

00:40:25: Da habe ich angefangen zu lachen.

00:40:27: Und dann sagt sie mir auf das Mal, Papa, wenn du auf die Bühne gehst, dürfe dich die Leute noch anlangen.

00:40:33: Sie sagten, nein, das habe ich nicht gerne, weil man mich anlangt.

00:40:36: Das weisst jetzt persönlich, dass ich mich anlange.

00:40:39: Ja, dann ist es ja gut!

00:40:41: Weil weiss ihr so ... Die alten Gebäude sollte man auch nicht sagen, was jetzt?

00:40:46: Dann sagt der Bub, denk mal pflege!

00:40:49: Wir sind als Familie hier am Tisch geguckt und haben einfach nur noch geschallert vor Lachen.

00:40:56: Da habe ich viel Freude, mit Eigenhumor ... Ich meine, freche Sicht.

00:41:03: Das haben die elfjährige Tochter, du stehst unter Denkmalschutz, darf man nicht einmal mehr anlangen.

00:41:09: Es ist ja umfassbar!

00:41:12: Das sind so Sachen, die ich gefreut habe und das bringt mich zum Lachen.

00:41:17: Aber auch andere Sachen, wenn irgendetwas ist... Ich kann mich erinnern, als ich noch mein Hund hatte.

00:41:26: Altersmäßig ... Das ist aber schon lange her.

00:41:32: Ja, wenn es halt so ist mit dir, die gehen dann auch irgendwann mal an.

00:41:36: Aber sie hat jemanden einmal noch anfangen müssen jagen oder kratzen und dann ist sie einmal also wirklich wie Tom und Jerry an einer Katze nach.

00:41:45: Und diese Katze hat es gerade noch geschafft unter dem Haken unten durch.

00:41:49: Und mein Hund konnte nicht mehr richtig bremsen und ist voll in den Haken enttäuscht.

00:41:55: Glocken gesehen, bing-bing-bing.

00:41:57: Weisst du wie im Comic, wo die Leute haben und ihre Augenblöde gesagt, wo wir im Gegenuhr zeigen sind?

00:42:04: Die haben mit Tragen an sich gedreht.

00:42:06: Und sie hat mich dieser Weg blöd angeschaut.

00:42:09: Wenn dann kein Humor hast

00:42:12: ...

00:42:12: Wenn nicht schlachen kann, weiss sie auch nicht.

00:42:16: Sie hat mir zwei Tage ignoriert, den Border Collie.

00:42:18: Das Border Colly-Meidli hat mich mit zwei Tagen einfach ignoriert nachher.

00:42:24: Ich sage, ich komme jetzt nicht zurück da, feinsgutelig!

00:42:27: Das machst du sowieso jeden Tag.

00:42:29: Weil sonst ein richtiges Hoh ist, wenn wir in die Gegend kommen.

00:42:33: Ja, nachträglich muss ich dort auch wieder lachen wie dass die Rafficher zeigen können was sie von ihr halten.

00:42:40: Ich habe diese Woche auch mein Schmunzeln, weil ich einen Katze gesehen habe... wo tatsächlich die Strasse ganz edel über den Fussgängerstreifen überquert hat.

00:42:49: Wir haben uns gesagt, es gibt ja hundert Arten wie sie über die Straße laufen können.

00:42:54: aber nein sie warten schön.

00:42:55: wahrscheinlich hätte sie noch sprüchlich gesagt oder wartet schauen lassen laufen und nachher geht sie einfach ... Wartet wahrscheinlich noch oder bis Rat still steht?

00:43:05: Und dann läuft die Katze hier langsam über den Fussgängerstreifen.

00:43:09: Gibt

00:43:09: es also absolut?

00:43:11: Für alle, die keine Haustiere haben, das ist vielleicht nicht nachvollziehbar, aber ja... Das gibt es lärtig und sie haben einfach irgendein so ... Nachahmung oder was auch immer.

00:43:25: Vielleicht ist Besitzerin eine, die so ... über den Fussgänger streifen.

00:43:32: Ist es möglich?

00:43:34: Sind Rost deine Lieblingsdierer?

00:43:37: Nein.

00:43:38: Ja natürlich.

00:43:39: Also zwanzig Jahre Tourniergerät.

00:43:42: Gries Bachgunnen.

00:43:44: Also ja, hallo!

00:43:45: Nein nicht.

00:43:47: Drei mal so genannte Journalisten, Weltmeisterschaftengeräte, Buenos Aires, Stockholz und Bern, einmal Vizeweltmeister mit der Mannschaft.

00:43:57: Okay, Olympia

00:43:58: ist auch gemacht?

00:43:58: Nein.

00:44:00: Wo es bei mir um die Olympischen Spiel gegangen war, da bin ich viel jünger gewesen.

00:44:04: Das war im Ruederklub.

00:44:08: Dort war die Frage, ob man als Stürmer mitgeht oder nicht... Er hatte aber auch noch andere Stürme, die noch besser waren.

00:44:15: Eine olympische Spielmitreide, das müssen dann richtig Profis machen.

00:44:21: Aber in der Ruhe

00:44:23: wäre es fast

00:44:24: ... Ja, mal stürmen vielleicht, weil wir schon damals nur mit den Schnurren etwas machen können.

00:44:31: Sie sind aber im Vierer ohne gegangen.

00:44:35: Also ja, der entscheidende ist dann... Nein, aber die Pferde ist eine Erlebeneinstellung.

00:44:44: Wenn man Pferd hat, tut sich alles nur um den Tagesablauf der Pferden zuerst mit dem Pferb versorgt sein und dann kommt irgendwann mal ein Dorbit und dann kommst du irgendwann mal einen Dudraber

00:44:57: genau

00:44:57: in dieser Reihe.

00:44:59: Ich finde Ratten so geil!

00:45:01: Ratten?

00:45:02: Ratten!

00:45:04: Ist jetzt ein überraschender Take...

00:45:06: Ja, jetzt einmal losgelöst.

00:45:07: Das Traten natürlich so keinem Überträger und wir als Übertreger haben das nicht gerne und von dem her finde ich es nicht gut.

00:45:15: aber wenn man die sozialen Gefühle der Viecher anschaut und wie hoch intelligent sie sind ... Und alle haben so ein bisschen ... Sie ist nicht grieffbar für Menschen.

00:45:27: Dann sehe ich mich ziemlich in diesen Ratten hin.

00:45:31: Also, nicht griefbar für die Menschen.

00:45:33: Die hat man sie nicht gerne, aber hochintelligent.

00:45:38: Nein, zur Ernsthaftratte finde ich noch spannend.

00:45:42: Aber ja natürlich!

00:45:43: Also unsere Katzen hier.

00:45:45: Wir sind ja quasi schon ... Uns beide, die wir hier haben im Heimatlied, waren wir quasi schon beim Züge.

00:45:52: Wir waren im Stockenburg und haben uns eine Burefreunde gesagt, wenn es da etwas daraus gibt, dann nehmen wir zwei.

00:46:02: Früher oder später gibt's auch wieder ein Hund bei uns.

00:46:04: Das ist ja klar!

00:46:06: Mit den Pferden ist es einfach so eine Sache.

00:46:08: Wenn du das Pferd hast ... Nein, ich kann nicht mehr.

00:46:11: Wir haben die Nachbarn hier, die wir haben und rundum in meinem bekannten Kreis auch im Humblicken.

00:46:20: Pauli Freymüller.

00:46:21: jetzt, wenn ich wirklich einen Telefon und ein paar Stunden später auf einem Sattel sitzen würde.

00:46:28: Das ist schon ... Aber irgendwann muss man wissen wann.

00:46:32: Ich habe ja aufgehört, wo ich mit Glück keine Schaden hatte.

00:46:40: Es gibt

00:46:40: böse Zungen, bei denen man gemerkt hat, dass ich auf den Kopf gehe.

00:46:44: Aber wenn du die Halswirbel anbruchst ... Kein bleibender Schaden.

00:46:51: Und das mit dem Handicap von meinem damaligen Militärumfall noch ... Dann muss man vielleicht auch mal ein bisschen sagen, okay, lieber Gott!

00:46:58: Ich habe verstanden, was du von mir willst und ich habe einen sicheren Sport angefangen.

00:47:04: Ich habe dann endlich mein Flügerprüfung gemacht.

00:47:09: Beim Flügen passiert

00:47:10: nichts mehr?

00:47:12: Nein, da passiert mir auch nichts.

00:47:14: Weil ich genau nur das mache, was sie darf machen.

00:47:18: Weil ich keine Kapriolen mache und weil ich ein extrem feigen Pilot bin.

00:47:23: Ich will immer wieder super oben abkommen.

00:47:26: Und weisst du, es gibt nur zwei Arten von Piloten.

00:47:29: Es gibt die Superpiloten ... Die, die am Abend an der Bar kennenlernen oder in Briefing genäumt sind.

00:47:37: Dann gibt's die Pilote, die alt werden.

00:47:40: Okay?

00:47:41: Wenn man das macht, was man muss und sich diese Regeln halten kann... ist es sicherer als Autofahren, wesentlich sicherer ... Sicherer als Zugfahren.

00:47:54: Schau dir die Statistik an!

00:47:56: Aber wenn man das macht, was man nicht tut?

00:47:58: Oder wenn man ein Gefühl hat, ich weiss es ja und keine Checkliste mehr kontrollieren bevor du aufgehst oder nicht visuell schaue, wie viel Muster habe ich?

00:48:08: Oder nicht per Auge- und Bedienengasch gucke ich einen Ölstil ein bisschen anzuschauen, als Beispiel bevor es startet.

00:48:16: Wenn du das alles nicht machst, musst du ja auch nicht wundern nachher.

00:48:18: Ja.

00:48:19: Jetzt

00:48:21: geht es der Most langsam aus?

00:48:22: Nein natürlich nicht!

00:48:23: Aber wir sprachen längst an... Du war

00:48:25: noch lange dran

00:48:26: jetzt?!

00:48:27: Ja, es war doch spannend.

00:48:30: Ich habe mich mega gefreut mit dir rauszuschauen und auch ...

00:48:33: Matias, du bist ein extrem guter Zuhörer.

00:48:36: Ich habe einfach geschnurrt!

00:48:38: Ja das ist gut und macht sich der Kotz-Gast von mir selber.

00:48:41: Es ist ja mega spannend zum jemanden auch so Sachen zu hören.

00:48:45: Danke für die Offenheit.

00:48:46: Auch weil es etwas zähmengangen ist mit Sutter und Fendler.

00:48:49: Danke dass du dich wieder rauf gekämpft hast und immer noch auf der Bühne... Aber wenn du jetzt unter Denkmalschutz stehst.

00:48:54: Ist

00:48:56: schon geil, oder?

00:48:58: Ja

00:48:59: ja gut, gar.

00:49:00: ich lache selber über mich.

00:49:01: Also wenn du in meinem Alter bist... Ich meine wenn am Morgen... Der Peach Weber hat einmal gesagt, wenn am morgen früh so um fünfzehn Uhr und man wenn er nichts wehtut, musst du die Frage Leben überhaupt noch.

00:49:13: Ich weiss von seinem Machen im Bett, dass wir nicht mehr wehtuten.

00:49:17: Darum schaue ich Sicherheitshalber immer oben ab, solange das gerade ihm grossen Zeichen... und kein Blättchen hängt, den man mit einer anderen Schnur angemacht ist.

00:49:26: So lange ist es schon gut bei mir!

00:49:29: Der Peitschweber hat ja gesagt, dass man immer knackiger wird als mal dort.

00:49:33: Ja das ist so ein altratunendlicher Vorteil.

00:49:39: Vielleicht

00:49:40: darf ich aber auch sagen... Was schon noch etwas Spass macht, ist wenn du in meinem Alter die Erdung siehst, wo könnte deine Kinder sein und schon jemanden mitmögen.

00:49:49: Das was du machst, der denke ich ja, ihr müsst mir nicht sagen wie das Leben funktioniert.

00:49:55: Und du bist jetzt Jugend immer im Haus mit deinen Kindern oder mit deiner Frau?

00:49:59: Ja sowieso.

00:50:01: Das haltet ja wahrscheinlich auch Jung- oder machte um so älter.

00:50:05: Also wenn ich habe Älteregespräche und Schultag Du machst es mehr, älteren habe ich.

00:50:13: Nein du, da wirst ... Ich halte dich dort massiv.

00:50:18: Aber

00:50:18: musst du mal deine Frau oder?

00:50:20: Die kann dir ja auch in der Geschichte darüber erzählen was die

00:50:23: Schulabgote gibt.

00:50:23: Absolut!

00:50:24: Da gibt auch mit einer oder anderen Pointe natürlich fürs kommende Programm.

00:50:27: das ist auch

00:50:28: schön.

00:50:28: Ja das ist so.

00:50:29: Also danke nochmal herzlich.

00:50:31: Danke

00:50:31: auch allen zusammen den einen, die zugeklosert haben und sich gefragt haben, was für ein lustiger Sieg von dem Rednern ist.

00:50:40: Danke vielmals und kauft übrigens auch gerne Tickets natürlich für den Peter Pfendler.

00:50:45: Und auch für mich, ich bin das ja nur zweimal mit einem Solo-Programm unterwegs am zehnten September in Jaffusen und am zwölften November im Kanton Argaul, weil wir freuen uns wenn ihr mitten dabei seid.

00:50:58: bis bald und auf Wiedersehen.

00:51:00: Adi miteinander!

00:51:01: Ciao ciao.

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