Hört SRF3-Radiolegende TOM GISLER auf? #27

Shownotes

Naht das Ende des erfolgreichen Fussballpodcasts «Sykora Gisler»? Über den Sommer hat SRF-Radio- und Podcastlegende Tom Gisler reflektiert und ist zum Schluss gekommen, dass er privat und beruflich Dinge loslassen will, um sich leichter zu fühlen. Host Matthias Hauser spricht ihn direkt darauf an, wie es mit «Sykora Gisler» weitergeht. Gisler erzählt zudem vom «mittleren Alter», dem Lebensabschnitt, den er mit Mona Vetsch zum überall ausverkauften Bühnenprogramm gemacht hat. Er spricht offen darüber, wo und wie er Dinge aufschiebt, was er anderen neidlos gönnt und was er beruflich noch werden möchte. Ausserdem erzählt er, wie er als Journalist privat mit der Newsflut und schlechten Nachrichten umgeht.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich war schon riesigfreudiger als gerade jetzt.

00:00:04: Und es ist aber mega cool, wieder in das Gefühl von dem Risiko zu gehen und sagen, weisst du was?

00:00:09: Fuck!

00:00:10: Ich habe keine Ahnung was kommt, aber irgendetwas kommt dann schon.

00:00:13: Ich mache mir jetzt natürlich Sorgen, dass sich Kora Gisler diesen Fall aufhört.

00:00:16: Du kannst sie jetzt angekündigt haben wie wir.

00:00:22: Hallo miteinander und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von meinem Podcast.

00:00:26: Können wir reden?

00:00:31: Heute mit der Radio- und Podcast-Legende Tom Giseler.

00:00:36: Danke fürs Legenden.

00:00:39: Kann noch überlegt sein, Gott zu sagen oder Legenden?

00:00:43: Ja für Gott bin ich noch zu wenig und für Legende bin ich schon alt genug.

00:00:47: Legenden heisst er macht es einfach schon uuuuhr lang.

00:00:51: Ich bin eben auch so eingestiegen beim Christian Höhner von Lapsus und hat dann vor allem sich am Alter aufgehängt, wo ich gefunden habe, dass er eigentlich ein Legender

00:01:00: ist.

00:01:00: Aber

00:01:02: bei dir geht's, kann man das sagen... Weil du jetzt wirklich schon sehr lange im Medizirkus bist und Radium machst, Podcast machst.

00:01:10: Wer mich natürlich nicht an mich als Legende bezeichnet, ich tu dann so pro Form an mich wehre und sage Nein, nein!

00:01:17: Die Bescheidheit vor einer Stelle, natürlich bin ich kein Legender, Legenden sind doch andere.

00:01:22: Aber du darfst mir gerne Legende sagen.

00:01:24: Ich sag dir definitiv gerne Legenden Und ich freue mich dass wir uns hier bei dir... Könnte treffen, mega cool.

00:01:30: Ja, war sehr gerne gekommen und ich habe mich auch so ein bisschen gerade zurück erinnert, wo wir uns das letzte Mal gesehen haben.

00:01:35: Ich habe ja im einen Podcast von Kilian oder mit dem Kilian Ziegler erzählt, dass ich euch ja wieso ein wenig zu euren Comedy-Karrieren verholfen habe.

00:01:44: Tier unter Mona Fetsch.

00:01:47: Das war schon beim SRF III Comedy am Morgen.

00:01:49: Am allerletzten was es noch gegeben hat in der alten Studie, wo man ja also ein bisschen ... Es war traurig und gleichzeitig froh, weil da ist alles obernehmend.

00:02:01: An Schienen hat so ein Chat gesagt worden von Sachen, die jetzt schon wieder von der Decke obernehmen gefallen sind ... Man wusste nicht mehr reparieren

00:02:10: muss.

00:02:10: Wenn du weisst, dass du züglich bald ... Oder du meinst, du zügig bald ... Dann fliegt es natürlich nichts mehr, denn es lohnt sich nicht.

00:02:17: Und wenn das Bald sich immer mehr hindern verschiebt, dann geht immer mehr von der Decke.

00:02:21: Das lohnt aber immer noch nicht!

00:02:26: Das ist ein schönes Schubelhaus.

00:02:30: Wir haben

00:02:31: das alte Radio-Studio in der letzten Führung bekommen.

00:02:34: Dort wäre ich gerne die Schuhe.

00:02:37: Und dann sind wir auf den kleinen Stühlen gekümmert an diesen kleinen Tischling.

00:02:40: Obwohl

00:02:42: es kein Primarschulhaus ist, glaube ich ein Säckschulhaushaus.

00:02:46: Die Tisch und die Stütze sind nicht so klein.

00:02:47: Gut,

00:02:48: ja.

00:02:48: Auf jeden Fall ein letzter SRF III Comedy zu morgen im alten Rahmen sozusagen.

00:02:54: Jetzt ist das neu mit Studio- und Bühnen und X-Hunderttausende Leute, die den Platz zum Live am Morgen kommen lassen konnten.

00:03:03: Und dann haben wir irgendwie noch geschwärtsgelaubt nach der Sendung.

00:03:06: Du hast gesagt, du wirst auch sehr gerne auf die Bühne oder noch mehr?

00:03:10: Dir hat jeder Mut noch etwas gefällt!

00:03:11: Das ist definitiv so, ich habe dich schon lange... mit dem Gedanken gespielt.

00:03:16: Ich habe auch gute Freundin, die Bookerin ist für Künstlerinnen und Künstlern.

00:03:21: Sie nahm mich schon lange unter ihre Feier und fand, sie teigte das an.

00:03:27: Und alles was sie mir vorgeschlagen hat, habe ich dann abgelehnt.

00:03:29: Nein, nein!

00:03:30: Das nicht, dass es nicht.

00:03:32: Natürlich will ... Es ist eine Mutfrag und ich muss dir nicht sagen wie das ist, bevor Leute anstehen.

00:03:37: Es ist natürlich angenehm, wenn du als Radio-Moderator oder als Fernseher hast in einem Studio hockst und zu Menschen redest, wo du dir nur vorstellst oder am besten gar nicht vorstellest.

00:03:48: Also wenn dann wirklich einen raumvollen Leute hier hocken, die dich anschauen und im schlimmsten Fall nicht so reagiert bis du gerne hättest.

00:03:55: Und darum ja, mich hat noch lange den Mut gefehlt.

00:03:58: Das war ein bisschen drick, dass ich das nicht alleine mache, sondern mit Monat zusammen mit Stefan, ihrem Mann, der uns ... unser Produzent ist und mit das Ganze geschrieben hat, dass man als Team in mir das wagen.

00:04:11: Es hat immer noch Angst gemacht und war immer noch einschüchternd genug, aber ich glaube es habe dich gar nie gemacht.

00:04:19: Und ich tu mir jetzt einreden, dass ich quasi dein grosser Motivator war dort, weil ich gesagt habe, doch mach's!

00:04:25: Vor allem deinen riesigen Vorteil ist ja, dass du einen Riesennamen hast sozusagen und man hat sie dann auch gesehen vor allem ihr zusammen nur schon von der Bekanntheit her Jeder Saal gefühlt und super schnell alles ausverkauft.

00:04:40: Das war krass!

00:04:43: Wenn du mein Riesenname, also der Name von Mona ist natürlich

00:04:47: noch ein bisschen grösser, findest du?

00:04:48: X-Fachgrößer... Aber ja zusammen plus das Thema, was relativ viele Menschen betreffen, das mittlere Alter, den wir zum Bühnenprogramm gemacht haben.

00:04:59: Das hat sich grundsätzlich schon gezogen.

00:05:00: Wir hatten dann schon auch Angst, das ist ja der Vorschluss bei Lorbeeren.

00:05:04: Klar, diese Billen sind recht schnell weg und Haus für Haus war ausverkauft.

00:05:08: Das hat einerseits gefreut, andererseits hat es zusätzlich Druck aufgebaut weil die haben einfach gewonnen, ahja, die beiden, live schauen wird sicher lesen!

00:05:17: Und wir hatten noch viel mehr Schiss, denn wir konnten das nicht, wir hatten eine Kerffahrung in dem ... Und jetzt könnte ein Durchaus sein, dass alle sagen hey, schade, das war gar nicht mal so gut?

00:05:28: Und wenn wir uns langsam ein bisschen anfangen haben in Spanisch, wo die Leute schon zum zweiten Mal gekommen sind oder Billett verschenkt haben, andere und ihnen gesagt haben, musst du mir auch schauen.

00:05:38: Dann haben wir dann langsam gewusst.

00:05:40: okay, es ist glaube ich nicht so schlimm.

00:05:43: Es

00:05:44: ist cool, wenn man das auch bestätigen kann.

00:05:46: Wenn man die erwarten kann fühlen oder vielleicht sogar übertreffen.

00:05:50: Ja.

00:05:51: Umso schlimmer, wenn sie ihn nicht erfüllen können und alle enttäuscht auserlaufen und sagen ja gut... Das Geld für die Billete hätten wir uns jetzt auch sparen können.

00:05:59: Hast du von ihm viel Angst gehabt?

00:06:00: Ja,

00:06:02: also wir beide.

00:06:03: Monat noch mehr!

00:06:04: Ich hatte schon viel Angst.

00:06:06: Lustigerweise

00:06:06: Monat, aber nur weniger Angst hätte ich noch etwas mehr.

00:06:08: Also ja, wir haben schon...

00:06:10: Hättest du dann auch ein bisschen Angst, dass man vielleicht seine eigene Reputation oder der eigenen Namen beschädigt, falls es nicht erfolgreich wird?

00:06:20: Ja.

00:06:22: Sicher auch.

00:06:25: Ich glaube, mein Risiko war weniger gross.

00:06:27: Ich bin eher in einer Nische unterwegs.

00:06:31: Mona ist schon eine der berühmtesten Frauen von der Nation.

00:06:38: Ihres Risikos war noch etwas grösser.

00:06:39: Bei mir hat man gewusst, er sei ein wenig eigen und entweder mag man das oder nicht.

00:06:45: Aber gleichzeitig ... Wer Billet kauft für das ist grundsätzlich uns gegenüber schon mal positiv eingestellt.

00:06:53: Also eigentlich war jede Vorstellung auch ein Heimspiel.

00:06:56: Das hilft ja, umso mehr haben wir natürlich das Heimspiel nicht verkackt und es ist uns einigermassen gelungen.

00:07:04: Eben mega cool dass die Leute von Anfang an darauf angesteigen sind, weil man hätte wirklich so gedacht was machen sie jetzt eigentlich?

00:07:14: Und ich, die ja nie in einer Live schauen können, weil immer diese Bilder schon weg sind.

00:07:18: Was habt ihr tatsächlich gemacht?

00:07:19: oder was macht ihr zusammen auf der Bühne?

00:07:21: Hey!

00:07:22: Wir haben ein Abig gehostet.

00:07:25: Also was vorhin für uns klar war, wir waren weder Comedians noch Schauspielern.

00:07:31: Wir sind keine Bühnen-Menschen, sondern wir kommen von Radio, Fernsehpodcasts.

00:07:36: Was wir gehosten könnten, ist wie eine Gastgeberin-Gastgeber sein mit den Leuten einen guten Abend zu haben etwas Informationsvermitteln, aber durchaus auch eine gute Zeit miteinander.

00:07:51: Dass wir nachher mit einem guten Gefühl ausgehen.

00:07:52: Das war so eine Idee und das haben wir gemacht.

00:07:55: Natürlich wurde es ein Bühnenprogramm schlussendlich.

00:07:57: Und natürlich ist es eher auf der lustigeren Seite gelandet.

00:08:00: Das hatten wir am Anfang gar nicht so fest vor.

00:08:02: Wirklich

00:08:03: nicht!

00:08:03: Wir

00:08:04: wollten schon mit Humor arbeiten, aber es sollte viel ernster sein.

00:08:08: Aber wir

00:08:08: sind doch beide innerhumorvolle Menschen?

00:08:10: Absolut!

00:08:10: Humor war mega wichtig als Ansatz.

00:08:13: Aber grundsätzlich ist das mittleren Alter ja nicht nur ein lustiger Lebensabschnitt.

00:08:17: Schon auch fest, aber nicht nur.

00:08:18: Und wir wollen schon mit der Humor das ganze angehen, weil man mit Humoren geht's einfach, warum sage ich das?

00:08:23: Mit Humor kann man ringsten... Es ist im Prozess, wenn du schreibst und wenn du dann try out bist und vorführst die lustigen Sachen Dann hast du immer gleich eine Reaktion.

00:08:35: Wenn der ganze Saal lacht, dann funktioniert es angeheil.

00:08:39: Und wenn das ganze Saale nicht sofort explodiert, dann hat es vielleicht gar nicht so funktioniert.

00:08:45: Unerfahren wie wir waren, haben einen recht viel von diesen Sachen rausgerührt.

00:08:49: Dabei sind da einfach genau so gute Dinge

00:08:52: gewesen,

00:08:53: die mehr zum Denken angeregt hätten.

00:08:56: Am Schluss ist es schon sehr lustige und humorvolle ... unterhaltsam am Abend geworden, was sie sagen sollen sein.

00:09:03: Aber

00:09:04: es kommt immer noch nicht ganz draus, was Sie gemacht haben.

00:09:06: Was Sie gesagt haben gehostet?

00:09:08: Wir haben ein Mittlerenalter verhandelt mit dem Publikum, der ja auch mittleren Alter ist.

00:09:13: Wir haben erzählt woher wir kommen müssen und das Teil war sicher nostalgisch.

00:09:19: Werden wir gerade aktuell sind ... Bei der Reibung von der Lebensrealität gibt es so viele Tausende kleine Geschichten, die die Leute sehr gut angedocken können.

00:09:29: Und dann haben wir kurz vorgesehen, was uns noch erwartet in diesem Lebensabschnitt.

00:09:34: Wie

00:09:37: war es für dich als Radio-Mensch?

00:09:39: Eben durchs Vorragsbruch, diese Reaktionen unmittelbar zu haben im Vergleich zum Radio-Studio vielleicht mal ein Mehl kommt oder so ... Aber einfach wirklich die unmittelbare Reaktion der Leute zu gehören.

00:09:51: Es ist beides, es ist eineseits grossartig.

00:09:54: Und das muss ich dir auch nicht sagen.

00:09:57: Je nachdem wo du bist, ist es anders.

00:09:59: Das Programm ist ja im Großen und Ganzen immer gleich.

00:10:03: Der Abing, den du verbringst mit dem Publikum kann total unterschiedlich sein.

00:10:06: Je Nachwuchentag, Samstagendunstige, Mittwochabung, je nach Region ... Also ich habe viel Liebe für den Teil der Schweiz, wo du eine Heimat bist.

00:10:18: In der Ostschweiz bin ich fast am liebsten im Schloss, weil das ist ein Zirkus in jeder Stadt und die Leute kommen und sagen, sie haben von sich schon den Beschluss gefasst.

00:10:28: heute haben wir einen guten

00:10:29: Abend.

00:10:30: Und dann haben Sie einen guten Abend!

00:10:32: Du kannst noch etwas mithelfen an einem guten Abend aber sie hätten auch ohne dich wahrscheinlich einen guten abend.

00:10:36: Das ist mega gut.

00:10:37: hingegen in Zürich im Kauf.

00:10:39: Wenn man etwas länger braucht, bis wir warm geworden sind.

00:10:43: Da kommt das Publikum ein.

00:10:45: Im Sinne von ich könnte heute siebzehn andere Sachen machen.

00:10:48: Ich habe jetzt ein Billett gekauft für das und dann mal schauen, was die Ehren verschränkt.

00:10:56: Machen einmal!

00:10:56: Hoffentlich hat es sich gelohnt.

00:10:58: Und das war mega interessant zum Entdecken.

00:11:03: Manchmal ist es geiler als wenn du alleine in einem Radio-Studio hast und manchmal wie gewisse Kaufleute im Moment ... wo du auch noch zu Hause in der eigenen Stadt bist.

00:11:12: Manchmal war es etwas anstrengender, ein bisschen aufreibender.

00:11:16: Und wir sind ja als Comedians gehen wir alle einmal durch einen Stahlbad oder durch eine schwierige Schmiede mit Open Mics und so, die dann wirklich auch mit Ablenung und allen möglichen irgendwie klar kommen müssen.

00:11:30: Hast du das Gefühl, hat es auch so einen Moment gegeben, bei dem eben weniger lustig waren?

00:11:35: Oder bist du jetzt wirklich komplett wie am anderen Ort?

00:11:39: eingestiegen mit den Publikum oder einfach sehr wohl gesehen?

00:11:42: Wir müssen die ganze Offen zugeben, wir sind an einem ganz anderen Ort eingesteckt.

00:11:46: Wie ich vorhin schon gesagt habe, die Leute, die hier sind, die kennen uns schon, die mögen uns offensichtlich und haben das willen schauen, dass die Situation, in der viele Comedians mir bereits erzählt haben ... Oder auch wenn du gebraucht wirst für einen Firmananlass... Und dann sind dort irgendwelche keine Ahnung Menschen, die in einer ganz anderen Welt sind Und die haben wirklich nicht auf dich gewartet.

00:12:11: Das muss Horror sein und ich bin froh, dass wir das auf der Bühne nicht müssen.

00:12:15: Unsere Ochsen-Tour machten wir natürlich anders weit.

00:12:18: Viele Jahre vorher schon.

00:12:21: Durch irgendwelche Radio-Voluntariats, wo du an pressen konferenzen oder Interviews mit Regierungsreden gemacht hast.

00:12:29: Ohne genau zu wissen was thematisch ist eigentlich ... Überhaupt zählt.

00:12:34: Wir haben auch eine Art Nachsortour gemacht, nicht auf der Bühne.

00:12:37: Auf den Bühnen sind wir sicher an einem Ort eingestiegen, wo ein bisschen angenehmer ist.

00:12:43: Und die Traumkombo, die Mona Fettsturm-Gisler ... Wie ist es eigentlich zu dieser Stelle gekommen?

00:12:48: Ist das wirklich auf der Hand gelegen oder hat da etwas über meinen Arsch geöffnet?

00:12:51: Wir

00:12:53: haben im Radio schon immer wieder einmal grössere Projekte zusammengemacht Sie und ich als Host, als Gesichter und lustigerweise Stefan Lütholf.

00:13:05: Als Produzent und als Ideegeber im Hintergrund und als Erfinder von diesen Formaten.

00:13:10: zum Teil, dass wir in der Schweiz eine Woche langen Spezialwoche gemacht haben.

00:13:15: Und so haben wir das Dreure-Team schon sehr gut funktioniert.

00:13:19: plus.

00:13:20: ich habe mit Stefan und ein paar anderen seit einigen Jahren ein Atelier, Wir arbeiten jeden an seinem Zeug.

00:13:28: Da gab es eh schon eine Nähigkeit und darum ist von dort auf die Hand gelegen, dass wir das zusammen machen.

00:13:34: Weil wir schon gewusst haben, dass Molni gut funktioniert miteinander wie möglich uns.

00:13:39: Und nachdem wir angefangen haben, war schnell mal klar, ein mittlerer Alter ist volles Thema mit unterschiedlichen Möglichkeiten.

00:13:46: oder war das ein bisschen im Prozess?

00:13:48: Nein,

00:13:48: eigentlich kamen sie von daher immer.

00:13:50: Wir haben gefunden, dass ein mittlerer Alter so ein grosses Thema hat mit unterschiedlicher Geschichte und Themen.

00:13:57: Dann haben wir angefangen zu überlegen, was wir damit

00:13:58: machen.

00:13:59: Und dann haben wir auch schon Podcasts umgedenkt und an verschiedenen Formen umgedankt und sind schlussendlich bei der Bühne gelandet.

00:14:07: Also das Thema ist am Anfang standen und die Form, dass es ein Bühnenprogramm wird, wurde erst in einem weiteren Schritt klar.

00:14:15: Wie viele Show-Sender gespielt?

00:14:20: Ja, ist es noch krass?

00:14:25: Bei

00:14:26: Mona macht so viel und ist wirklich so viel am arbeiten.

00:14:29: Dass die nebenan auch noch eine Bühne durchgemacht hat, finde ich immer wieder mal... Ich weiss nicht genau wie viele Stunden ihr da geht, offensichtlich mehr als meine.

00:14:38: Bei mir war das nicht so krass.

00:14:41: Und sind er jetzt schon durch?

00:14:42: oder gibt's noch eine Chance?

00:14:44: Jetzt sind wir durch.

00:14:45: Wir haben aufgehört, wir machten die letzten Shows im Frühling und haben niemand gefunden.

00:14:48: Die Leute kommen immer noch.

00:14:50: Die Zähle sind immer ausverkauft aber weisst du was?

00:14:53: Nach drei Jahren ist es irgendwann auch mal gut.

00:14:56: Irgendwann fangst dich so... oder kann nur für mich reden, fang ich dich so an in den Fernen von diesem Thema und tust nur noch so als wäre's.

00:15:03: Und kommst dir die längere mehr mit einem Hochstapler vor.

00:15:07: und das haben wir dann nicht mehr wollen und die Leute sagen, ich kann es noch nicht sehen.

00:15:14: So schade!

00:15:15: Jetzt haben wir aber ein Buch gemacht als Weiterführung aus dem.

00:15:19: Wir haben jetzt noch ein Buch geschrieben zum Thema.

00:15:25: Der Impro-Teil ist die Frage an den Themen der Menschen im Publikum, damit ich keine Zettel ausfülle.

00:15:30: Und so haben wir das Programm etwas lebendig gehalten für uns, dass wir jeden Abend improvisieren müssen.

00:15:36: Die Themen haben wir jetzt noch als Text geschrieben, also Antwort.

00:15:39: Das kommt jetzt als Buch aus im Oktober und dann schauen wir mal richtig, siebenundzwanzig?

00:15:43: Und dann wird es das nächste Programm gegeben.

00:15:45: und jetzt sind wir noch mehr angst als

00:15:48: vor dem ersten.

00:15:49: Ja, um das wieder zu bestehen.

00:15:50: Zwei

00:15:51: Klage Album!

00:15:51: Okay... Aber hättest du schon die eine oder andere Idee, wie es thematisch weitergeht?

00:15:56: Wir sind am Diskutieren ja.

00:15:59: Wir haben gefunden, dass wir nicht das Gleiche nochmal machen oder mehr vom Gleichen.

00:16:03: Aber in dieser Lebenswelt anzudocken macht durchaus Sinn, aber wir sind noch im Ideenfindungsprozess.

00:16:10: Wir haben so grob schon eine Richtung, wo wir ungefähr einen

00:16:12: haben.

00:16:13: Wenn du sagst, dass du dich etwas entfernt hast von diesem Thema oder dem, den du am Anfang warst und das Programm geschrieben hat, was würdest du sagen, was jetzt bei dir zu einer Phase geht?

00:16:24: Also für die,

00:16:26: die das Programm gesehen haben, was wir dort gemacht haben ist ... Woher kommen wir?

00:16:31: Wer sind wir, woher gehen wir?

00:16:32: Genau.

00:16:33: Und ganz ehrlich, das, was wir hier gehen, haben wir relativ kurz zum Schluss noch schnell abgehandelt.

00:16:38: Das haben wir eigentlich gar nicht gesagt und in dem, was die Leute vor uns tun, leiden sehr viel.

00:16:46: Also Menschen in der Mitte des Lebens ... Was kommt da noch?

00:16:50: Wie gehen wir damit um, dass die Welt so ist wie sie ist?

00:16:54: Sie war auch schon einfacher zu handeln.

00:16:57: Weltlag, Klimawandel und so weiter.

00:17:00: Wie geht es mir weiterhin gut darin?

00:17:03: Was kann ich machen, dass das der Welt gut geht?

00:17:06: Also die existenziellen Themen über einem selber ausgehen, die beschäftigen mich persönlich oder uns sowieso.

00:17:14: Und ich glaube viele Leute, auch in unserem Alter ... Und in die Richtung wird es gehen.

00:17:21: Was machst du damit, dass dir gut geht?

00:17:23: Oder weiterhin gut geht's?

00:17:24: Ich möchte

00:17:24: mich immer wieder hinterfragen... Immer wieder den Sommer nutzen wie jetzt der Sommer zum mich hinterfragenden.

00:17:30: Stimmt das noch alles?

00:17:32: Braucht es von etwas mehr?

00:17:34: Braut es von weniger?

00:17:36: Wo du machst!

00:17:37: Wo ich mache und bin, sei das beruflich oder privat.

00:17:40: Habe ich genug Zeit?

00:17:42: Habe habe ich genug Energie für was mir wirklich wichtig ist?

00:17:45: Für die Menschen, die mir wirklich lieb sind?

00:17:48: Das ist immer wieder mal so, gerade im Sommer wenn es ein paar Wochen Pause gibt.

00:17:52: Ist das was ich dann zu tun habe?

00:17:54: Mit mir!

00:17:55: Und auf was bist du gekommen?

00:17:58: Es braucht weniger vom Einten oder anderen.

00:18:02: Okay... Ist das für dich schnell klar gewesen?

00:18:09: Ich hatte zuerst mich mit einem Erholen und das ging länger als ich gemeint habe, wie man in eine Ruhe kommen kann, die innerige Stressheit loszuwerden, die gar nicht kommt.

00:18:20: vielleicht so ein strenges Leben an, von außen betrachtet ist mein Leben überhaupt nicht streng.

00:18:24: Strenge ist es mehr wenn du so gewickelt bist wie ich.

00:18:28: gewicke bin das alles was du gut machst und die ganze Tipps setzst bist immer schon weit voraus an Sachen umdenkst und dann bist du immer in einer leichten Stressmodus Und... Was war deine Frage?

00:18:43: Ja am liebsten hätte ich natürlich gefragt was du willst loslassen.

00:18:49: Ich werde sicher sein, dass der andere loslässt.

00:18:51: Aber ich kann es noch nicht sagen, weil es eine gengeltige Entscheidung ist.

00:18:54: Sind das eher brufliche oder private Themen?

00:18:57: Ja, ja.

00:18:57: Es sind keine bruflichen

00:18:58: Themen, sondern auch privat.

00:19:00: Ich möchte, dass die Privaten gut bleiben

00:19:03: und

00:19:03: vor lauter beruflichem Stress, den ich mir selber mache, nicht irgendwie darunter leiden.

00:19:09: Darum muss nach einer gewissen Zeit immer wieder Sachen ändern.

00:19:13: Sie gibt so Zyklen im Leben – bei mir ist es einmal so.

00:19:17: wird es mir auch langweilig.

00:19:18: Oder jetzt das Bühnenprogramm?

00:19:20: Es war grossartig, aber nach drei Jahren ... Jetzt bin ich langsam in einer Schlaufe gefangen, die grossartiger ist.

00:19:31: Das ist schon etwas Gefahr oder etwas Lässiges, dass man zu lange drin bleibt, obwohl es einem gar nichts mehr gibt.

00:19:37: Weil sie eigentlich noch lässiger ist und diese Schlaufen immer wieder mal durchbrechen und immer etwas aufhören.

00:19:44: und etwas Neues anfangen, Jobs aufführen, Kieselschüssel, Formate, die erfolgerig sind.

00:19:51: Weil ich merke, es ist gut.

00:19:54: Ich glaube, das darf man nie aufhören.

00:19:56: Aber fällt das einfach?

00:19:57: Nein!

00:19:57: Nur Sachen auffüllen?

00:19:59: Null.

00:19:59: Also

00:20:00: nein eben nicht.

00:20:01: Je älterer sich wird, desto schwerer fällt's mir, merk' ich.

00:20:05: Desto trägner wird man auch, destor wemmer wird man weil alles was wir aufhört ist als Risiko wenn man noch nichts Neues hat, das man anfängt Und das war bei mir immer so.

00:20:15: Ich kann nicht etwas Neues schon haben und das dann ein Alter damit ersetzen.

00:20:21: Sondern ich muss immer zuerst etwas aufhören, einen Raum lassen und schauen was nachher kommt.

00:20:26: Und es ist immer ein Risiko!

00:20:27: Und... ...ich bin schon ein Risikofreudiger gewesen als gerade jetzt.

00:20:33: Es ist aber mega cool wieder in das Gefühl von dem Risiko zu gehen und sagen, weisst du was?

00:20:38: Fuck it, ich habe keine Ahnung was kommt, aber irgendetwas kommt dann schon.

00:20:42: Weil eigentlich könntest du schon genau die Erfahrung haben mittlerweile, dass irgendetwas ja immer kommt.

00:20:49: Die hilft.

00:20:50: Man vergisst

00:20:51: es einfach und in der Bequemlichkeit und im goldigen Käfig, wo alles noch gut ist, vergisst man manchmal, wie energetisierend das ist aufzubrechen In so einer Ungewissheit zu gehen, wie viel Energie und Kraft es gibt.

00:21:08: Das war das, was wir in den letzten Jahren immer mehr gefehlt haben.

00:21:11: Ich hatte keine Energie mehr.

00:21:13: Obwohl alles total toll ist, was ich mache.

00:21:15: Aber es gab irgendwann keine Energie.

00:21:18: Und dieses Bühnenprogramm war etwas von diesen neuen Sachen, die ich angerissen habe oder angereist wurde, das sehr cool

00:21:24: war.

00:21:24: Wow, Energie wird gegeben?

00:21:25: Absolut!

00:21:27: Hast du auch einfach zu viele Dinge gemacht ... Oder zum Teil die falsche Sache wegen der Energie?

00:21:32: Alles richtig, zu viel verschieden.

00:21:35: Und es gibt Leute und das ist wirklich sehr persönlich... Es gibt Leute, die gehen auf wenn sie sieben Baustellen gleichzeitig offen haben und mit ihnen schon verlieren.

00:21:44: Die finden das geilste!

00:21:46: Ich kann's wirklich nicht.

00:21:48: Irgendwo bin ich im Spektrum glaube ich mir jetzt dann schnell zu viel.

00:21:53: Aber gleich bist du jemanden was wahrscheinlich sehr viel macht oder?

00:21:57: Gleichzeitig

00:21:58: Ja ja Ja, weil es mir ja gleichzeitig auch schnell langweilig wird.

00:22:04: Und das ist einfach ein bisschen Gefahr.

00:22:05: Das ist dann so der Tanz auf dem... Zum

00:22:07: den Ballas finden?

00:22:09: Auf dem Grad, auf dem Schmalen, wo er schon breiter war.

00:22:12: Ich mache mir jetzt natürlich Sorgen, dass sich Krogyzler diesen Fall beaufwärten.

00:22:16: Heif!

00:22:18: Es hört alles früher oder später auf.

00:22:19: Du kannst

00:22:20: sie jetzt ankühlen, da wie wir im Podcast.

00:22:22: Nein ich weiss wirklich noch nicht wo, wo ich wieder ansetzen will aber es wird das nicht

00:22:27: kommen wollen.

00:22:28: Du weisst ja schon wo du sie ansetzt?

00:22:30: Aber ich sag's dir nicht!

00:22:33: Ein bisschen investigativ müssen wir hier schon sein am heutigen Tag.

00:22:37: Nein, alles gut... Aber Sikoregizler ist auch wirklich ein Wahnsinns Erfolg, wirst du auch sagen oder?

00:22:44: Ja, das hat sich auch von Jahr zu Jahr zu diesem entwickelt.

00:22:47: Was heute ist

00:22:48: ...

00:22:50: Aber auch das!

00:22:52: Es wachst und wachsend, es sind nach drei, vier Jahren immer noch Leute, die gesagt haben, dass sie so geil sind.

00:22:59: Ich habe noch gar nicht gekannt, ich bin über euch gestorben.

00:23:01: Auch wirklich?

00:23:01: Das

00:23:01: habe ich Anfang der alten Sachen anlosen.

00:23:03: Du findest ja, wir machen das schon seit vier

00:23:05: Jahren.

00:23:06: Und die Menschen checken es erst jetzt.

00:23:09: Es wächst und wächst... Ich habe keine Ahnung von der Zahl, ich weiss nicht ob es immer noch wächst.

00:23:13: Ich nehme jetzt mal an, seit ein, zwei Jahren haben wir den Peak erreicht und im besten Fall bleiben wir dort.

00:23:18: Und die Leute bleiben uns treu und sagen nicht irgendwann, ja, jetzt haben sie da nirgendwo gehört.

00:23:23: Aber du bist wirklich so einer, wo diese Zahlen gar nicht angeschaut werden?

00:23:27: Ja!

00:23:27: Wo komplett über dem steht

00:23:29: quasi... Ich stehe nicht komplett über diesem.

00:23:32: Was ich hin- und wieder einmal schauen will ist wie eine Podcast, Jards, wenn man rauskommt sind Sie mir noch ... Spickt es uns wieder nach jeder Folge?

00:23:41: Und wenn das so ist, dann ist es gut.

00:23:43: Aber ich weiss nicht, welche Folgen wie gut funktionieren.

00:23:47: Ich habe keine Ahnung der Zahlen.

00:23:49: Ich weiss gar nicht, wie viele Menschen uns schauen lassen.

00:23:52: Obwohl ich es ansehen könnte, weil ich nicht wollte, dass mich das beeinflusst.

00:23:58: Das Wissen darum hat besonders gut funktioniert, mich beeinflußt in die geste Wahl.

00:24:06: Ich will breit sein und ... Bildermix haben.

00:24:10: und schlussendlich steht es auch mit das Rezept dafür, dass es über längere Zeit funktioniert.

00:24:16: Wie machst du den gestern Auswahl?

00:24:19: Ist das relativ kurzfristig ein Random oder gibt's einen längerfristigen Plan?

00:24:23: Es gibt eine ganze lange Liste von Menschen und ich arbeite immer wieder mal durch und dann schaue ich mal und komme immer wieder neu dazu und erzähle mir jemand davon.

00:24:33: Ich habe nach drei, vier Monaten schon gefunden

00:24:37: Haben wir genug Leute?

00:24:38: Ja,

00:24:38: irgendwann.

00:24:39: Das kann nicht jeder alle zwei Wochen über Jahre gehen.

00:24:42: Irgendwann geht der Gäste aus und hat es festgestellt, dass das wahrscheinlich fast episch weiterzumachen kann, weil immer wieder neue aufgelobt

00:24:50: wird.

00:24:50: Es gibt eine endlose Liste, da kommen immer wieder neu darauf.

00:24:53: Manchmal muss man ganz weit rauskrollen, um die Alten zu vergessen.

00:24:57: Und dann schaue ich je nach Region, nach Club-Fanschaft ... Wenn wir einen Comedian hatten, dann kommt nicht gerade wieder ein Comedien-Politik Fussball-Nerd, der wirklich extrem drauskommt.

00:25:11: Dann verdreht sie wieder mal jemanden, der generell noch Fussballs noch lässig findet aber man kann über anderes reden.

00:25:16: Also einfach den Mix von allem nach Frauen.

00:25:22: Und was hast du das Gefühl?

00:25:23: Ist wie so ein bisschen der Erfolg vor mir vielleicht?

00:25:27: Ich behaupte und das war von Anfang an das Konzept, das ich will.

00:25:32: dass wir zwei Hosts sind und uns mögen, uns schätzen.

00:25:40: Aber was das ganze Leben gehalten ist, ist jedes Mal wieder ein neues Gast in drei Konstellationen, wo eine neue Energie, eine neue Farbe, neue Themen eingetragen werden.

00:25:53: das ganze Lebendung über die lange Zeit.

00:25:55: Ich glaube, das ist schon sehr elementar.

00:25:57: Auch wenn immer wieder Leute sagen, du weisst was?

00:25:59: Der Gast braucht es gar nicht!

00:26:00: Wirklich?!

00:26:01: Ihr zwei sind so... Immer wenn wir eine Community-Folge machen und sagen, ihr zwei langen ist so geil.

00:26:07: Das ist wie im Radio

00:26:09: mit dem

00:26:09: Wunschkonzert.

00:26:10: Wenn du einen Tag lang Wunschtkonzerten machst und die Menschen wünschen können, dann ist es der geilste Radiotag, weil die geilste Musik läuft.

00:26:16: Aber jeder Tag Wunschtkonzer würde sich sehr schnell abnutzen.

00:26:19: Und ich glaube schon ... Ohne den Gast irgendwann die immergleichen zwei, die über das immer gleiche Thema reden.

00:26:27: Irgendwann hast du dann auch mal gehört.

00:26:28: Und irgendwie kommst du doch wie auf neue Geschichten?

00:26:31: Wenn du einen Gast hast, der ja von seinen Sachen erzählt oder von seinen Clips und Spillern, die noch cool finden... Von

00:26:36: seinem Thema?

00:26:37: Plötzlich bringt er ein Thema rein ... Oder eine Gedanke rein, die wir zwei jetzt noch nie hatten.

00:26:43: Dann redest du über das!

00:26:44: Das ist genau so was ich meine.

00:26:45: Absolut.

00:26:46: Ich glaube, dass uns auch etwas verbindet, ist wirklich, dass wir eher so host sind Und gerne auch anderen Menschen, wie so ein bisschen eine Plattform gehen oder sie so ein wenig in das Zentrum vielleicht stellen.

00:26:58: Oder?

00:26:59: Ja, das mache ich jetzt schon seit vielen Jahren.

00:27:02: Es ist beides etwas... Also es ist so eine Mischung.

00:27:07: Einerseits dieses Jahr.

00:27:08: Ich hoste gern, ich arbeite gerne Raum für andere.

00:27:11: Ich habe dann nicht immer den Ehre gibt, dass ich glänze muss.

00:27:16: Wenn die anderen glänzen, dann habe ich einen guten Job gemacht und das ist gut.

00:27:20: Und gleichzeitig ist über die Jahre schon auch dieses Ding gewachsen, dass ich gerne mein Ding mache.

00:27:25: Dass ich nicht nur dein Schleister bin – es ist beides!

00:27:28: Also dass es wie auch nach deinen Vorstellungen laufen kann?

00:27:32: Oder eben, dass ein Format aus dir vorstellt, dann auch so kommt...

00:27:35: Ja, also dass es eine Radiosendung gibt, wo ich alleine bin oder auch hoste und da geht es auch ums Publikum Da bin ich auch in einer Art und weiss die Entschleister.

00:27:43: Aber da bin ich noch mehr, oder ein Bühnenprogramm wo wir sind und mir entscheiden was kommt.

00:27:51: Das Gesprächsformat ist wieder mehr klar, entscheide ich was durch geht.

00:27:55: Ich baue das grösste Grub von dem Gespräch.

00:27:58: Ich schaue welche Themen interessant sind.

00:28:01: Überlege mir wie steigen wir rein?

00:28:02: Aber grundsätzlich dort arbeite ich v.a.

00:28:04: Raum für andere.

00:28:06: Und ich finde beides mega interessant!

00:28:09: Was ist für dich so die Motivation oder das, was dich antreibt?

00:28:13: Seit vielen Jahren das zu machen.

00:28:17: Mega schwierig!

00:28:19: Ich habe schon das Gefühl, es hat auch etwas selbstherapierendes.

00:28:24: Also ich merke immer wieder, dass ich grundsätzlich eher auf der Trägereseite bin.

00:28:30: Wenn ich nicht muss, dann mache ich gar nicht so viel.

00:28:33: Oder wenn man nicht kreiert ... Ich mache schon Sachen natürlich und wenn ich nicht gehen muss, will ich fahren.

00:28:39: Und ich kann gar nicht so extremes Bedürfnis gegen aussen zu stehen.

00:28:44: Wenn ich privat bin, bin ich privat.

00:28:46: Ich habe auch keine grossen Bedürfe, einen Pause am anderen abzusetzen.

00:28:49: Wirklich nicht!

00:28:51: Und gleichzeitig tut es mir aber schon gut auszustehen und mein Grind rauszuhaben und dann dort in dieser Live-Situation... Also ich glaube das Geilste finde ich schon.

00:29:00: Darum mache ich nach wie vor so gerne Radio.

00:29:02: Da ist der Hebel auf.

00:29:03: Das rote Licht brennt und jetzt passiert's?

00:29:08: Du kannst auch nicht mehr rückgängig machen, was passiert ist.

00:29:13: Die Energie und die Anspannung des Momentes von Unmittelbarkeit macht einem so lebendig wie ich fast nie bin in meiner Trägerheit.

00:29:25: Darum hat es ganz ehrlich etwas selbst therapieren zu wahrscheinlich.

00:29:30: Aber was muss das dann therapieren?

00:29:33: Die Lethargie, die Antriebslosigkeit.

00:29:38: Wo auch mein Wesen ist ... Da komme ich in einen Antrieb und es gibt Energie.

00:29:43: Es belebt mich, es nervt mich.

00:29:45: Und ich weiss nicht, ob's das Schuss auch gibt?

00:29:48: Ich habe je länger mehr Bedürfnisse nach Sachen, die nicht in der Öffentlichkeit stattfinden.

00:29:55: Wir sehen uns nach Gärtnern noch.

00:29:58: Ganz einfache Sachen ohne Publikum.

00:30:01: Das nimmt schon zu im Alter.

00:30:02: Dass man kein Gefühl hat, dass alles vor Publikums stattfindet.

00:30:05: Und das hat nicht einmal die Zwangsläufe mit der Interväsion zu tun, sondern einfach sonst.

00:30:11: Ja wahrscheinlich hat es schon auch mit dem zu tun dass ich gerne in mich gekehrt und ruhig bin und gar nicht zwingend... Also kostet mich natürlich auch Energie.

00:30:22: Das Aussage an ist auch streng.

00:30:25: Nicht für alle!

00:30:26: Ich kenne ganz viele Berufskolleginnen und Kollegen, aber ich weiss nicht wie's bei dir ist ob du das streng findest auf einer Bühne zu stehen Oder ob dir das Licht fällt, ich finde es... Ich muss mich immer schupfen.

00:30:39: Es braucht eine gewisse Energie und dann ist es aber auch lässig.

00:30:43: Aber nachher bin ich müde.

00:30:45: Und da muss ich mich wieder erholen.

00:30:47: Das geht nicht allen gleich.

00:30:49: Ja, ich bin so mittel bis extravertiert also nicht ultraextravertiert.

00:30:53: Aber mir gibt es eigentlich schon sehr viel Energie vor allem eben dann auch die Begegnung an so einem Abend.

00:31:00: Geht auch nach dem Auftritt oder so wenn du noch coole Begegenungen hast.

00:31:03: Das gibt ihm schon sehr viel.

00:31:05: Es

00:31:06: gibt mir Energie und zieht eigentlich nicht.

00:31:08: Wenn es dann aber vorbei ist, die Begegnungen sind vorbei... ...und die Leute sind weg und du bist vom Heimwagen,... ...dann merkst du, dass du energetisiert bist?

00:31:17: Ja.

00:31:18: Meistens kommt das beides zusammen.

00:31:20: Die Müdigkeit, was kickt, so der Renalien, der runtergeht... Und gleichzeitig noch eine gewisse Euphorie.

00:31:27: Meinst du es sofort auftritt, bin ich so... Ah, wieso habe ich diesen Beruf gewählt oder so?

00:31:33: Warum mache ich nicht einfach irgendetwas anderes.

00:31:35: Es wäre jetzt auch schön eine Annahme wie einfach die Heizei.

00:31:39: Dass ich dort irgendwie so finde.

00:31:40: oh nein und habe genügend Energie aber nachher eigentlich schon wenn du dich dann aufmachst und... Ich finde schon das einem dass es mega viel Energie gibt.

00:31:50: Bei dir ist es immer streng in diesem Fall Zum Ausgehen

00:31:53: und... Beides.

00:31:54: Nur sagen wir gibt es Energie, aber es ist gleichzeitig auch streng und das kostet mich auch.

00:32:00: Auch

00:32:01: dort wieder.

00:32:01: Das ist so ein Balanceakt zwischen Gehe- und Nähe.

00:32:07: Und zu viel Gehen mag ich nicht mehr.

00:32:10: Und nun geht es sowieso auch nicht.

00:32:13: Es ist wie im Leben für das Gehe.

00:32:14: Jünger und Junger!

00:32:16: Aber wie überlebt man in der Medienwelt als introvertierten Moderator?

00:32:22: Es

00:32:22: ist jetzt natürlich auch etwas kockiert, wenn ich sage, ich bin intravertiert.

00:32:24: Dann würde ich sagen, ja Spinnst du nie im Leben?

00:32:27: Leute, die mich besser kennen würden eher sagen, mal ein Teil ist sicher und so.

00:32:32: Wie überlebt man ... Also es ist nicht so, dass es mega unangenehm wäre und jeden Tag einen Kampf für mich da raus zu gehen.

00:32:41: Wie gesagt, das gibt mir auch etwas.

00:32:42: Ich habe einfach gelernt, mich dann aber auch wieder zurückziehen, dass ich nicht die ganze Zeit da draussen muss bleiben.

00:32:50: Also jetzt kein Überlebenskampf vielleicht?

00:32:51: Aber ich könnte mir jetzt vorstellen, dass du dich vielleicht ... Weisst du es wird ja viel gelebügelt oder man muss sich ja sehr zum Teil auch durchsetzen, dass man zum Zug kommt

00:33:00: etc.,

00:33:01: ist dir das einfach gefallen oder eher nicht so?

00:33:04: Ganz ehrlich in diesem Bereich, wo ich unterwegs bin und das ist... Es war viele Jahre vor allem das Radio.

00:33:11: Dort wird nicht so ellenbeugelt, darum fühle ich mich im Radio sowohl.

00:33:15: Im Radio sind ganz viele Menschen ... Das ist vielleicht die Energie des Radios.

00:33:21: Fürs Fernsehen würde ich das jetzt nicht gleich sagen, aber für das Radio sind dort sehr viele Menschen, die sich gegenseitig etwas mögen können und sich gegensitig beim Glänzen unterstützen.

00:33:33: Und das ist mega cool!

00:33:36: Ich habe nicht so eine Ellenbogenwelt erlebt was in so einem grossen Unternehmen wie SRF ist, viel eher so ist, dass du dich gegen Bürokratie durchsetzen musst.

00:33:46: Also wenn ihr beugelt, dann gegen Regeln, gegen Vorgaben und gegen Bürokraten und Bürokratein.

00:33:57: Dort hilft eine gewisse Lebenserfahrung und ein gewisses Standing.

00:34:00: das sagst ja trotzdem... Ist mir gleich.

00:34:04: also wenn ich muss wäre mehr gegen das.

00:34:07: Sie

00:34:07: haben ja viel den Kampf irgendwie aufgegeben und sind gegangen.

00:34:12: Man spricht auch manchmal von Exod,

00:34:14: etc.,

00:34:14: viele Ausengenschilder.

00:34:16: Was hat dich gehalten?

00:34:18: Dass ich mich an die Randhaare zurückziehen konnte.

00:34:21: Dass ich eben nicht bodensee Arena... Also abgesehen davon, dass ich das auch nicht kann.

00:34:25: Die ganz grosse Bühne, die ganz grossen Shows.

00:34:28: Das ist überhaupt nicht mein... Leid eigentlich in dem naturellen Lauf vom Intervertieren.

00:34:34: Und auch so, dass sich noch eine Radiosendung pro Woche macht.

00:34:38: Ich mache alle zwei Wochen einen Podcast.

00:34:41: Ich habe jetzt eine relativ grosse Autonomie, ich habe wenig Menschen bis gar keine, die mir darüber reden können.

00:34:47: Das hilft und darum geht es.

00:34:49: Aber je grösser die Bühne wird und je heller das Skiwärtsverlicht, wo du drinnen stehst, desto strenger wird es auch und desto mehr brennt es auch aus.

00:35:01: Wir haben ja immer wieder mal Fälle von der Kürze, dass gerade ein anderer Brot so öffentlich gemacht hat wie ... wie ausbrennt er war von dem allem.

00:35:10: Je heller das Licht, desto mehr verbrennst du und ich habe einfach diese Ecke gesucht, die das Licht nicht so hell scheint.

00:35:17: Das hilft schon.

00:35:19: Und das ist auch keine Cocketerei?

00:35:20: Dass du sagst, die grossen Shows wären nicht eins gewesen oder hättest du sonst gerne mal etwas anderes gemacht?

00:35:26: Oder im Sport zum Beispiel?

00:35:28: Im

00:35:29: Sport gar nicht.

00:35:32: Also was ich mit der Fuss... Weil ich bei diesem Podcast fast schon zu viel mache.

00:35:37: Du schiehst

00:35:37: immer so, als hättest du keine Ahnung, aber du weisst ja eigentlich alles.

00:35:40: Ja,

00:35:40: du gähnst am Randstank ein bisschen zu schauen, die letant ist und ich will gar nicht zu feste drei.

00:35:46: Also man sagt ja auch, bis vorsichtig deine Hobbys zum Beruf zu machen weil sie verliere ihre Unschulden und das geht mir mit dem Fussball oder dem Sport generell etwas so.

00:35:56: Ich komme gar nicht zur feste Drei, ich möchte das wirklich rein als Zuschauer machen Und sonst ist es keine Kokterin.

00:36:05: Ich suche wirklich das Helleleicht nicht und ich weiss auch, dass ich es nicht kann.

00:36:10: Es gibt wirklich Leute, die in Sven Epines und die Nick Hartmanns und die Mona Fetschens auch, wobei sie ähnlich am Rand angeht.

00:36:18: Aber sie können es.

00:36:23: Sandra Studer, die beste von allen bei ganz grossen Shows.

00:36:27: Großartig!

00:36:28: Definitiv nicht.

00:36:30: Und du gönnst auch Leute das?

00:36:32: Oder weisst du, die auch neu völlig neben dir quasi auferkommen oder so mit einem Donathoferreisen-Hyping wie erlebt, findest du es cool?

00:36:42: Mega!

00:36:42: Ich bin immer wieder mal nahe gewesen beim Donathofern wenn du es mega austauscht.

00:36:47: ich weiss dass er sehr herzlich zu mir gekommen ist und weil er das super gefunden hat was ich gemacht habe als etwas jüngerer, immer das Fokus des Gesprächsformats zu sehen.

00:36:57: Ich fand es so geil, wie du das gemacht hast und jetzt ist es umgekehrt.

00:37:01: Jetzt schaue ich den Donat an, wenn er das Zeug macht, wie er mit seinem gelben Autor durch das Land fährt mit den Leuten.

00:37:07: Und ich finde es grossartig, wie der es macht.

00:37:08: Und unbedingt habe ich mega, mega, megavreut, wenn Leute am richtigen Ort zur richtigen machen.

00:37:14: Das ist nicht immer so!

00:37:16: Es gibt ganz viele talentierte Menschen, die aber das falsche machen.

00:37:20: Der Donuthofer ist ein gutes Beispiel.

00:37:22: Er ist der richtige Mensch, was er richtig macht und ich finde es super.

00:37:24: Nein, Gönnen ist gross, aber darum bin ich ein Radiomensch.

00:37:28: Wir gönnen dennoch.

00:37:29: Siehst du manchmal auch Leute?

00:37:30: Das hättest du jetzt gerade als Beispiel von jemandem, der wie am falschen Ort ist und aus dieser Person auch gönnt, wenn sie irgendwo an einem anderen Ort richtig eingesetzt werden.

00:37:39: Ich hätte jetzt keinen Namen nehmen natürlich!

00:37:40: Aber das hat es immer wieder einmal gegeben, dass ich gefunden habe.

00:37:43: Mega schade!

00:37:44: Auch im Radio, dass du ... Du bist mega talentiert oder gut, aber du bist im falschen Format.

00:37:51: Es ist etwas ganz anderes wenn du einen Morgen-Show machst als wenn du am Abend eine Musiksendung machst.

00:37:59: Also wenn du Samstagmittag ein Game Show hast.

00:38:03: Wenn du eine Gesprächssendung hast oder eine Sendung hast wo du viel interagierst mit den Leuten es sind so verschiedene Talente die gefordert werden und manchmal sind sehr gute Leute nicht am richtigen Ort.

00:38:15: Ja das tut mir weh!

00:38:17: Wie hättest du die Leute fördern und unterstützen

00:38:20: können?

00:38:21: Hey, ich bin... Darum, da habe ich dir gesagt, wer am falschen Ort ist.

00:38:24: Ich war nie der, der kritisch gefeedbackt hat.

00:38:29: Ich darf dir etwas sagen, das und das habe ich nicht gut gefunden.

00:38:32: Das war nicht gut.

00:38:33: Sondern ich war immer fest davon überzeugt, dass man die Menschen stärken muss, die sich gut sind.

00:38:39: Und

00:38:40: das mache ich sehr gerne immer noch oder immer wieder.

00:38:44: Der Donathoffer ist ein gutes Beispiel.

00:38:46: Ich habe einen Sprachennachricht gemacht, wenn ich wieder eine Sendung gesehen oder gehört habe von ihm, in der ich fand es so grossartig.

00:38:53: Wegen dem war es gut.

00:38:56: Also stärken, stärken finde ich und das passiert einfach viel zu selten mit einem Medienbetrieb, die ganz viel auf den negativen Nummer reitet und nicht merkt, dass sie demotiviert anstatt... motiviert.

00:39:14: und ich finde das ist mega wichtig.

00:39:15: Die Schwächen fallen irgendwann unter den Tisch, wenn deine Stärken genug stark sind, sind die Schwächen egal.

00:39:21: aber wenn du die ganze Zeit auf die Schwäche fokussierst dann richtig das Licht drauf und dann werden sie immer grösser und die Leute immer verunsichert.

00:39:29: und das ist sicher nicht der richtige Moment.

00:39:31: Was gibt es dir wenn du jemandem so positiv kannst?

00:39:35: Weil ich bin auch einer der wirklich sehr gerne andere Leute ermutigt und versucht irgendwie zu unterstützen.

00:39:41: Das gibt dem ja auch selber wahnsinnig viel.

00:39:44: Was gibt es dir?

00:39:45: Wo wir auch sagen, dass es auch etwas egoistisch

00:39:48: ist.

00:39:48: Es lässt einem immer so in gutem Licht anstehen, aber ich bin über den, der gerne fördert und lobt.

00:39:53: Aber das ist ja selbstgeiler!

00:39:55: Man hat ja selber Freude.

00:39:57: Also Freude machen macht ja selber freud.

00:40:01: Also zu merken, dass die Person Freude hat, weil du machst den Leuten Freude Und Du hast sie gestärkt also du merkst okay... geht die Person nicht vielleicht noch mehr weiter.

00:40:14: Das ist etwas Schönes, das gibt es mir.

00:40:16: Sehr eigensüchtig und selbstsüchtig.

00:40:21: Und verfolgst du viel was andere machen?

00:40:23: Gerade im Medi-Zirkus.

00:40:26: Verfolgst Du andere Sendungen oder Formate?

00:40:28: Ja,

00:40:29: je länger, weniger.

00:40:30: Es hat auch ein anderes Bedingt.

00:40:32: Wenn du etwas schon lange machst, hast du das Meister schon mal gesehen und gehört.

00:40:37: Dann suchst du nach diesen Sachen ... die für dich noch neu sind.

00:40:42: Und darum bewege ich mich jetzt nicht allzu fest als Konsument im gleichen Kuchen,

00:40:49: sondern

00:40:49: suche im Aussen was es sonst noch so gibt.

00:40:52: Was würde ich denn zum Beispiel mega reiz oder auf was wäre du jetzt auf der Suche?

00:40:58: Also grundsätzlich geht's meistens... also mir geht's um Nahrung, genährt werden und ich merke momentan in dieser Lebensphase, ich nehme gerne ... Wissen?

00:41:12: Noch mehr wissen, genauer wissen.

00:41:14: Lernen.

00:41:17: Ja, Sachen lernen zu diesen Themen, die jetzt aktuell brennt unter der Nägel.

00:41:23: Sachen wie Klimawandel oder die weltpolitische Lage dort noch etwas mehr und genauer verstehen was da passiert.

00:41:29: Das ist das, was mich mehr interessiert als Gelabere von Menschen über sich selbst.

00:41:36: Liz ist dann auch ... Bücher, weißt du?

00:41:39: Oder bist du mehr der, die in Internet recherchiert oder kaufst.

00:41:42: Bist

00:41:42: du noch Bücher?

00:41:44: Kaufst du wirklich noch?

00:41:45: Oder gehst

00:41:49: du in Bibliothek?

00:41:51: Ja, ja.

00:41:52: Ab und zu.

00:41:53: Müssen wir mehr machen.

00:41:55: Ist echt noch cool!

00:41:56: Das

00:41:56: ist mega-cool.

00:41:57: Ich habe es schon lange nicht mehr gemacht.

00:41:58: Ich hatte rundum eine Bibliothek, um Sachen auszulehnen.

00:42:02: Oder

00:42:03: woher holst du das?

00:42:06: Telegram?

00:42:08: Ja, ja.

00:42:08: Gibt's so ein Chat!

00:42:10: Ich weiss nicht von wem aber die wissen die Sachen ich weiss schon nie mehr.

00:42:15: Nice Gegenteil von Telegram.

00:42:17: natürlich seriöse journalistische Arbeit Literatur, ich mag es.

00:42:25: Ich lasse mir gerne... Ich kann auch nicht mehr in grossen Buchläden sondern ich lasse mein Zeug auf das E-Book Aber ich kaufe es auch gern.

00:42:33: Also ich löse mir einmal wieder mal Ein Abo von einer Zeitung, von einer Zeitschrift.

00:42:38: Obwohl ich dann merke ... Ich lese es zu wenig, aber ich finde es wichtig, dass die Geld überkommt und genau so kauf ich gerne Bücher und Zahlgeld für das, weil das bleibt.

00:42:49: Es wird zu viel gratis konsumiert in dieser Welt.

00:42:53: Und Inhalt oder Röscherche oder Arbeit, vertige Arbeit wird einfach nicht mehr richtig entlöhnt.

00:43:02: Darum kann ich's mir leisten.

00:43:05: Das zahlen viele Sachen.

00:43:08: Und wie machst du das mit dem News-Konsumieren?

00:43:11: Es gibt ja mega viele Leute, die sagen, ich kann das gar nicht mehr alles lesen und schauen und ich verfolge es gar nicht so genau.

00:43:20: Wie machstest denn du?

00:43:25: Gute Frage!

00:43:25: Ich glaube irgendeine Mischung... Also wenn mich ein Thema interessiert dann gehe ich auch gerne recherchieren oder lasse verschiedene Dinge dazu Aber zum Beispiel keine Newsalerts oder so, wo ich über Breaking news informiert werde.

00:43:44: Das ist glaube gesund?

00:43:45: Ich glaube, ich bin ständig schon als Journalist auf Newsseite und unterwegs, glaube ich.

00:43:53: Aber irgendwie hat sich es auch ein bisschen gewandelt, dass man manchmal auch findet, ich muss etwas schauen wegen Mental health und so.

00:44:03: Das

00:44:03: ist ein riesiges Thema.

00:44:06: Das ist schon Teil von dem, was ich nach diesem Sommer für mich gemerkt habe.

00:44:11: Ich muss etwas vorsichtiger sein mit Doomscrollen.

00:44:16: Du tust, dass wir das Gerät ständig im Sack haben.

00:44:20: bei jeder Situation, in der es geht ... wenn es drei Sekunden langweilig ist, haben wir sie vorne und scrollen wieder mal durch irgendein Feed.

00:44:26: Das kann ja durchaus auch ein Feed sein.

00:44:29: von einer News-App, so wie das SRF, der Dagi-Six-Blick oder die NCZ ist egal.

00:44:35: Auch das ist dumm zu scrollen.

00:44:36: Auch diese sind heppli.

00:44:38: Und ich glaube schon, zu viel und zu lange.

00:44:41: nur heppi macht etwas mit uns was nicht gut ist und sich Zeit nehmen für was immer.

00:44:49: Ein längerer Text, ein verdäufter Podcast.

00:44:54: Auch nur in nichts zu schauen und ein Buch zu lesen.

00:44:59: Einfach sich Zeit nehmen für etwas, um dann nur das zu machen.

00:45:05: Das ist sicher gesund!

00:45:07: Dort kann ich auch noch etwas daran arbeiten, da bin ich noch nicht so gut.

00:45:10: Vor allem im ... Nichtmachen.

00:45:12: Ich wollte fragen, wenn du in nichts schaust?

00:45:15: viel selten wenn dann in meiner Hängematte, wo du gerade drauf gelaufen bist vorher.

00:45:20: Genau.

00:45:21: Dort geht es am ehesten weil die Hängematter macht so etwas sie schaukelt noch so nicht und du kommst so in einen Zustand von Kontemplationen und das hilft ein bisschen und sonst sind wir ja ständig immer etwas am machen.

00:45:37: Das ist eines meiner grossen Probleme dass ich zuviel... Und das kann nur schnell noch anweschen den Geschirrspieler ausräumen, schnell noch einen Wäsch machen.

00:45:45: Schnell noch die Ventilatoren, die bei uns in der Stube noch mal gestanden sind vom Sommer bevor du herab bist, noch schneller im Ersterlichten.

00:45:52: Es gibt ja immer irgendetwas zu tun!

00:45:53: Ich kann immer latente To-Do-Listen, Sex im Kopf oder wirklich auch physisch, ich kann Liste nehmen und ich weiss das müsste ich noch, wenn es nur am Mamiya Leute ist... Ist schon ein Task.

00:46:05: Und wenn an Mamiyaluten auch schon ein Taske auf der Liste ist, wo dich so etwas unter Druck setzt dann ist nicht gut.

00:46:11: Nichts machen muss man viel mehr lernen,

00:46:14: um zu halten,

00:46:15: dass nichts ist.

00:46:16: Absolut!

00:46:17: Und wenn du so eine To-Do-Liste hast, schreibst du es von Hand auf und machst noch einen Sphireckel, den du am Schluss ein Kreuz machen

00:46:25: kannst?

00:46:25: Nein, ich kreue gerade die Taske durch.

00:46:26: Es ist befriedigendste überhaupt.

00:46:29: Das ist schon das Gute an der Liste bei diesem kleinen Seich von Pflanzen schnell gäussen.

00:46:34: Wenn du es gemacht hast, kannst du strichen und es gibt das Gefühl, ich habe mein Leben im Griff.

00:46:39: Und wer ist das mit solchen Dingen, die z.B.

00:46:41: bei Steuererklärungen und so grössere Leute zuhause sind?

00:46:44: Das

00:46:44: steht schon seit drei Monaten auf dieser Liste.

00:46:48: Aber sicher sein Sie, dass Pflanzengüssen und Fenty-Nästriche versorgen, immer vorher noch erledigt werden, bevor ich mit der Steuererklärung anfange.

00:46:57: Ja, da steht bei mir auch alles.

00:47:01: Ich mache jetzt mittlerweile die Fristverlängerung nicht bis in November oder wenn, was das Maximum wäre sondern irgendwie bis Ende September.

00:47:09: Das heisst ich habe noch keine Zeit und ja, keine Ahnung.

00:47:14: Ich glaube wir brauchen auch ein bisschen Deadline.

00:47:16: Aber

00:47:16: wieso machst du überhaupt eine Frist-Verlängerungen?

00:47:18: Ja,

00:47:18: ich weiss es auch nicht, keine ahnung.

00:47:21: Das habe ich nie verstanden!

00:47:22: Ich finde gut habe ich einen Deadline und wenn die Deadline... Andy Merz

00:47:27: ist...

00:47:28: ist das super.

00:47:29: Und bei mir durch meine Selbstständigkeit oder Teil-Selbstständigkeit hat sich die automatisch auf September verlängert, ich habe nichts gemacht.

00:47:37: Aber ich verstehe diese Leute nicht, die als erstes immer gerade Fristverlängerung gegeben haben.

00:47:41: Du hast ja nur das Problem hintergeschoben!

00:47:43: Ja, aber ich will wenigstens etwas frischgerecht machen.

00:47:46: und wenn es nur Frist Verlängerungen gibt...

00:47:50: Das habe ich geschafft.

00:47:52: Frist für meine Stüren verlängern.

00:47:54: Immerhin das.

00:47:56: So ein Mental auch die ganze Zeit, dass ich weiss, dass das jetzt auch noch ist zu allem an.

00:48:01: Darum ist es schnell erledigen wäre viel gesünder als die ganze zeit vor sich herschehen und immer das schlechte Gewissen auszuhalten.

00:48:09: Ich müsste noch was bin ich für einen schlechten Mensch?

00:48:13: Dass ich es nicht schaffe endlich mal anzocken.

00:48:15: Anstatt anenzocken zu erledigern.

00:48:17: meistens ist es ja dann schneller Erledigt als Methänk.

00:48:19: Das ist es ja!

00:48:20: Und es ist so ein gutes Gefühl, wenn du das gemacht hast... So geil?

00:48:23: Es ist so eine gute Gefühle.

00:48:24: Auf der Tuduliste kannst du steuern und durchstreichen.

00:48:29: Da bist du wirklich so.

00:48:30: Das war das Gefühl von ich regiere die Welt.

00:48:32: Jetzt ist alles möglich.

00:48:34: Jetzt, wo ich die Steuer geschafft habe, jetzt kann ich alles sein, was ich will.

00:48:38: Du

00:48:39: bist auch einer, der sich manchmal noch Tasken dazu erfindet zum Brokkastrainieren.

00:48:45: Nein, ich erfinde dann schon nicht Tasks dazu.

00:48:47: Aber prokrastinieren bin ich der König.

00:48:49: Also ja.

00:48:51: Etwas zu machen, was ich etwas anderes nicht tun muss.

00:48:55: Was es nicht so schlecht ist ... Ich habe schon Fenster putzt und jenes erledigt im Haushalt, das auch geil ist, wenn sie erledigen müssen, um die Steuererklärung zu machen.

00:49:06: Da bin ich schon gut, aber das tue ich noch nicht auf die Liste.

00:49:09: Wie sieht überhaupt deine Woche aus, wenn du relativ wenig für Radio und Podcast sagst?

00:49:15: Was machst du in der Restung?

00:49:17: Es ist so zerstöckelte.

00:49:19: Es ist viel Büroarbeit, es ist Vorbereiten vor Radiosendungen, Vorbereiter von Podcasts, Gäste einladen für den Podcast.

00:49:30: Es sind Anfragen beantwortet wie diese ... Du kommst zu mir im Podcast, wo viel zu lange und die Antworten bleiben ist in deinem Fall.

00:49:41: Es sind eine oder andere schustige Auftritte noch zu koordinieren.

00:49:45: Jetzt haben wir das Buch geschrieben.

00:49:47: Es gab viele Schreiben nachher zu korrigieren und miteinander zusammenzuhocken und nach dem Lektor anzukorrigieren.

00:49:58: Es gibt ganz viele Entscheidungen und immer wieder viel Bürochkram!

00:50:02: viel mehr als ich eigentlich gerne hätte.

00:50:05: Und manchmal erfinde ich mir zusätzliche Bürokramme, damit ich die Steuererklärung

00:50:10: nicht habe.

00:50:13: Eben doch!

00:50:14: Was wünschst du dir jetzt für den nächsten Lebensabschnitt?

00:50:22: Dass ich mich selber weniger unter Druck setze und dass ich selbst schaffe, gelassener und leicht sein.

00:50:34: Ich finde das ist so ein Ziel, leicht zu sein Ich arbeite sehr gut, das, was ich mache, wirklich zu lassen, als wäre es leicht.

00:50:44: Das ist mein Beruf.

00:50:46: Also unser aller Beruf.

00:50:48: Jede Comedy auf der Bühne, in der sie nicht Witze erzählt hat ... Es sieht Licht aus!

00:50:52: Die Witze hat er mal erarbeitet.

00:50:55: Er war wie du gesagt hast, schon ein Open-Mikes.

00:50:57: Was sie zum Teil nicht funktioniert haben oder warum die falsche Publikum.

00:51:00: Ist alles nicht leicht und in den ... In der Aufführung am Schluss sieht es leicht aus.

00:51:05: Und das soll auch so sein, aber was ich mir schon noch etwas mehr wünsche ist, dass mein Leben so leicht ist bis es wirkt wenn ich auftrete.

00:51:15: Und hast du irgendwelche Strategien, wie du da nachher kommst?

00:51:20: Ja, das ist Psychotherapie.

00:51:21: Säge es mit mir selbst oder sagst du es mit professioneller Hilfe?

00:51:26: Ich bin Strategie an einem Entwickeln.

00:51:28: Nicht nicht mehr so fest in einen ... in einen Stress kommen, wo er selbst generiert ist.

00:51:35: Aber das ist ein komplexes Thema hier.

00:51:37: Du musst zuerst mal verstehen, woher kommt das alles?

00:51:40: Leider in deiner Geschichte... In deiner Herkunft hat alles dazu geführt, dass du es so nicht schaffst am Morgen aufzustehen und etwas egal sein, was noch kommt, weil sie einfach gut aufzustehnt.

00:51:54: Ich bin wundern meine Frau, die am Morgen Taugen aufmacht, sie überlegt Was sie kochen hat, aufsteht sofort und zwar singend.

00:52:06: Wirklich?

00:52:09: Vielleicht ist es schon auch ein bisschen naturell, aber das geht mir etwas ab.

00:52:14: Ich komme nicht so gut zum Nächsten aus am Morgen.

00:52:17: Das wäre jetzt innerlich von uns zu weinen.

00:52:19: Singenden oder tanzen?

00:52:20: Ja wirklich, ich sage das auch in meinem Programm... So gut gelaunt.

00:52:26: Weisst du, dass das wirklich fast mich selber aufregt?

00:52:30: Also... ...heb

00:52:31: fressen!

00:52:31: Das finde

00:52:33: ich wirklich selber, was ist eigentlich nicht tierlos.

00:52:36: Aber grundsätzlich doch mal schon mit so einer gewissen Leichtigkeit aufstehen und fröhlich sein und optimistisch sein.

00:52:42: Bist du dir bewusst, dass es ein Geschenk ist?

00:52:44: Hey im Fall vielleicht viel zu wenig.

00:52:47: Könnte noch sein.

00:52:51: Oder weisst du her, dass's kommt?

00:52:55: Warum du so

00:52:56: bist?!

00:52:57: Ist das

00:52:57: ein Geschenk?

00:52:58: Oder hast du dir das erarbeitet?

00:53:01: Ich glaube, zum gewissen Prozentsatz ist es sicher natürlich.

00:53:07: Ja, ich kann es auch nicht.

00:53:08: Ich habe das schon von meinem Grossi.

00:53:10: Sie hat mir ja auch Blutgruppe null negativ vererbt oder?

00:53:14: Schon in der DNA, dass wir einfach positiv sind und ich glaube schon, dass das zu einem gewissen Prozent-Satz ... Vielleicht musst du dann nachher schauen, ob du sie bewahren kannst.

00:53:23: Vielleicht ist das noch einen Punkt dass man dann nicht mit zunehmender Erfahrung und der Nüchterung findet, es ist gar nicht alles so gut, wie man denkt.

00:53:35: Aber das ist schlimmste überhaupt!

00:53:36: Das gilt sowieso zu viel meiden, bitter zu werden – die Verbitterung.

00:53:40: Aber wie bewahrst du's?

00:53:44: Puh, mega gute Frage!

00:53:45: Ich glaube, da müsste ich mal drüber nachdenken... Wie macht sie deine Frau?

00:53:52: Sie ist

00:53:53: einfach so….

00:53:54: Nein, ich weiss nicht.. Sie ist einfach so, ist zu einfach.

00:54:00: Ich glaube schon da steht eine Leistung dahinter, wo einem selber vielleicht gar nicht als grosse Leistung erscheint.

00:54:08: aber ich glaube das meiste ist einem nicht zugeflogen.

00:54:12: Das meiste hat man sich auf irgendeinem Art und Weise auch verdient.

00:54:18: Und damit würde ich nicht sagen wer es nicht hatte hat sich es halt

00:54:20: auch nicht verdient, das ist

00:54:21: die Umkehrung der Schloss.

00:54:23: So ist's nicht gemeint.

00:54:24: Es haben ganz viele Menschen besseres verdient.

00:54:27: Aber grundsätzlich einfach nur Glück und das Loszog in der Lotterie ist, ich glaube irgendwo versteckt dann schon irgendwie ein eigenes Zutun, dass man da noch kommt.

00:54:41: Aber ich mache auch keinen Held draus, dass es ja auch Schlagseite gibt.

00:54:45: Also weisst du, man ist nicht immer einfach super gut drauf und es ist alles positiv?

00:54:50: Ich bin oft so ein bisschen ... Wie so ein bisschen treibend finde ich, das müsste jetzt noch schneller und es müsste jetzt auch ... Weisst du so?

00:54:59: Also die Schlagzeilen.

00:55:00: Die

00:55:00: Schlagsite ist dann so ein wenig das... Die Ungeduld!

00:55:04: Und manchmal auch so eine gewisse Unzufriedenheit oder so etwas melancholisches manchmal auch.

00:55:12: So etwas Sehnsüchtiges, was irgendwie wie ein Konträr steht zu dem Optimistischen, zu den Positiven, zu dem Lebensbejahenden, Hey, jetzt machen wir mal und so.

00:55:24: Aber ist Melancholie unangenehm?

00:55:29: Nein, eigentlich nicht.

00:55:30: Eigentlich ist es wie eine Hecht-Song.

00:55:34: Jetzt bin ich gespannt!

00:55:37: Du kannst vollgute zu tanzen und gleichzeitig spürst du mega von der Tonart her und von der Kördabfolge und der Melodie her, dass das etwas wahnsinnig sucht oder sich das irgendwie durchnimmt.

00:55:53: Wichtig ist Stefan Bucke genau so.

00:55:56: Grundsätzlich

00:55:56: sehr ein fröhlicher Mensch... Vor allem

00:55:58: hast du das letzte Album gelost, ich weiss gar nicht, ob jemand darüber geredet hat was er für eine Krise hatte.

00:56:05: Wenn ihr das letzte Hechtalbum richtig genau los ist also wenn es nur einige Massen autobiografisch ist hier wahrscheinlich das mittlere Alter auch ein bisschen Thema gewesen.

00:56:19: Hey!

00:56:19: Es ist eine Lebensphase, kannst dir sagen wie alt bist du?

00:56:21: Jetzt

00:56:21: finde ich, dass es noch zu thirty-eight ist.

00:56:23: Bald?

00:56:25: Nein, man sagt ja grob, sehr grob Mittelsalte geht von forty bis sixty-fünf.

00:56:30: Aber es ist schon der Lebensabschnitt, das sehr viel zusammenkommt.

00:56:33: Es

00:56:35: sind Kinder, sie sind klein und streng.

00:56:39: Älteren werden langsam älter und auch

00:56:44: betreuungsintensiver

00:56:46: oder bedürftiger.

00:56:48: Selber läuft beruflich.

00:56:50: Einiges ist mir gefordert.

00:56:52: Meistens hat man eine Beziehung, die auch schon etwas länger ist und mehr Arbe braucht als am Anfang.

00:56:59: Es gibt einfach sehr viel zu tun!

00:57:02: Und das sagt man in diesem Programm.

00:57:05: Der Hashtag, wenn du dann so müde

00:57:07: bist...

00:57:08: Das ist wirklich

00:57:10: viel.

00:57:10: Ich habe das Gefühl ich bin heute immer noch ein wenig der Aufbauphase.

00:57:15: Weisst du im Leben gibt es ja wie am Anfang so eine Aufbauffase?

00:57:17: Und irgendwann weiss nicht ... Bewahrung oder das Wittertreiben oder Weiterbewirtschaften.

00:57:24: Oder schauen, dass es nicht zusammengeht?

00:57:26: Ja, ich fühle mich immer noch ein bisschen

00:57:28: in der Aufbaufase.

00:57:29: Die Aufbauffase ist echt geil!

00:57:32: Weil jetzt kann man sich immer noch sagen, alles was ich noch nie erreicht habe, erreiche dann noch.

00:57:36: Es ist alles noch möglich.

00:57:38: Irgendwann kommt die Lebensphase und merkt, gewisse Sachen werden nicht mehr erreichen.

00:57:44: Und dann musst du anfangen... Träume oder Illusionen, die man noch hatte, aufgegeben.

00:57:51: Das sagt auch einen sehr wehkanten Entwicklungspsychologin, dass das mittleren Alter das Alter ist, wo langsam – ich muss von gewissen Illusionen veranstalten – etwas Schmerzhaftes und nichts Fröhliches.

00:58:01: Es hat durchaus etwas Melancholisches.

00:58:03: Aber

00:58:04: kann natürlich diese Melancholie per se wenn ich etwas sehr Schönes

00:58:08: habe, loszulassen

00:58:10: von gewisser Sachen und nicht mehr verbissen müssen daran festheben?

00:58:13: Aber wenn es manchmal schwer ist, kann ich mir vorstellen, um sich von gewissen Träumen zu verabschieden.

00:58:19: Ja natürlich!

00:58:21: Also älter werden ist kein Gespass.

00:58:25: Es fordert einem aber wenn man es gut anbringt, ist es gewinnbringend und das muss das Ziel sein.

00:58:32: Und

00:58:33: darum bleibt bei diesen meinen Licht oder in meinem Fall wieder etwas leichter werden und ja nicht verbittert.

00:58:41: Aber ich habe das Gefühl, du bist irgendwie auf einem guten Weg.

00:58:44: Momentan geht es jetzt, wenn ich mit dir etwas gut zugeben

00:58:47: habe!

00:58:47: Okay, das ist doch sehr schön.

00:58:49: Ich wünsche dir das wirklich von Herzen.

00:58:51: die Lichtigkeit, dass sich ihr so wie sie behalten und immer wieder im Moment findest du in einer Hängematte?

00:58:58: Das will ich und das wünsch ich dir auch, dass diese Lichtigkeit und die fröhliche Zuauversicht...

00:59:06: Inklusive

00:59:07: Melancholie.

00:59:07: Ja, nicht Melancholienwerksperre.

00:59:09: Das ist mega gut.

00:59:10: Danke vielmals!

00:59:11: Schön

00:59:12: bist du da gewesen?

00:59:14: Alles Gute!

00:59:15: Danke vielmal, dass ihr dem Podcast noch fünf Sternen gönnt, wenn ihr es noch nicht gemacht habt auf Spotify.

00:59:20: Teilt den auch sehr gerne weiter und empfehlt den anderen.

00:59:23: Wir sehen uns nächste Woche wieder.

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