Nach Burnout zur ehrlichsten Immo-Maklerin? | MICHELLE PETIT #33
Shownotes
«Ich habe vermutlich öfter neu angefangen, als vernünftig gewesen wäre. Aber Vernunft war rückblickend auch nicht immer mein erfolgreichstes Geschäftsmodell.» Das sagt Michelle Petit, die heutige Immobilienmaklerin. Wobei sie das Wort «Maklerin» selbst schrecklich findet. Dafür will sie ihre Kundschaft so ehrlich wie möglich beraten. Michelle erzählt von ihrem abenteuerlichen Lebenslauf, von Fehlentscheidungen und einem Burnout. Sie spricht über gescheiterte Beziehungen, eine wilde Tanzphase und verrät, was ihre grösste «Red Flag» beim Dating ist. Eine Spezialfolge – zum ersten Mal mit einem Gast, der nicht aus der Entertainment-Branche kommt. Und trotzdem ist die Folge nicht nur unterhaltsam, sondern auch inspirierend, weil nicht nur Michelle aus ihren Fehlern lernen kann.
Mehr über Michelle Petit und ihr Unternehmen
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich war damals masslos überfordert.
00:00:03: Damals gab ich das wohl nie zu, aber es ging dann mit einem Hörsturz und bin geradeaus in ein Bern gelaufen.
00:00:16: Hallo miteinander und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von meinem Podcast «Können wir reden?» Heute mit einer absoluten Spezialfolge unter einem absoluten Specialgast Michel, bitte!
00:00:32: Nein, es ist Pütti.
00:00:35: Wenn das E hat am Fluss, dann wirst du es sagen!
00:00:39: Jetzt senken sich natürlich alle Leute Wert.
00:00:41: zum Geier ist Michelle Püti Du hast dich bei mir beworben mit einem wirklich sensationellem E-Mail also mit dem Lebenslauf.
00:00:49: wirklich das Liss sich hervorragendst und ich würde einfach kurz deine Freundin zitieren wo du quasi zitiert hast im E-mail die Reise man den Teppich unter den Füßen weg und du fängst an zu fliegen und machst einfach weiter.
00:01:02: Oder, du hast gesagt, ich habe vermutlich öfter neu angefangen als vernünftig gewesen wäre.
00:01:10: Aber vernunft war rückblickend auch nicht immer mein erfolgreiches Geschäftsmodell.
00:01:16: Also freue mich sehr fest, dass ihr da bist und es ein bisschen erzählst aus deinem Leben.
00:01:20: wo würdest du eigentlich anfangen?
00:01:22: Das ist eine gute Frage!
00:01:23: Wir können gleich den gemeinsamen Nennerschnell finden weil ich am Gag gestern zu Tübertorf bin.
00:01:29: Also eine Veranstaltung, die Flug und Zug heisst.
00:01:32: Quasi so ein offener Event für Kinder und Grossen, die wollen Flüger etc.
00:01:39: anschauen und so... Und du hast ja auch etwas korrekt zu deinem Dorf.
00:01:45: Unter anderem ja!
00:01:46: Weil dein, glaube ich, Ex-Mann oder Mann?
00:01:49: Der
00:01:49: Vater der Kind.
00:01:51: War das ein Militärpilot?
00:01:53: Ist es immer
00:01:54: noch?
00:01:55: Ja, okay.
00:01:56: Krass!
00:01:56: Ich
00:01:57: weiss zwar nicht ob er immer noch aktiv fliegt, da müssen wir ihn jetzt fragen.
00:02:00: Aber ja ist immer noch.
00:02:02: Und wie ist es zu dem auch, dass du dir einen Militärenpilot gehen willst, um zu testen?
00:02:06: Damals, für gefühlte hundert Jahre... Nein schon nicht ganz.
00:02:12: Nein, ich habe in einer Wege gewohnt und der hat in einer WEGE gekonnt.
00:02:17: So viel ich mich erinnere, war es sein Geburtstag.
00:02:21: Früher ging man noch als Kaufleuter in den Ausgang.
00:02:25: Und so ist das dann irgendwann entstanden und haben wir uns im Kaufleuten kennengelernt.
00:02:30: Ich habe ihn zwar nicht wirklich verstanden ... Nur französisch geredet, aber das ist dann irgendwie gleich ... Also schon ein bisschen deutsch damals.
00:02:37: Aber natürlich heute ist es etwas anders.
00:02:39: Heute retten Flüssen in Schweizerdeutsch und...
00:02:41: Ja!
00:02:42: Und du fliessen Französisch?
00:02:43: Ich inzwischen fliessend französsisch, genau.
00:02:45: Weil
00:02:45: ihr ja glaubt auch wieder West-Schweiz gelebt habt.
00:02:48: Ja, okay.
00:02:50: Aber was ich vor allem lustig fand ... Du hast geschrieben, dass du gar keine Ahnung hattest vom Militär oder die Luftwaffe gibt etc.
00:02:58: Stimmt.
00:02:59: Ich habe damals in Dietlich gearbeitet Und ich habe mich immer gefreut, was der Lärm ist.
00:03:05: Ohne Witze.
00:03:05: Ich wusste nie, dass wir Militär beläuten.
00:03:08: Und wenn er mir am Abend oder vielleicht zwei bis drei Tage später gesagt hat, was er beruflich macht, dann dachte ich, ah!
00:03:16: Und irgendwann sagte er, ja weißt du das war weit, sie kamen top und ich ... Er
00:03:23: hat sicher mega viele Frauen, die vorher beeindrucken können.
00:03:26: Wahrscheinlich!
00:03:27: Und
00:03:28: es einfach gar nicht so geht.
00:03:29: Aber er hat auch immer einen Militär ... oder nein?
00:03:32: Einfach so eine Fliege und so eine Brille an.
00:03:35: Ja, wahrscheinlich.
00:03:35: Also er hatte sie damals sicher gehabt.
00:03:37: Es ist mir nicht immer aufgefallen.
00:03:39: Das Übergewämtchen, das es hier gibt.
00:03:42: Es war etwas mehr in meinem Maul, aber sonst den Helm und was es halt der Klassiker hat.
00:03:49: Und hast
00:03:49: du dann aber gleich einmal ein bisschen cool gefunden?
00:03:53: Ich finde es heute auch noch cool!
00:03:55: Aber es ist halt wie so vieles, eine Gattung für sich... Das gibt ja nicht so viele in der Schweiz, die das machen.
00:04:05: Ist er Dynamics Formationen geflogen?
00:04:07: Er flog im PC-Siebenteam genau.
00:04:11: Ja, es ist nicht verwechseln mit der Pottruss-Wisse.
00:04:13: Das ist nicht das
00:04:13: Gleiche.
00:04:14: Und die PC-Sieber sind aber gleich diese ... Nein, die haben keine Propeller?
00:04:17: Doch, das sind
00:04:18: Propelle.
00:04:19: Ah, sie
00:04:19: sind PC-sieben, genau!
00:04:21: Da hat man gerade einen erzählt bei dem Flug und Zug im Dübertorf, dass man diesen Propellern auch Ventilatoren sagt.
00:04:29: Weil wenn er abstellt kommt er pilotisch schwitzen.
00:04:32: Schön ja... Neuer ist mit ihnen.
00:04:35: also ich glaube er hätte die ganze ... Die ganze Karriere durchgemacht.
00:04:39: fall den Flüger.
00:04:40: Wenn wir uns kennengelernt haben, gab es ja die F-Achzehn auch nicht mehr.
00:04:44: Und da ist noch der F-Euf, also der Tiger.
00:04:47: Der
00:04:47: Tiger?
00:04:48: Ja!
00:04:48: Das
00:04:48: sind die, die Patre usw.
00:04:49: noch fliegen.
00:04:50: Okay...
00:04:51: Mein Lieblingsflöger war immer mit mir rasch.
00:04:52: Also die
00:04:53: Flügel nimmten
00:04:54: mich.
00:04:54: Mit dem coolen Flüggel, der Dreieckigen.
00:04:57: Ja,
00:04:57: das ist glaube ich irgendetwas ausgestellt.
00:04:59: Ja voll, die haben wir jetzt eben angesehen.
00:05:01: Ah,
00:05:01: die hatten sie auch
00:05:02: gesehen.
00:05:02: So ist es drin zu essen.
00:05:04: Wir haben viel Fötterliss gemacht.
00:05:06: Nein, es war lustig.
00:05:07: Auf jeden Fall ist das dann irgendwann zent gegangen oder so.
00:05:12: Und dann bist du wieder zurück auf Zürich?
00:05:14: Ja, da bin ich wieder zurück in Zürch und dann ... ja... ist es dann ein Leben weitergegangen.
00:05:21: Der Vater ist fliegend aber beziehungsweise ... ja wir sind dann zurück auf die Zürche.
00:05:27: In dem heißen zwei Tausend und vier Sommer
00:05:31: Drei, glaube ich.
00:05:31: Also drei?
00:05:32: Ist das drei gewesen?
00:05:33: Ja.
00:05:33: Ich weiss es nicht mehr genau, aber auf jeden Fall dann sind wir zurück auf Zürich.
00:05:37: Dann habe ich eben den Schulabschluss gehabt, darum weiss ich es genau.
00:05:41: Ich war schon
00:05:42: mit zwei Kindern unterwegs.
00:05:43: Du hattest ein
00:05:47: bisschen atent in der E-Mail, du hättest deine zwanzigere Nachholt.
00:05:53: Alles nachgeholt, was sie anholen mussten.
00:05:57: Wieso denn?
00:05:58: Ja, natürlich.
00:06:00: Wenn du so früher Hirat bist und früher Kind hast dann ist es wieso nicht geben, dass der Mabig jetzt noch auf Pisten geht.
00:06:07: Und klar habe ich das vorher auch gemacht aber natürlich nicht in dem Sex.
00:06:11: jetzt mal so ausgewachsen... Dein
00:06:12: Mann ist schon auf Piste!
00:06:13: Ja, er ist auch auf Pistchen genau.
00:06:15: Aber ich hatte natürlich nicht den Ausgang und das Leben oder die andere haben ihren zwanzig.
00:06:22: Dann, als wir uns trennten und ich zurück zu Zürich bin, habe ich natürlich das Privileg gehabt dass ich meine Mutter nebenan hatte und den Kasolkind im Bett gefunden habe.
00:06:31: Ich bin dann mal weg.
00:06:34: In meinen ganz jungen Jahren, in meinem Teenagerjahr habe ich schon angefangen zu tanzen, aber nichts Wahnsinniges, ein paar Tonniere und so, aber nicht grosses.
00:06:43: So Rock'n Roll oder
00:06:44: was?
00:06:44: Wenn wir noch Rock'N Roll anfangen und nachher das ganze Klass ist, wärst du Kaiserball und so den Standort.
00:06:51: Also Walzer und so.
00:06:52: Aber es war mir alles etwas langweilig.
00:06:55: Und dann nach der Trennung habe ich irgendwo in so einem Ausgang ... und dann habe ich das Saal so entdeckt und gefunden, dass es jetzt ist.
00:07:05: Und natürlich ist bei mir tendenziell so, wenn ich etwas cool finde, dann ist all in.
00:07:11: Es gibt ja wenig, dass ich nur ein bisschen davon mache.
00:07:15: Ich bin jeden Abend auf Pisten und am Schluss habe ich ihn auch noch unterrichtet.
00:07:23: Bist du auch noch mit einem Tanzlehrer durchgebrannt?
00:07:29: Wenn man das jetzt alles wirklich veröffentlicht...
00:07:31: Ja du kannst einfach sagen, was du willst.
00:07:33: Du
00:07:34: ja!
00:07:34: Also ich sage es mal so.
00:07:35: Es ist sicherlich dass ich das nicht ausgelassen habe.
00:07:39: Einer oder Ander hat die Sympathie über das Tanzen ausgegangen.
00:07:43: Das ist schon so.
00:07:44: Also ist das irgendwie nicht nur ein Klischee?
00:07:48: Man sagt in der Tanzzene wenn du einen Ich sage es momentan, als Mann nicht wahnsinnig gut ausgesehen ist oder wahnsinnige.
00:07:56: Was immer, was bei George Clooney sagt, aber wenn du das tanzen kannst, dann hast du so ein Wahnsinniges Plus bei den Frauen.
00:08:03: Es ist wirklich so!
00:08:05: Aber ich habe mir natürlich schon etwas den einen oder anderen verursacht und es ist auch... eine Beziehung daraus entstanden, die dann über mehrere Jahre gegangen
00:08:14: ist.
00:08:14: Das war auch schön.
00:08:17: Aber viele sagen ja es ist nur mein Tanzpartner und macht keine Sorgen.
00:08:23: Das kann man glauben, oder ich habe
00:08:26: nicht so.
00:08:27: Wenn du frisch verliebt bist und so, glaubst du das alles noch?
00:08:30: Vielleicht auch in den nächsten paar Jahren.
00:08:32: Ich sage nicht, dass man das nicht differenzieren kann.
00:08:33: Es gibt sicher Sättungen, wo sie können aber ich glaube ... Das Tanzen ist ein so intimer Sport.
00:08:39: Ja,
00:08:41: schon!
00:08:42: Man
00:08:42: ist nahe und man spürt sich, man schmeckt sich... Es ist sehr körperlich.
00:08:47: Und je nachdem, wenn der Funken überspringt, dann hat es so.
00:08:50: Wir
00:08:51: kommen gerade in den kleinen Storynsinn.
00:08:53: Ich habe in der Berufsschule mal jemanden attraktiv gefunden, der in der Klasse war.
00:08:58: Dann haben wir im Tonunterricht mal sielle tanzen.
00:09:01: Dann darf ich die tatsächlich quasi ... quasi wie Hebe oder ihre Gegenüberseite zum Tanzen.
00:09:09: Und dann ist sie aber so stief und der Körper war so kühl, dass ich gefunden habe, das ist glaubelich nicht
00:09:16: so praktisch.
00:09:17: Ja, da lernt man sich vor ganz anderen
00:09:19: Ebenen kennen!
00:09:20: Das war wirklich eine der schönsten über den ganzen Klass, aber irgendwie auch so.
00:09:24: Es hat dann wie nicht so gepasst...
00:09:26: Es nützt denn eben nichts?
00:09:27: Nein es muss ja schon die Chemie stimmen und beim Tanzen merkst du relativ schnell.
00:09:33: Und was hätte ich dort so etwas angetrieben in dieser Phase?
00:09:38: Ich glaube, es ist wie man auf einem klassischen Weg sieht.
00:09:40: Es ist ein Moment, in dem ich mich selbst mal gespürt habe.
00:09:47: Nach zwei Kindern mit dem ganzen Drum und Dran, was dann passiert, haben wir daran noch etwas geschafft.
00:09:53: Du warst nie für dich.
00:09:54: In der Zeit habe ich mich wirklich ausgelebt und auch gespürt und gemerkt, das finde ich cool oder nicht.
00:10:04: Wenn ich heute zurückgucke, denke ich mir, wie habe ich das alles unter einen Hut gebracht?
00:10:09: Obwohl ich heute auch viel zu tun habe.
00:10:10: Aber es ist einfach so die ganze ... Ja, das Ganze drumherum und das war eine Art Findungsphase.
00:10:17: Ich habe sehr viel gelesen, ich habe sehr viele esoterische Gehörs gemacht.
00:10:21: Und jetzt muss ich noch ein wenig Räucherstäbe hier und noch ein Ritual da machen.
00:10:28: Es war schön aber es hat mich nicht ... Das hat mich sicher weitergebracht.
00:10:32: Es bringt einem alles weiter in diesem Sinn, aber es ist nie so ... Ich war oft auf der Suche.
00:10:38: Werden Sie andere machen das früher?
00:10:40: Es macht jeder dann, wenn er das Gefühl hatte, dass es richtig für ihn war.
00:10:43: Aber ja, es war eine suchende Zeit zwischen den Dreißiger und den Vierziger.
00:10:49: Auch die Berufsfläche.
00:10:49: Die habe ich auch ganz viel ausprobiert.
00:10:53: Ich kann jetzt sagen, ich nenne mir eine Firma.
00:10:59: Aber es geht in die Richtung.
00:11:00: Es ist einfacher zu aufzählen was du nicht geschafft
00:11:02: hast?
00:11:02: Ja und es ist auch einfacher zum Aufzählen das ich nicht schon ausprobiert habe.
00:11:07: Was hattest du für eine Ausbildung?
00:11:09: Ganz
00:11:10: klassisch!
00:11:12: Im Elektrizitätswerk von Kanton ... als einziges Mädchen in den Detailhandel gemacht und ich war in der Elektrofachabteilung.
00:11:21: Ich war jetzt nicht so wahnsinnig sexy als Mädchen das zu machen, aber sie ist irgendwo durch einen guten Betrieb, halt Kantonsbetrieb und sehr konservativ.
00:11:32: Ist okay gewesen, wenn ich heute zurückgelegen würde, würde ich wahrscheinlich etwas anderes machen.
00:11:36: Aber ja, es ist okay gewesen.
00:11:38: Es war eine gute Lehre.
00:11:39: Also ich hatte einen guten Lehrmeister, ich hatte eine sehr gute Lehrmeistrin und sie hat mir sehr viel ... ... sehr viel Disziplin beibringt.
00:11:49: Ja, das ist wahrscheinlich nicht... Ich sage mal, es hat so etwas gefruchtet von vielen Sachen.
00:11:55: Es gibt heute noch einen Moment, in dem ich ein Kabel aufrollen muss.
00:11:58: Es ist wie so in mir drin, dass ich es weiss, wenn ich es aufrolle, weil sie immer gesagt hat, darfst du es nur so machen?
00:12:05: Und ja,
00:12:06: genau.
00:12:06: Ich finde es mega schwierig zum Kabel zu aufrollern!
00:12:10: Das ist ganz einfach.
00:12:14: Was ist denn der Trick?
00:12:16: Ja, die Regelmäßigkeit und den guten Abstand, dass du am Fluss noch gut findest.
00:12:20: Das
00:12:20: kann
00:12:21: man nachher.
00:12:23: Das ist wie bei Tanzschritt!
00:12:24: Da bin ich einfach komplett überfordert, nach dem ersten oder zweiten.
00:12:28: Gut für den Mann ist es nicht ganz einfach, tanzen zu lernen.
00:12:31: Also weisst du, du musst ja für dich lernen was du mit deinen Füßen machst und am Schluss musst du nicht die Frau führen und dann musst du wissen wann sie wo hinschickst.
00:12:37: also das ist auch nicht ganz so.
00:12:38: Wir haben immer gesagt in der Tanzschule, der Mann ist eigentlich der rahmes Frau ist das Bild.
00:12:44: Ja?
00:12:45: So ist's ja eigentlich allgemein.
00:12:50: Ja, stimmt.
00:12:52: Und dann bist du beim E-Kanzen aber wahrscheinlich bald einmal weg?
00:12:55: Ah ja, da bin ich relativ schnell weg.
00:12:58: Nachher bin ich eben auf die Ditliche geschaffen.
00:13:01: Auch im Verkauf und dort in einem grossen Laden.
00:13:04: Dort habe ich das Trönen der Flugzeuge gehört.
00:13:09: Aber wo ich Mutter geworden bin, habe ich den ersten Jahren nicht geschafft und nachdem wir uns trennten ... Bevor wir uns kennengelernt haben, muss ich noch einwerfen.
00:13:18: Ich habe im Flughafen geschafft bei der Autovermietung und das hat mir extrem gut gefallen.
00:13:24: Ich bin zwei Sprachen aufgewachsen und wollte ursprünglich mal zu den Swissair.
00:13:30: Das war mein Ziel.
00:13:32: Aber ich habe es nicht geschafft wegen meiner französischen Kenntnis und verbrachte einen halben Jahr in der Weltschweiz.
00:13:41: Jetzt habe ich aber meinen nächsten Mal noch nicht gekannt Und dann, als ich mich getrennt habe, bin ich wieder zurück zu der Autofamiete.
00:13:49: Es war ein gutes Setting mit Kindern und Schichternschaften und so.
00:13:55: Und das Mami nebenan gekannt.
00:13:57: Das war cool.
00:13:59: Aber was ist deine Zweitsprache?
00:14:02: Englisch!
00:14:03: Ja, unser Vater ist ursprünglich aus Gönse.
00:14:07: Okay.
00:14:08: Ich nehme auch, dass es irgendwo in England ist oder?
00:14:10: Nein
00:14:10: das ist ein Kanalinsel, logischerweise ist es nicht klassisch.
00:14:13: Das kann ja nichts klassischer sein.
00:14:15: Nein das sind Kanalinsels zwischen Frankreich und England.
00:14:19: Wenn du auf die Brötdane rauf fährst und dann hast du so paar Inseln, Kanali-Inseln.
00:14:25: So ein bisschen Steuerparadies.
00:14:29: Du bist von Anfang an immer super Englisch gesprochen.
00:14:32: Ja bis ich in Kinske komme bin, habe ich praktisch kein Deutsch können.
00:14:36: Genau, also nur Englisch.
00:14:38: Meine Mutter hat natürlich Schweizer-Deutsch gesprochen, aber die Hauptsprache war Englische.
00:14:42: und nachher, als ich in Kinski kam, bin ich so laut für diese Verzellungen.
00:14:49: Ich war schon dabei, aber ich mag mich nicht mehr so gut erinnern.
00:14:53: Also dann hast du
00:14:55: Autos vermietet?
00:14:56: Genau, und dann gab es ein paar andere Jobs nebenan.
00:14:59: Das war ja nicht so eine Erfüllung.
00:15:02: Das Auto für mich war lässig, aber ich hatte das Gefühl, dass es jetzt nicht möglich war.
00:15:06: Dann habe ich mal bei einem Hersteller von Naturprodukten gearbeitet.
00:15:14: Das ist auch noch lässiger.
00:15:15: Das waren wir in der Gegend.
00:15:17: Der hat die Demetergeschichte hergestellt.
00:15:20: Es war ein Künstler und den ganzen Verrucktercheid.
00:15:23: Wir haben das schon verstanden, aber er ist ... Ich war wahrscheinlich zuforscht und der war etwas zuforsch.
00:15:32: Irgendwann fanden wir dann besser mit einem getrennten Weg.
00:15:36: Ich habe mal beim grössten Schocki-Hersteller in der Schweiz gearbeitet.
00:15:39: Da hatte ich das Gefühl auch im Büro.
00:15:41: Das ist auch super.
00:15:43: Wer ist der Grösste?
00:15:44: Der allergrößte?
00:15:45: In der Schweiz ist Barry Kellibald.
00:15:51: Wenn du zu überdorf bist, hat es eine grosse Schokolade.
00:15:53: Aber das kennt man ja vom Namen her gar nicht?
00:15:55: Nein!
00:15:55: Es ist aber einfach der Hersteller.
00:15:57: Aber am Schluss wird es eigentlich vertrieben in die verschiedenen Einkäufer des Kakaos und dann stellt er diese Schokoladen für die verschiedenen Herstellern hin.
00:16:09: Ich
00:16:10: hoffe, ich habe es jetzt richtig gesagt.
00:16:12: Ja du ist ja egal.
00:16:14: Aber
00:16:15: ich dachte,
00:16:15: das sei etwas wie Linda und Sprüngli oder keine Ahnung was das Größte wäre?
00:16:19: Ja, ich glaube Linda und sprüngli sind auch Abnehmer von denen.
00:16:22: So viel, so für mich mag erinnern.
00:16:24: Okay!
00:16:24: Und was hast du dort gemacht?
00:16:25: Jetzt
00:16:25: habe ich einfach das Büro gemacht.
00:16:26: Das Gefühl, ich muss jetzt mal im Büro topen.
00:16:29: Also nine to five.
00:16:30: Es wären auch einmal etwas aber es ist gar nicht entsprechend mit dem Naturell.
00:16:34: ... ist gar nicht meine Zeit.
00:16:37: Ich kenne dich zwar überhaupt nicht, aber das hätte ich dir auch sagen können... Nein,
00:16:40: das ist so!
00:16:41: Aber weisst du es ist eben in dieser Findungsphase?
00:16:43: Also du versuchst alles irgendwie... Ja klar!
00:16:46: Was ich dann relativ schnell gemerkt habe, dass ich viel mit Leuten zu tun... also dass ich mit Menschen etwas zu haben will und dann in der Tanz-Phase und Findungsphase.
00:16:58: nachdem ich mich trenne von dem einen Tanzpartner, wo mein Partner geworden ist Ja, habe ich mich dann irgendwie ... Damals war Facebook noch recht ... Also Messenger und Facebook waren recht trendig.
00:17:13: Und dort hat mich meine Sonnekastenliebe sozusagen angeschrieben Ja, es gab einen zu anderen.
00:17:21: Man hat sich getroffen und man fand schon, dass er sich trennt.
00:17:26: Ich habe mich jetzt getrennt.
00:17:27: Jetzt ist der Moment.
00:17:29: Und ich bin dann mit Sack umgepackt, Kinn packt ... Ich bin relativ schnell.
00:17:36: Wir waren wahrscheinlich in drei, vier Monaten zusammen.
00:17:40: Und ich habe gefunden ... He's the one and only und wir sind ja jetzt schon zu Hause.
00:17:46: Also ich bin dann schon zuhause gezügelt.
00:17:49: Ja?
00:17:50: Genau!
00:17:50: In der Stadt?
00:17:51: Nein auf Püttenharten.
00:17:53: Auf Püttehaar, okay.
00:17:54: Genau.
00:17:55: Und da bin ich mal dort aufgezügelt, hab die Kinder aus der Schule mitgenommen und haben sich natürlich alle einen Kopf gelangen und gesagt, hey Michelle, was machst du hier?
00:18:04: Und ich dachte, nein, das ist es jetzt.
00:18:06: Der Hof von Zeug und Sachen auf jeden Fall.
00:18:09: Es ging nicht lang.
00:18:12: Leider!
00:18:12: Ich wusste aber in dieser Zeit Michelle, wenn du zurückgehst auf Zürich musst du einen Job haben.
00:18:20: Einen, der ein bisschen Geld bringt.
00:18:25: Dann hat sich hier schon nach Hause ... Im Job bei Engel und Völkers, wenn ich gesehen habe.
00:18:32: Und da hatte ich gefunden, hey weisst du was?
00:18:34: Das ist doch cool!
00:18:34: Immer bei mir, das habe ich schon immer cool gefunden.
00:18:38: Ich kann mich beworben und bei anderen kommen... ...ich habe mich selten beworbt und hat den Job bekommen.
00:18:43: Das muss man wohl kennen.
00:18:44: sagen, es hat auch nicht geholfen.
00:18:47: Immer wenn ich einer war...
00:18:48: Sie hätten mal die einen oder andere mal solle nein sagen.
00:18:51: Ja, sie hat wahrscheinlich in gewissen Sachen hättest wir ein Sport gegenseitig.
00:18:56: Und dann bin ich bei Engl-Völkers gelandet und habe dort ... Ja, ich hatte mega Freude.
00:19:02: Dann habe ich gemerkt, dass die Distanz zwischen ... Ich bin zurück auf Zürich gezogen und habe gemerkt ,dass die Distance in Züricher fuhr.
00:19:09: Wenn du als Marker schaffst, musst du irgendwie lokal zu Hause sein, dein Netzwerk haben.
00:19:15: Und dann habe ich relativ schnell gemerkt das es nicht gut kommt.
00:19:18: Also gut kommt für mich!
00:19:20: In England und Völker gibt es sie auf der ganzen Welt, auch in der Schweiz.
00:19:24: Und ich habe mich dann versetzt auf Zürich.
00:19:31: Ich schaffte dort die Welt der Immobilien und fand, wow das ist schon cool!
00:19:38: Du bist so ein Rollercoaster oder du bist immer unter Adrenalin?
00:19:45: Der Top relativ gut.
00:19:47: Es ist sehr gut gekauft für die Kinder.
00:19:50: Für meine Kinder war es gut, weil ich viel Zeit hatte, nach Hause zu arbeiten.
00:19:56: Ja und dann habe ich irgendwo im Inserat in einer Zeitung oder am zwanzig Minuten gesehen, dass ein Inserate von einer schwedischen Firma hatte.
00:20:10: Und irgendwie konnte ich den Namen nichts mit dem machen.
00:20:13: Eben
00:20:14: nicht!
00:20:15: Eben nicht, ich konnte nichts mit dem Namen anfangen.
00:20:18: Und es hat einfach eine Projektleitung ausser die Dienstes gesucht und ich habe gefunden, dass mindestens drei Sprachen inzwischen auch Französisch können.
00:20:26: Und dann fand ich ja gut, also why not?
00:20:29: Also bewerben kann man sich immer!
00:20:31: Ich bin dann beworben und zwei Wochen später heiss Frau Pettimont, wir würden sie gerne ... Es war ein bisschen verlockender, weil Skandinavische Unternehmen sehr familienfreundlich festeinkommen.
00:20:48: Ich fand das schlässig.
00:20:50: Dort verliebte ich mich in den Job und in die Firma.
00:20:55: Das konnte ich auf Schweden.
00:20:58: Ich war fast drei Wochen in Schweden bei minus sieben Grad.
00:21:04: Es war relativ frisch, aber es ist nichts so trotzig.
00:21:07: Ich habe mich einfach in die ganze Kultur und auch die Firma ... Die hatte wirklich das Spirit gehabt, was mir wahrscheinlich lange gefehlt hat oder ich überall ein bisschen gesucht habe.
00:21:15: Und da bin ich völlig aufgegangen.
00:21:17: Das war mein Ding.
00:21:18: Einrichtigen Möbel Interior.
00:21:21: Das ist so das gewesen, weil ich fand, wow!
00:21:23: Da fühle ich mich daheim.
00:21:25: Und bin natürlich auch alle entgangen.
00:21:27: Also wirklich, ich habe dort alles gemacht.
00:21:30: Genau Und dann logischerweise ist auch das nicht in meinem Lebenslauf.
00:21:36: Nicht für immer gewesen?
00:21:39: Ja, aber es war irgendwie so.
00:21:41: Ich habe einfach gemerkt wie viel Potenzial die Firma hat und wie oft dass das nicht gelebt worden ist.
00:21:46: Und ich habe einfach gefunden ... Ich hatte nie mehr etwas zu meinem Chef gesagt.
00:21:51: Ich sag schon etwas im Stuhl und er nahm das immer auf die lockeren Schulter.
00:21:55: Ich habe es auch so archastisch gemeint, aber ich habe es eigentlich ernst gemeint.
00:21:58: Ich hatte gefunden, dein Job wollte ich.
00:22:02: Und ich setzte mir das ein bisschen zum Ziel.
00:22:04: Also ich will dem sein Job haben.
00:22:06: Ich will jetzt Chefin werden!
00:22:09: Und ich meine ... Leute um mich herum sagten, wie würdest du das machen?
00:22:12: Das ist unmöglich.
00:22:13: Ich fand einfach, dass ich es nicht weiss, wie ich es mache.
00:22:16: Ich weiss einfach, was ich mache.
00:22:18: Ja... habe ich dann die Chefin in Schweden vor die Wahl gestellt, entweder innen oder mich und sie haben sich dann für ihn entschieden.
00:22:32: Und das hat man dann so zu sagen wie wir auf Schweizerische sind, hat mir den Grinn nicht zugelassen.
00:22:38: Ich dachte, nein!
00:22:39: Das kann es jetzt wohl nicht sein oder?
00:22:42: Da bin ich halt ein Kind gegen meinen innersten Willen und ich muss einfach sagen Nein, das lasse ich mir jetzt nicht bieten.
00:22:48: also dann gehe ich Und dann bin ich zu einer anderen Firma, also hatte nichts mit Möbel zu tun und vielleicht musste ich einen Job haben und habe gefunden.
00:22:55: Ich lasse mein Netzwerk spielen, habe relativ schnell etwas gefunden aber es hat einfach ... Es hat mir mein Herz gebrochen!
00:23:01: Ich habe gefunden, nein, ich will den Job.
00:23:03: Und irgendwann habe ich zu meiner Schwester gesagt, dass ich wieder zurück bin.
00:23:08: Aber es ist wie so... Ja, ich hätte mir das nicht ... Ich hatte sozusagen das Rückgrat nicht gehabt zum sagen, ich habe einen Fehler gemacht.
00:23:16: Irgendwann sagt meine Schwester, weiss du was hast zu verlieren?
00:23:19: Jetzt gehst du einfach noch mal an und sagst, es war halt ein Fehler.
00:23:22: Es muss halt etwas demütig sein oder?
00:23:26: Und ich habe das dann gefunden.
00:23:27: also mache ich das aber nicht um jeden Preis und habe einen Businessplan geschrieben was Ich würde anders machen wie ich es würde anders tun und bin auf Schweden geflogen und habe mit der Geschäftsleitung einen Termin gemacht und gesagt Schau ich komme zurück.
00:23:44: so so so und so würde ich es machen Aber die Bedingung ist dass er nicht mehr die Position hat.
00:23:51: Dann haben sie neun Monate lang gebraucht, bis es einen entscheiden
00:23:55: können?
00:23:57: Wenige Geburt!
00:23:58: Und ich habe während neun Monaten mich wirklich nicht von dem Bild abbracht.
00:24:02: Ich sitze irgendwann auf diesem Stuhl und so ist es dann gekommen.
00:24:07: Und das hat mich wahnsinnig gefreut.
00:24:10: Nicht weil ich den Job wollte sondern weil ich das Gefühl hatte jetzt ... Jetzt habe ich es geschafft oder?
00:24:15: Das ist für mich schon meintlich.
00:24:17: heute würde ich sagen ja Man kann alles manifestieren, was man will.
00:24:21: Es ist logisch und man kann das machen.
00:24:23: Aber die Konsequenz dessen war mir nicht bewusst.
00:24:28: Was mit dem losgetreten wurde?
00:24:30: Das ist eine viel verantwortliche Mitarbeiterführung.
00:24:37: Wie alles im Leben hatte auch seine Schattenseite.
00:24:40: Ich war masslos überfordert.
00:24:44: Damals hätte ich wahrscheinlich nie zugegeben.
00:24:46: Aber das war ich auch.
00:24:48: Ich habe vieles nicht verstanden und habe mein Besten gegeben, aber es hat dann mit dem Hörsturz geändert.
00:24:56: Ja, ja.
00:24:56: Genau weil ich in diesem Hamsterrad permanent am Morgen neun im Büro, am Abend um neun noch etwas posten wollte als Tankstelle für den Zanacht.
00:25:07: Es war wie so, es war einfach too much, zuviel.
00:25:11: Und ich bin geradeaus in ein Bonnet gelaufen.
00:25:15: Also wirklich Ich war ein Jahr daheim und wusste, was ich machen kann wie ich es mache.
00:25:23: Irgendwann habe ich gefunden, dass ich langsam wieder in den Job bin.
00:25:26: In der Möbelbranche habe ich gut gekämpft, hatte meine Connections und dachte, das wäre gut.
00:25:32: Gleich noch zu dicken?
00:25:33: Nein!
00:25:34: Der
00:25:35: deutsche Hersteller.
00:25:37: Und dann kam Corona.
00:25:42: Ist es relativ schnell gegangen, hat man reduziert ... Und das war so der Gongschlag für mich.
00:25:48: Ich fand dann, was man jetzt machen kann.
00:25:55: Da habe ich momentan überlegt und finde vielleicht sollte ich dich um dich kümmern.
00:26:03: Corona wissen wir alle, die Online-Kürse sind aufpoppt wie aus allen Ecken oder Anderen ist irgendwie das Kürschen gekommen und das eine hat es am anderen geführt Und ich habe dann dort ein Kürschen gemacht und da etwas gemacht, eine Ausbildung.
00:26:18: Also Ausbildung... Ein Kurs!
00:26:21: Ein Online-Kurs muss man sagen.
00:26:23: Mit irgendwie einem Diplom oder so?
00:26:24: Genau mit dem Zertibikat.
00:26:27: Ja, ich habe diese Kürse gemacht und ich bin wirklich begeistert gewesen und ich will nie mehr mal besprechen dass das nicht funktioniert.
00:26:35: aber ich habe so viel Geld investiert.
00:26:38: Wirklich also Beträgen Das kann mich ja niemandem getraut sagen.
00:26:46: Und es ist wie so eine ... Die Sucht wurde vielleicht falsch, aber es war so, dass ich das Gefühl habe, wenn ich das nicht mache und den Kurs mache, weiss ich nachher alles.
00:27:01: Ich habe mich dann ausbilden lassen, Hypnosis-Therapeutin online.
00:27:08: Mit einer anderen Handbezertifikate.
00:27:10: Das ist wenigstens auch weltweit anerkannt und nicht irgendwie einfach ... Es war nicht nur kürzlich, sondern es gab Hände und Füsse.
00:27:18: Nichtsdestotrotz hatte ich das Gefühl.
00:27:20: Jetzt ist der Durchbruch mit dieser Online-Welt.
00:27:25: Ich habe das Gefühl gehabt, ich bin immer kurz davor, jetzt muss es doch dann kommen.
00:27:32: Und dann ... Ja?
00:27:34: Dann habe ich dann... Irgendwann hat mein Sohn gesagt, Mami, ich weiss was.
00:27:38: Probieren wir mal... Gehen wir auf TikTok?
00:27:41: Er sagt nein!
00:27:41: Also nein!
00:27:43: Das machen wir dann auch
00:27:44: noch.
00:27:45: Dann das Video, das solltest du ja machen können.
00:27:47: Ja damals aber das ist wieso... das ist außer Frage gestanden.
00:27:51: Und irgendwann in dieser Ausbildung zur Hypnose-Therapeutin die Ausbilderin sagte zu mir, dass es so eine gute Stimme für Hypnosen ist.
00:28:01: Nimm dieses Zeug auf mach live Hypnosen.
00:28:03: Ich dachte ja gut.
00:28:06: Ich habe keine Nullhemmungen, das zu machen.
00:28:09: Dann habe ich gefunden ... Aha!
00:28:11: Auf TikTok kann man Live gehen.
00:28:12: Da braucht man Tausend Follower, dass man das tun kann.
00:28:14: Ich dachte, okay, also gucke, damit man auf diese Tausende Follauer kommt.
00:28:19: Und nachher ist es losgegangen und es hat wirklich funktioniert.
00:28:26: Das muss ich sagen, das war ein Punkt, den ich nicht in der Drehdose fahre.
00:28:31: Aber was ist denn das Live im Gnosen?
00:28:36: Mein Zuhause war ein Tonstudio am Fluss.
00:28:40: Ich hatte alles mit Mikrofon und Pipapo, was es da braucht – Musik und allem.
00:28:48: Die Leute sind im TikTok live und ich habe das Live gemacht.
00:28:52: Ich habe einfach Hypnosis gesprochen und die Leute sind ... Ohne mich will er, weiss ich wie ... Aber zwischen die neunhundert und achthundert Leute habe ich live in meinem Live-Syndi gehabt, wo sie einen Hypnosis mitgemacht haben.
00:29:06: Und zum Teil dann auch mein Zeug gekauft haben und bei mir so diese Sessions gebraucht haben.
00:29:12: Ich finde jetzt haben wir es!
00:29:14: Jetzt bin ich's, jetzt ist es!
00:29:17: Und das ist halt immer wenn du nichts mehr machst... Das ist ja auch, das braucht Ressourcen und Zeit.
00:29:25: Und du bist nicht immer in der gleichen Stimmung.
00:29:28: Irgendwann habe ich es gemerkt, wenn du das nicht alle zwei Tage machst, dann passiert einfach nichts.
00:29:34: Das kann sich auch nicht sein.
00:29:36: Du kannst keine Ferien, du kannst das vorweg am Strand schaffen und so wie man das gesehen hat, das hat einfach nicht funktioniert.
00:29:44: Bist du nicht selber hinter dem gestanden?
00:29:47: Oder war das mehr zum Geschäfts- und Zügeverkauf?
00:29:51: Nein, weil ich in der Phase, an der ich das vorher für mich die Coachings gemacht habe, bin ich zu einer, bei der das dann am Schluss ausgebildet hat.
00:30:01: Ich hatte damals, als ich es für mich gemacht habe nie gedacht, dass ich das einmal fahre.
00:30:06: Ich fand einfach, ich hatte einen solchen Struggle immer mit dem Geld.
00:30:10: Und diese Ängste, die Existenzängste, was ich schon immer hatte Ich muss zuerst meine Themen lösen, bevor ich auch ansatzweise irgendjemandem helfen kann.
00:30:21: In meiner Welt war das unmöglich.
00:30:25: Während ich das für mich gelöst habe, merkte ich, es ist nicht mein Thema.
00:30:31: Es sind Themen, die ich irgendwie mitgenommen habe.
00:30:37: Muster, die im Kopf abläufen, die gar nicht meine sind ... Aber das zu realisieren, während ich es realisiert habe, habe ich gemerkt ... Wir tragen ja alle etwas mit.
00:30:49: Alle Kinder, die aufwachsen oder wir wissen alle, wie sie daheim waren und wie sie sich anfühlen.
00:30:53: Das tragen wir heute auch damit.
00:30:56: Und das Erkennen war für mich sozusagen der Game-Changer.
00:31:00: Die Ängste, dass ich nie genug habe oder Ängsten, dass es irgendwie eng wird, wurde nie eng.
00:31:06: Ich konnte immer alles zahlen können.
00:31:08: Und ... Das ist gar nicht meine Angst!
00:31:10: Das war meine Mutter oder mein Vater-System.
00:31:12: Und das ist so etwas für mich der Durchbruch gewesen und darum habe ich die Leichtigkeit wahrscheinlich auch in den Tiktoks gehabt, wieso war es so ... Hey!
00:31:21: Ich weiss dass es bei mir funktioniert hat.
00:31:23: Und ich habe also ein bisschen den Proof auf Content gehabt was das geht.
00:31:28: Sind deine Eltern eher arm gewesen?
00:31:30: Vergleich zu uns?
00:31:31: Oder warum haben sie die Ängste gehabt?
00:31:34: Unsere Mutter
00:31:36: war grundsätzlich eine ängstliche Person, also sehr vorsichtig, fast übervorsichtig.
00:31:41: Sie ist wahrscheinlich auch so aufgewachsen mit dem Hang ein bisschen zu Drama und unser Vater ... Ja, der wäre wahrscheinlich gerne ... Ich glaube es sei das Generationenthema, er wäre gerne mehr gewesen als er ist.
00:31:55: Er hat sich wohl nie genügt, obwohl er ... Ein wunderbarer Mensch und ein guter Handwerker.
00:32:02: Er hatte wahnsinniges Charisma, wenn er mit Menschen war.
00:32:05: Aber es hat wahrscheinlich wenig genügt.
00:32:07: Und dass das nie genügend ist... ...und die Angst in beiden Kombissen ist für uns gelaufen!
00:32:14: Also nicht so gut.
00:32:16: Es wurde einfach alles auf den Weg gegeben.
00:32:19: Wir sind einfach mit dem aufgewachsen.
00:32:20: Das können wir abzulegen und merken, dass ich nicht ein bin.
00:32:26: Es sind Teil unserer Eltern.
00:32:29: Das war für mich extrem erleichternend.
00:32:31: Aber kann man das einfach so ablegen?
00:32:33: Das sind Grundängste, die ja fast jeder irgendwie hat.
00:32:36: Ich
00:32:36: glaube ablegen per se oder sagen, es gehört uns nicht mehr zu mir ... Das glaube ich nicht, dass es geht.
00:32:42: Aber sich bewusst werden, wenn die Ängste kommen und du merkst, jetzt habe ich auch wieder so einen Moment, um dich schnell bewusst zu machen.
00:32:48: Wie ist das ein Ich, der das denkt?
00:32:49: Oder ist das einfach sozusagen ein altes Muster, das jetzt wieder anklopft?
00:32:52: Ich glaube dieser Unterschied, also das Bewusstsein sich dann nachher können zu machen, für mich war eine grosse Hilfe zum immer wieder mal schnellen Innenhalten.
00:33:04: Wer denkt das jetzt gerade?
00:33:05: Wie ist es wirklich ein Ich?
00:33:07: Michelle, oder ist es gerade die Mami?
00:33:09: Oder ist es der Daddy?
00:33:11: Es hat einen grossen Unterschied für mich gemacht.
00:33:15: Ich glaube, diese Ängste haben wir alle auf eine andere Art und identifizieren sich damit mit dem und sagen, ich bin halt so.
00:33:24: Und ich darf lernen, dass das gehört wie nicht zu mir.
00:33:28: Das ist ein Teil von mir, aber ... Es dominiert nicht mehr meinen Alltag.
00:33:35: Wenn ich das heute zum Teil noch habe, ist es jetzt nicht so eben...
00:33:38: Ja, es ist ja niemand irgendwie perfekt.
00:33:40: Nein!
00:33:41: Und man geht dann schnell wieder mal rein oder?
00:33:43: Aber sich dann sagen die Menschen, wer denkt das jetzt?
00:33:47: Oder wer sagt dir das im Kopf?
00:33:49: Das ist der Unterschied.
00:33:51: Das war ein Gamechanger für mich, wo ich gemerkt habe, ah ok hier muss man diese Differenzierung anbringen und dann ist es eigentlich.
00:33:58: Dann geht's.
00:33:59: Dann leben wir ein bisschen einfacher, weniger ängstlich.
00:34:03: Was hat dich das Burnout geklärt?
00:34:06: Und hat sich das im Nachhinein alles gelohnt... ...zum den anderen Typen abzusägen wie du zurück ins Unternehmen kommst
00:34:12: etc.?
00:34:13: Das
00:34:15: ist ein guter Punkt!
00:34:17: Ich glaube es ist... Also der Chef will sozusagen seinen Platz hineinnehmen und wirklich ausmangelndem... Ich habe das Gefühl, ich werde nicht gesehen und gehört.
00:34:32: Ich bin es nicht wert, ich bin gut genug.
00:34:35: Und das bei jemand anderem ... Oder durch die Aktion das zu machen, das war nur eine Bestätigung von mir selber heute.
00:34:42: Ob sie sich gelohnt hat.
00:34:45: mit der heutigen Erkenntnis würde ich sagen, nein, dieser Aufwand ist extrem gross gewesen.
00:34:49: oder den Preis, den ich bezahlt hatte.
00:34:51: aufgrund der Gesundheit ist es gross gewesen.
00:34:54: Damals, wenn mir jemand gesagt hätte, was er gesagt hätte Ich versuche jetzt, das zu verkrampfen.
00:35:03: Das ist glaube ich nicht gesund.
00:35:05: Heute würde ich es wahrscheinlich nicht mehr machen.
00:35:07: Aber jetzt bin ich etwas älter und
00:35:09: weiser.
00:35:10: Weiser?
00:35:11: Ja ja, weiser weiss ich nicht!
00:35:15: Es war eine Erfahrung.
00:35:16: Wahrscheinlich hätte es das gebraucht.
00:35:18: Was würdest du sagen?
00:35:19: sind vielleicht auch körperliche Anzeichen dafür, dass man in ein Bönn halt inner rasselt?
00:35:24: Wo kann man da frühzeitig merken... dass man die Weiche anders stellen
00:35:29: sollte?
00:35:29: Ich glaube, das kann nur für mich reden.
00:35:31: Aber bei mir ist es wirklich so, wenn ich immer etwas machen muss.
00:35:38: Also ich habe mir zum Beispiel vor Monaten abgewöhnt mit dem Handy ins Bett.
00:35:43: Also weisst du, das Handy ist im Batzimmer und ich gehe ohne Handy... Und also es muss wirklich zugehen, ein bisschen unter uns.
00:35:52: Am Anfang war es nicht ganz ohne.
00:35:54: Ja,
00:35:54: das kannst du mir vorstellen!
00:35:56: Und es ist aber ein extrem besserer Schlaf.
00:35:59: Also für mich!
00:36:01: Ich glaube, wenn du permanent in dem ... Ich muss noch schauen, ob sie jetzt noch bestellen können oder was.
00:36:07: Das Handy dominiert extrem und ist einen wahnsinnig schnellen oder sehr einfachen Weg, um sich gar nicht bewusst zu werden, was läuft jetzt gerade bei mir?
00:36:20: Auch ein Autofahrer ist für mich immer, wenn ich am Telefon muss sein.
00:36:24: Immer muss man sie loslassen.
00:36:25: Ich bin jetzt da rauf gefahren und habe nichts.
00:36:28: Es ist einfach ich im Auto und der Verkehr.
00:36:31: Und ich merke, das ist so die bewusste Entscheidung, was ich aber auch treffe.
00:36:36: Wenn viel läuft, merke ich immer irgendwie an den Go-Bin.
00:36:41: Immer noch, ach komm, ich mache noch schnell das!
00:36:44: Dann merke Michael, jetzt ist die Zeit.
00:36:47: Jetzt mal schnell runterfahren... Und vielleicht glätten ohne Fernsehen und einfach nur du.
00:36:54: Hättest
00:36:54: du auch nicht gemeint, ohne Begleisen?
00:36:56: Ja
00:36:56: nein!
00:36:57: Das wäre schon wie das Gehäuchte wäre ich dabei.
00:37:00: Okay... Wie fascht die Zuschauer bei Glättern etwas?
00:37:04: Mit der Hünke laufen.
00:37:06: Ich habe zwei Werkschnauzer.
00:37:08: Es ist so nicht immer so entspannt aber ... Aber ich gehe einfach in die Natur.
00:37:14: Ich gehe wirklich laufen oder Sport im Allgemeinen.
00:37:17: Ich habe wieder angefangen, ein bisschen Workouts zu machen und joggen.
00:37:21: Das ist extrem gut.
00:37:23: Ein guter Ausgleich!
00:37:24: Tanzen?
00:37:27: Ich war einmal bei einem Handleser.
00:37:29: Habe ich auch mal gemacht.
00:37:30: Das habe ich so lange her.
00:37:32: Und er hat mir gesagt, du musst tanzen.
00:37:34: Du musst nicht auf die Bühne, sondern auf die Fläche.
00:37:38: Auf Pisten.
00:37:40: Ja, auf Pisten!
00:37:41: Vielleicht muss ich das wirklich wieder einmal, aber es ist so... Jetzt bin ich im Aufbau von meiner eigenen Firma und es ist wie wenn sie das auch noch machen.
00:37:50: Ich mir fehlt da mal wirklich, weil ja jetzt habe ich entdeckt, dass gibt die Idee... D-Dance?
00:37:56: Das wäre für mich etwas.
00:38:01: Das wäre für mich etwas, was ich sagen kann.
00:38:02: Am Nachmittag kann ich niemals am Samstag nach dem Nachmittagen gehen.
00:38:05: Da haben wir meistens Besichtigungen.
00:38:07: Aber ich kann auch am Sonntag noch einmal anheben.
00:38:10: Dann muss ich sagen okay.
00:38:11: Aber am Abend, wenn du in die letzte Besichtigung gehörst und dann magst du irgendwann einfach nicht mehr... ...dann findest du so... Und dann nochmal schnell klar, dass ich mich jetzt aufbrezeln muss oder weiß ich was.
00:38:24: Aber dann musst du noch mal in die Stadt und das war mir witzend mühsam.
00:38:29: Ich sage nicht, dass ich nicht tanze.
00:38:30: Ich tanze daheim und wenn ein gutes Stück läuft, dann kann ich schon einen Ruhighocken.
00:38:34: Aber es ist jetzt nicht so, dass sie irgendwie ... Früher war es so.
00:38:38: Mäntig, dunstig, friedig war es am Abend einfach gesetzt.
00:38:41: Dann geht man einfach gut tanzen!
00:38:43: Und heute ja, ja, verhält er etwas.
00:38:47: Vielleicht wieder, aber ja... Es ist einfach noch nicht mehr Prio.
00:38:50: Ja.
00:38:50: Aber du hast schade, du bist jetzt eine selbstständige Immobilienmarklerin?
00:38:55: Genau.
00:38:56: Ausdruck schreckliche Immobiliemaker, aber es gibt nichts anderes.
00:39:00: Das hat irgendwie ein Makl drin?
00:39:02: Ja!
00:39:03: Oh, das ist eine gute Hinweise.
00:39:05: Das ist wirklich so... Stimmt.
00:39:08: Wie
00:39:08: sagst du es denn du?
00:39:09: Weil eigentlich ist das Gute von Maklerinnen und Maklern, dass sie immer etwas sehr positiv darstellen können oder?
00:39:17: Es gibt für alles einen positiven Ausdruck.
00:39:21: Zentral gelegen, die irgendeine Nebenbahn, aber es ist mega laut, sie ist einfach sehr zentral.
00:39:28: Kurze Wege?
00:39:28: – Kurze
00:39:29: Weg!
00:39:30: Ja, ideal für Pendler.
00:39:32: Und bei einer Bruchbude kannst du sagen, da können Sie sich wirklich….
00:39:34: Hat budden
00:39:35: Sie alle?
00:39:35: –
00:39:35: Ja und da können sie sich wirklich verwirklichen.
00:39:37: Da kann man sich verwirken.
00:39:38: Genau.
00:39:39: Ja das ist schon... Wir haben uns ein bisschen auf die Fahne geschrieben, so Sachen nicht zu machen im Sinne von wirklich einfach auch zu sagen, wie es ist.
00:39:50: Das ist so ein bisschen mein Anliegen.
00:39:53: Du kannst auch gewisse Sachen weglassen
00:39:56: und
00:39:56: nicht sagen.
00:39:58: Ich muss dir ehrlich sagen, es bringt in den Long Run nichts.
00:40:02: Also klar gehe ich nicht ins Rackeschalten, was heisst eben... Lärmlassige Wohnung sucht neue Neigentümer.
00:40:11: Das mache ich natürlich nicht aber Oder wir sind sicherlich nicht diejenigen, die finden, wo man das Zeug schönredet.
00:40:18: Es bringt nichts!
00:40:20: Du verlierst dich ja... Also du verlierst eine Glaubwürdigkeit.
00:40:24: Das geht ja irgendwie durch oder nicht?
00:40:26: Und auch den Verkäufer deinen Extra zum Glaub- würdigkeiten erhöhen.
00:40:29: Irgendetwas sagen, was vielleicht ein bisschen negativ ist.
00:40:31: Ist es
00:40:31: so?!
00:40:32: Die Leute denken dann, okay gut, der zeigt mir da alles und er ist eine Transhörige und so.
00:40:37: Oh, das haben sie nicht einmal gewusst.
00:40:39: Ja?
00:40:39: Okay.
00:40:41: Nein, also nein, diese Masche….
00:40:46: Nein,
00:40:47: das
00:40:48: kann
00:40:49: ich nicht bringen.
00:40:51: Hast du das Gefühl jetzt bist du irgendwo angekommen?
00:40:54: Oder ist es einfach das nächste?
00:40:58: Ich glaube nach dieser Reise, wenn man so beruflich war, habe ich das Gefühl, jetzt kommt alles zusammen.
00:41:05: Jetzt kommen die Puzzleteile und ich nehme aus all diesen verschiedenen ... Erfährungen, Jobs und Firmen, bei denen ich war.
00:41:13: Ich hatte Chefe, Mitarbeiter und Kolleginnen.
00:41:15: Ich nehme von allem etwas mit.
00:41:17: Und es fügt sich so langsam.
00:41:21: Ich bin ein schnellen Denkerin.
00:41:24: Zum Glück habe ich Leute in diesem Team und auch im Verwaltungsrat, der einen slowen Pace hat.
00:41:32: Was mich nicht immer entspricht, aber ich weiss ... Es ist gesund.
00:41:36: Es ist gut, es ist nicht gut.
00:41:38: Ich würde schon am liebsten sagen, dass wir noch drei Leute einstellen.
00:41:41: Das machen wir noch das und online shoppen.
00:41:43: Ich habe zig Ideen aber alles hat seine Zeit und das musste ich lernen.
00:41:49: Und so privat?
00:41:51: Wie ist es dort zum Beispiel bei Ziegstechnischen?
00:41:53: Ist dort auch dein Glück gefunden?
00:41:59: Also im Moment ist wirklich so... Selbstständig bist du, dann gibt es immer... Also ich sage nicht, dass es kein privates Leben gibt.
00:42:07: Aber das ist im Moment... also wenn du jetzt auf die beziehungstechnische Basis wirst.
00:42:12: Ich habe vor drei Jahren meine letzte Bezieh geendet und es hat mir wie aufgezeigt, im Moment ist es... Ich bin es zum ersten Mal in meinem Leben vielleicht auch am Alter, ich weiss es nicht.
00:42:21: Aber es ist der erste mal, wo es weint, von was etwas fehlt.
00:42:28: Weisst du?
00:42:28: Es ist so... Ich habe meine Kinder immer gesagt, wenn es mich gefällt.
00:42:31: Ist das gut oder nicht?
00:42:33: Wenn ich immer sage, fühlt sie sich rund an und hat es mich angeschaut.
00:42:36: Sie wohnen auf einem Rundenplaneten.
00:42:38: Wenn sie sich runder anfühlt, ist es gut.
00:42:41: Und für mich fühlt es sich im Moment einfach so rund an.
00:42:44: Und ich sage nicht, nein, wenn jemand hier kommt und findet, hey Michelle you are the one ... Aber es ist auch nicht so ... Es ist einfach nicht mehr um jeden Preis.
00:42:54: Ich glaube, es ist wie so ... Ich bin am Punkt, wo ich sage, wenn's Wenn sie ins Leben passt, dann okay sehr gerne.
00:43:03: Wir können die DJ miteinander das gern anschauen, weisst du?
00:43:08: Aber es ist nicht mehr um jeden Preis.
00:43:11: Das mache ich nicht mehr.
00:43:12: Meine Zeit ist mir zu schaden und es hat nichts mit dem Mensch als gegenüberzutun sondern es soll ein Add an sein.
00:43:21: Es soll wirklich etwas sein, wo man beide etwas davon hat, was qualitativ schön ist Das Klassische haben sich auf die Plattformen finden und sagen, dass es gut ist.
00:43:35: Was hast du dann gelernt aus der frühen Beziehung?
00:43:39: Und was war vielleicht auch der Grund dafür, wieso das selbst ein Samenkasten-Freund nicht ganz klar war?
00:43:48: Ich glaube... Also ich glaube, es ist wie so ein Sich schönrede gewisse Sachen.
00:43:56: Vielleicht habe ich auch den... Da habe ich auch den Hang dazu.
00:43:58: Vielleicht haben wir Frauen einen Hang dazu, sich der Prinz schön zu werden und die Red Flags nicht zu übersehen wollen.
00:44:09: Ja ja es kommt dann schon gut.
00:44:11: Und das ist glaube heute ... Ich sehe wahrscheinlich zuerst einfach mal Red Flaggs und dann gehen wir schon weiter.
00:44:19: Ich wünschte mir, weisst du wieso?
00:44:21: sagt aber wo ist ... Nicht wo ist der Haken?
00:44:25: Perfekt, wenn auch ich meine Sachen finde, die wahrscheinlich mein Gegenüber finden
00:44:30: würde.
00:44:31: Das ist für mich etwas sehr heftig.
00:44:34: Aber ich glaube, wenn es passt dann passt.
00:44:37: und wenn man bereit ist oder baratisch ... einfach wenn es matcht, dann matcht!
00:44:42: Und das sehe ich wie mit der Eigentümer.
00:44:46: Wenn es passt und wir finden, okay, wie machen wir das miteinander?
00:44:49: Dann passt das.
00:44:52: Zick Argument kommen, wir haben das Marketing-Tools sowieso.
00:44:55: Wir machen das speziell.
00:44:57: am Schluss kochen wir alle im gleichen Wasser oder?
00:44:59: Am Schluss ist es in der Beziehung genau das Gleiche.
00:45:01: wenn's passt dann passt und jeder hat seine Eigenheiten und je älter man werden die auch immer ausgeprägt.
00:45:07: er muss immer lernen ja weisst du es ist so ein bisschen.
00:45:12: ich glaube nicht dass man per se sagen kann nie mehr.
00:45:14: aber ich kann auch nicht sagen ich gehe jetzt morgen irgendwie
00:45:17: auf
00:45:20: eine Plattform und meldet mich an.
00:45:23: No way!
00:45:24: Was werfert dich dann so einen Red Flag, der nicht über sie ist?
00:45:27: beim nächsten Mal?
00:45:28: Wenn
00:45:28: man sich nicht kann für etwas entscheiden.
00:45:31: Das ist ein grosser Red Flag für mich.
00:45:34: Wenn einer nicht entscheidungsfreudig ist... Ich sage immer, man entscheidet.
00:45:39: Man entscheidet manchmal vielleicht auch nicht zu richtigen aber dann kann man sich wieder neu entscheiden.
00:45:45: An der anderen Handel an, weil ich finde, ich muss jetzt zuerst mal schauen.
00:45:49: Ich muss mich zuerst einmal reinfühlen und zuerst sehen wie die Mondkonstellation ist.
00:45:53: Nein!
00:45:57: Das wäre für mich eine von den grossen Red Flags.
00:46:00: Ja.
00:46:00: Ich habe auch das Gefühl, dass es bei Männern im gewissen Alter ein grosses Thema ist.
00:46:06: Sich nicht entscheiden
00:46:07: können, sich nicht festzulegen.
00:46:09: Auch zur Beziehungstechnik.
00:46:11: Oh, da kann ich das Lied
00:46:12: einfach singen.
00:46:13: Ich kenne wirklich auch viele Kolleginnen, die hier auch lange mein Erwarten haben und dann zum Teil auch Zeit mit Leuten verloren haben, die sich nirgends definitiv entscheiden
00:46:24: können.
00:46:25: Also es ist nicht so, dass es keine Leute gibt oder keine Männer, wenn man sie jetzt konkret nennt, wo wir nicht über den Weg gelaufen sind.
00:46:31: Und wir haben also angeschaut und gefunden, hey!
00:46:33: Hallo, Mann, das passt?
00:46:38: Man hat zusammen gegessen und Zeit verbracht.
00:46:41: Man fand, du bist ein Match.
00:46:42: Und beim dritten Date war es dann noch so ... Du kannst nicht an das Gespurs sein!
00:46:47: Ich dachte, da holst du mal auf?
00:46:51: Dann schauen wir weiter.
00:46:52: Dann ist es aber nicht aufgeräumt, sondern es war so.
00:46:55: Aber ich sah das Gleiche am Sonntag.
00:46:56: Ich musste einfach sagen, nein.
00:46:59: Am Schluss war es so ... Man kommt zu mir mit Champagner und Zeug und Sachen.
00:47:05: Ich habe mich entschieden, das wäre jetzt du.
00:47:09: Und dann bist du so ... Bist du ja mega?
00:47:12: Hast du auch Freude oder fühlst du dich so okay?
00:47:15: Du bist ein bisschen ... Ist es wirklich so?
00:47:19: Dann ist es wirklich nein.
00:47:20: Ich kann es anderen beenden.
00:47:22: Das ist wirklich gut!
00:47:24: Wir spielen zusammen heute Nachmittag.
00:47:27: Ich gehe jetzt mal nach Hause.
00:47:28: Ich fitte noch schnell.
00:47:30: Und dann kommt die Sprache nach Richtung von sieben Minuten fünfzig.
00:47:33: und du denkst so, was ist jetzt?
00:47:35: Sieben Minuten Fünfzehn.
00:47:37: Ja ich bin auf dem Heiwagen, ich bin gleich noch mal schabieren vorbei und ähm...
00:47:41: Oh!
00:47:42: Und da
00:47:42: muss man sagen, what the heck.
00:47:44: Und solche Sachen lösen einfach irgendwann ab.
00:47:47: Also gut.
00:47:48: Gut.
00:47:49: Bind er dann das?
00:47:50: Aber in diesem Fall in eurer Generation, wenn ich es einmal so darf sagen, die Situation schiebt auch angekommen.
00:47:56: also ist das gar nicht mal nur ein junges Phänomen
00:47:59: Aber da bin ich draussen.
00:48:01: Dass man in so unklärten Beziehkonstrukten, die nicht wirklich ein Bezieh sind... Also
00:48:06: anscheinend ist das einfach der neue Trend auch bei uns oder?
00:48:10: Das ist so fünftes Plus und ich finde es so, muss man mal schauen.
00:48:14: Man ist ja so easy auf dem Handy.
00:48:15: Ich meine, du kannst immer noch jemandem warm behalten.
00:48:20: Ich finde entweder machst du klare Tische und findest also ... Wir sind ja irgendwo ... Nein, anders sagt man.
00:48:27: Ich kann einfach keine Zeit mehr für so sagen!
00:48:29: Kannst du nicht anders sagen?
00:48:30: Das ist
00:48:31: eine gute
00:48:31: Familie.
00:48:32: Komm an!
00:48:33: Auf was warte ich?
00:48:34: Also wenn es andere ja so gut wäre wie du meinst, warum kommst du zu mir?
00:48:40: Ja, ja.
00:48:41: Das ist der ausschlaggebende Punkt und das ist jetzt dieses Jahr noch einmal passiert.
00:48:47: Und dann habe ich gesagt, ja... Was ist der Osterhass?
00:48:52: Im Karfreete sagt man das, im Samstag sagt man dass.
00:48:54: Ich muss sagen, es ist gut.
00:48:55: Ehm dann.
00:48:57: Nein.
00:48:58: Okay okay.
00:48:59: Leider!
00:49:00: Ja und eben du hast ja gesagt, du hast schon viel Umwege gemacht und so Sachen, die dich sicher auch viel gelernt haben.
00:49:07: Was würdest anderen auch wie als Tipp mit auf den Weg gehen, die vielleicht auch einen Umweg am Machen sind?
00:49:13: Also Beziehtechnik...
00:49:14: Ja du, das kannst du jetzt frei wählen.
00:49:17: Ja, bleiben wir doch bei den Beziehungen.
00:49:20: Gut, ich bin aber wahrscheinlich die Falle für so eine Ratschläge zu geben.
00:49:22: Aber ich glaube ... Ich glaube so ... sich selbst treubleiben.
00:49:30: Meistens das wirklich so... Weil ich das wirklich?
00:49:33: Bin ich jetzt gewillt, der Kompromiss einzugehen und wenn ja aus welcher Motivation.
00:49:40: Und ich glaube es überträgt sich dann aber auch aufs geschäftliche Toptechnisch sicher mal selber bewusst machen was sind eigentlich die Werte, die ich lebe.
00:49:50: Was ist mir wirklich wichtig?
00:49:52: Und sich das einmal klarzumachen.
00:49:54: oder kann man mal die Chatchen bei dir fragen was gibt es so alles für Wert?
00:49:57: und dann suchst du dir mal diese aus und sagst wirklich mal das ist mir wichtig und dann immer wieder von denen raus zu gehen und sagen verdreht das wirklich mein Wert oder mache ich das jetzt weil ich jemandem gefallen will.
00:50:08: Das ist auch das Gleiche im Geschäft.
00:50:10: Nimm mich jetzt ein Objekt an weil ich einfach den Potenzial sehe weil wir Geld verdienen müssen.
00:50:15: oder ist es menschlich?
00:50:17: Und dann musst du einfach sagen, es gibt nur einen Knorz.
00:50:20: Das spiegelt sich auch genau das Gleiche in einer privaten Beziehung.
00:50:23: Es ist auch eine Freundschaft.
00:50:25: Ich leute immer ich die, die an.
00:50:27: Oder ich melde mich nicht mehr, weil das andere gegenüber vielleicht kein Match mehr ist.
00:50:35: Die Werte, dass man sich dessen bewusst ist, was wichtig ist und was möchte ich, ist die Ausgangslage für ganz vieles.
00:50:46: Und wahrscheinlich wie auch das Glück nicht im Aussen suchen, sondern abhängig machen von anderen Menschen oder von Umständen.
00:50:53: Ja
00:50:54: und der Scheibe grad.
00:50:59: Und was wünschst du dir jetzt noch für die Phase, in der du gerade so drin bist?
00:51:03: Eben Aufbau vom Geschäft ist am Laufen...
00:51:08: Ich glaube wirklich dass mir alles eine Werte, also dass ich mir meine Werte... was Frau und Mensch treubleiben kann.
00:51:17: Und als Firma, dass wir unsen werden.
00:51:20: Wir haben auf der Webseite einen solchen Satz, das heisst, wir nehmen nicht jedes Mondat an.
00:51:26: Dann möchte ich wirklich treu bleiben.
00:51:28: Einmal jemandem sagen, ja schön, dass du dieses Objekt hast aber es entspricht nicht unsen ab.
00:51:34: Aber
00:51:35: man muss es auch noch leisten?
00:51:36: Ja logisch muss man sich das leisten.
00:51:38: Das ist sicherlich nicht ein einfacher Weg.
00:51:42: Es gibt so viele Stoßen, die – wenn man jetzt im Beruflichen bleibt – einfach schwierig sind.
00:51:51: Es ist einfach schwierig, wie diese einen der Firmen mit dem Unwissen dieser Leute umgeht und das will ich nicht.
00:51:59: Ich möchte den Leuten etwas vorgaukeln.
00:52:03: Das mache ich nicht.
00:52:04: Und ich will mir nichts vorgehen.
00:52:06: und auch wenn man es jetzt auf die Beziehung nimmt, das möchte ja niemandem etwas vorspielen, weil am Schluss du bist der, der verliebt.
00:52:15: Ist das womöglich die ehrlichste Immobilemakerin?
00:52:19: Ich hoffe sehr!
00:52:21: Also ich hoffe es ist nicht sehr... So ehrlich wie ich sein kann, wer es sein wird.
00:52:27: Klar muss man immer Persönlichkeit wahren und das können wir auch der Anstand und die Professionalität wahren.
00:52:36: Aber ich würde sicherlich niemandem etwas erzählen, was nicht den Wahrheit entspricht.
00:52:40: Also das hoffe ich sehr, dass wir das immer aufrechterhalten können.
00:52:45: Ja, ja ... Time will tell!
00:52:48: Absolut, machen wir dann ein paar Jahre noch ein Gespräch.
00:52:51: Man
00:52:52: ist sicher auch mega spannend zum Schauen und muss dich dann dort verschlagen haben.
00:52:56: Ja,
00:52:56: mal schauen!
00:52:57: Ich hoffe ich bin immer noch da.
00:53:00: Vielleicht mit dem richtigen Partner an der Seite?
00:53:04: Offen bile sind wir ja.
00:53:05: Alles
00:53:06: ist möglich.
00:53:08: Du bist wie eine Immobilie in deinem Portfolio auf dem Markt.
00:53:14: Soll jetzt Kriterien und Grundrisse noch geben...
00:53:17: Bewertungen.
00:53:19: Bewertung können wir dann noch machen, oder ich mache mir den Privat.
00:53:22: Das machen wir nicht jetzt in der Öffentlichkeit.
00:53:25: Alles gut!
00:53:25: Hey, dir alles Gute und Liebe viel Erfolg.
00:53:31: Danke für das Zulass.
00:53:32: Ich finde Meta wieder einiges mitnehmen zu können fürs eigene Leben heim.
00:53:36: Schön.
00:53:37: Ja, und ich hoffe ihr kommt gut nah mit dem ... ja, muss man anders nochmal sagen... Und ich hoffe, dass ich beim nächsten Mal diese roten Flagge genau Nicht nur erkennen, sondern auch die dann warnen.
00:53:51: Ja
00:53:51: unbedingt.
00:53:53: Hilft!
00:53:53: Macht das Leben leichter.
00:53:55: Danke dir!
00:53:56: Misch mich ein bisschen und danke dir vielmals.
00:53:58: Und dünne Podcasts, falls ihr es noch nicht kennt, sehr gerne abonnieren, teilen, weiterempfehlen und so gut bewerten wie es noch geht.
00:54:06: Danke vielmals, tschüss zusammen.
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